Montag, Februar 25, 2008

New Jersey Transit bestellt 27 Lokomotiven ALP-46A

New Jersey Transit bestellt bei Bombardier 27 Lokomtiven ALP-46A. Die Lokomotiven sind eine Weiterentwicklung der bereits in Betrieb stehenden ALP-46. Sie werden mit IGBT-Stromrichtern ausgerüstet und sind für eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h ausgelegt. Der Auftrag umfasst eine Option für 33 weitere Lokomotiven. newstix

Sonntag, Februar 24, 2008

Spanien: Madrid - Barcelona in Betrieb

Wie bereits berichtet ging am Mittwoch die HGV Strecke Madrid - Barcelona in Betrieb. 17 Züge verbinden die beiden Metropolen mit einer Fahrzeit unter drei Stunden. Die Verlängerung nach Frankreich ist für 2012 geplant.

Der Betrieb verläuft erstaunlich ruhig. Gleichzeitig mit der Verbindung nach Madrid - Barcelona werden nun auch neue Verbindungen mit den auf dieser Destination überzählig gewordenen S-120 Zügen angeboten.

Mehr zu Reden gibt das Internetreservationssystem von Renfe, das nicht zuverlässig funktioniert und Züge überbucht.

Auf YouTube sind bereits Videos zur Fahrt Madrid - Barcelona aufgetaucht. Hier der Beitrag aus der Spanischen Tagesschau:

Montag, Februar 18, 2008

Irland

In Dublin bleiben wegen einem sehbehinderten Passagier 300 Leute auf dem Bahnsteig stehen. taz.de

Samstag, Februar 16, 2008

U-Bahn London - keine nackte Plakate !

London Underground verbietet das Plakat für eine Ausstellung in der Royal Academy of Arts - dem wichtigsten Kunstmuseum Englands. Die Austellung ist Lucas Cranach dem Älteren gewidmet. Sein bekanntestes Werk ist die Venus. Das Modell trägt nach Ansicht von London Underground zuwenig Kleider und ist anstössig.

Donnerstag, Februar 14, 2008

Spanien: Eröffnung HGV Madrid - Barcelona am 20. Februar 2008

Am nächsten Mittwoch, den 20. Februar wird die Hochgeschwindigkeitsstrecke Madrid - Barcelona durchgehend dem kommerziellen Betrieb übergeben. Heute hat der Fahrkarten verkauf begonnen. Die Velaro Züge von Siemens (ähnlich dem Deutschen ICE3) werden die Strecke in 2 Stunden 40 Minuten zurücklegen. Es sind 18 Zugspaare vorgesehen.
Spanien Bilder

Dienstag, Februar 12, 2008

SBB+X

Nach den Wünschen des Bundesrates sollen in Zukunft bei Ausschreibungen von Schienenverkehrsleistungen neben der SBB auch die beiden Privatbahnen BLS und SOB mit bieten können. Das neue Konzept heisst SBB+X. Es hat wenig Überlebenschance, weil es von Links und Bürgerlich bekämpft wird. Tages-Anzeiger

Hier etwas Hintergrund zum Thema:

  • Volkswirtschaftliche Dinge unterliegen gewissen Modeströmungen. Zurzeit ist es wichtig, dass es möglichst keine Staatsbetriebe gibt und möglichst viel Konkurrenz vorhanden ist.

    Die Wettbewerb soll dazu führen, dass die Angebote möglichst effizient produziert werden. Der Überlebenskampf beginnt. Nicht mehr die Erbringung der eigentlichen Leistung ist wichtig, sondern der Vorsprung gegenüber der Konkurrenten. Dadurch sinkt die Qualität der erbrachten Leistung. Dies verlangt wiederum nach mehr Kontrollinstanzen, welche überwachen, dass die erbrachten Leistungen den Vorgaben entsprechen.

    Die für die Volkswirtschaft entstehenden Kosten sinken nicht, sondern steigen an. Dies hat eine Studie zur Privatisierung der Englischen Bahnen gezeigt. Mehr Wettbewerb heisst nicht immer mehr Gewinn für die Bevölkerung. Meist sinkt die Qualität der Leistung und die Kosten steigen an.

  • Die Privatbahn in der Schweiz sind keine Privatbahnen. Sie sind als Aktiengesellschaften organisiert, deren Aktionäre Bund, Kantone und Gemeinden sind. Sowohl BLS wie SOB gehört zu mehr als 80% der öffentlichen Hand. Beim Konzept SBB+X würden sich also mehrere Staatsorganisationen gegenseitig bekämpfen. Von gesundem Wettbewerb kann hier kaum noch die Rede sein.


  • Beim Zusammenbruch der nach wirtschaftlichen Grundsätzen handelnden Gesellschaften kann es zu Mehrkosten für die Volkswirtschaft kommen.

    In der Schweiz musste vor einigen Jahren die zuerst hoch gelobte Mittelthurgaubahn liquidiert werden. In Schweden stand beinahe der ganze Vorortsverkehr von Stockholm still, weil die private Gesellschaft die Löhne für die Lokführer nicht mehr bezahlen konnte.

Montag, Februar 11, 2008

Erste E 186 gehen in Betrieb

Die ersten 186er gehen in Betrieb:
  • Die beiden von CBRail an crossrail verliehenen Loks E186 902 und E186 904 sind am Gotthard mit Autozügen unterwegs. Weitere werden in Kürze folgen. (bahnOnline.ch)

    Zur Erinnerung: crossrail ist aus dem Güterverkehr von Regional Mittelland (früher EBT) hervorgegangen und gehört dem australischen Investment Unternehmen Babcock & Brwon.




  • ITL fährt mit einer ebenfalls von CBRail gemieteten Lok zwischen Rotterdam und Emmerich Ölzüge. (drehscheibe)

    ITL heisst Import Transport Logistik und hat ihren Firmensitz in Dresden. Das Unternehmen besitzt einen grösseren Güterwagenpark und mehre Dieselloks. Es war bis anhin vor allem in Osteuropa tätig.



Freitag, Februar 08, 2008

Erster Algerien-Flirt fertig

Stadler Rail hat den ersten Flirt für die S-Bahn Algier fertig gestellt. Er wurde nach Basel überführt, wo das Fahrzeug unter der 25 kV Fahrleitung in Basel St. Johann eingeschaltet werden kann.


Bild von reissweb

Wie kommt das Teil nach Algier ?
Mit dem Schiff. Die meisten Autofähren nehmen auch Züge mit solange Sie auf einem Trailer/Tiefgänger sind. Wobei ich hier weniger die klassischen Urlaubsfähren meine, sondern eher die RoRo-Schiffe im allgemeinen Sinn. Ein führender Anbieter in diesem Geschäft ist die norwegisch schwedische Rederei Wallenius & Wilhelmsen. Hauptsächlich werden mit diesen Schiffen Neuwagen rund um die Welt verteilt, grundsätzlich kann aber alles geladen werden, solange es sich auf Rädern bewegen lässt.


Wallenius & Wilhelmsen RoRo-Schiff Toronto

Diese Schiffe sehen eher hässlich aus - wie ein im Wasser schwimmender Klotz. Eine solches RoRo-Schiff hat zum Beispiel die in Kassel gebauten NJT ALP-46 von Bremerhaven nach New York gebracht.


Hier ist die Lok bereits ausgeladen. Im Hintergrund ist
das Wallenius & Wilhelmsen RoRo-Schiff Isolde zu sehen.


Das RoRo-Schiff ist für Strassenfahrzeuge gebaut.
Deshalb muss die Lok auf einem Trailer verladen werden.


Übrigens auch die in Italien gebauten Loks für Spanien werden auf das Schiff verfrachtet. Hier geht es darum, die mühsamen Regelungen für Schwertransporte in Frankreich zu umgehen. Die Lokomotiven werden ohne Drehgestelle und Stromabnehmer auf einen Tiefgänger verladen, der wiederum mit Zugmaschine auf das RoRo-Schiff verladen wird.


Transportbereite Spanien-Lok

Mittwoch, Februar 06, 2008

Neue Bahn auf die Jungfrau ?

Die Jungfraubahnen haben das Geschäft gewittert: könnte man die Touristen schneller auf die Jungfrau bringen, liesse sich mehr Umsatz machen.

Für ca. 200 Mio CHF soll eine neue zusätzliche Bahn (Standseilbahn oder Lift) auf das Jungfraujoch gebaut wereden - ganz landschaftschonend, so dass der Status des UNESCO Weltkulurerbens bestehen bleibt. Es regt sich Widerstand von den Landschaftschützern und ausserdem ist nicht sicher, ob der Mensch den schnell überwundenen Höhenunterschied gesundheitlich überhaupt verkraftet. Auf jeden Fall ist die Idee inovativ, wie seinerzeit schon der Bau der alten Jungfraubahn durch den Tösstalerindustriellen Adolf Guyer-Zeller.

Tagesanzeiger

In eigener Sache

schweizweit.net - der schreibende Zugbegleiter führt mit zuoberst auf einer Liste von 20 Eisenbahnblogs.

Alstom AGV

Alstom stellt den neuen Hochgeschwindigkeitszug AGV vor. Das Projekt gab es schon seit mehreren Jahren, doch ist nun mit der privaten Italienischen HGV-Gesellschaft NTV ein Kunde gefunden. Gleich wie beim Siemens ICE3 ist der Antrieb über den ganzen Zug verteilt: in einem Wagen ist der Transformator, unter dem nächsten der Stromrichter und im weiteren die Fahrmotoren. Nur so ist es möglich, das Gewicht pro Achsen möglichst tief zu halten - typischerweise bei 17t. Hohe Achsgewichte verursachen in Kurven höhere Kräfte auf das Gleis, was wiederum zu tieferen möglichen Geschwindigkeiten führt.

Beim TGV ist der Antrieb auf die Triebkopf an den Enden des Zuges begrenzt, wobei aber jeder Triebkopf noch die Fahrmotoren des benachbarten Drehgestelles im Wagenzug mit Energie versorgt.

Der ICE ist technisch gesehen ein Zug mit zwei Lokomotiven an jedem Ende (ICE1) oder einer Lokomotive und einem Steuerwagen an den Enden (ICE2).

Auf den ersten Blick scheint es nur Hochgeschwindigkeitszüge von Siemens und Alstom aber nicht von Bombardier zu geben. Dem ist nicht so, denn Bombardier ist sowohl an den ICE (Wagenkästen & Antriebe), wie auch an den TGVs (Wagenkästen) beteiligt. In Amerika fahren die Acela Züge von Bombardier mit Antrieben von Alstom und in Spanien sind zwei grosse Serien von Hochgeschwindigkeitszügen unterwegs, die zusammen mit Talgo gebaut wurden.

Wikipedia
Financial Times
Hochgeschwindigkeitszüge

Freitag, Februar 01, 2008

Railion Erzzüge in Holland

Die Railion fährt Erzzüge durch Holland mit drei Dieselloks, die dann in Deutschland von zwei BR 151 übernommen werden. Der Wagen hinter den Loks dürfte ein Übergangswagen sein, weil die Erzwagen wahrscheinlich automatische Kupplungen haben. Ganz sicher bin ich aber nicht.


gefunden bei arnold49

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