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Freitag, Dezember 13, 2013

Siemens ACS-64 für Amtrak

Hier mal einige YouTube Videos der neuen Siemens Loks für Amtrak:


Die ersten sechs Loks scheinen schon bei Amtrak zu sein.

Mittwoch, Oktober 16, 2013

Kanäle in Pennsylvania

Mitte des 19. Jahrhunderts gab es die folgenden Kanäle in Pennsylvania und auch einige Eisenbahnen, die aber nur als Ergänzung an Stellen gebaut wurden, die zu schwierig oder zu aufwändig für den Bau von Kanälen waren.


Pennsylvania canals

Samstag, April 27, 2013

Der elektrische Betrieb der Milwaukee Road

Eine Bahn, die bekannt war für große Elektroloks war die Milwaukee Road. Diese Eisenbahn baute als letzte Gesellschaft eine transkontinentale Verbindung von Chicago durch die Prärie nach Westen nach Seattle im Bundesstaat Washington. Die nach nur drei Jahren Bauzeit 1909 fertig gestellte Strecke war zwar kürzer als diejenigen der Konkurrenz, kam aber zu spät um vom grossen Verkehr vor der Eröffnung des Panamakanals 1910 zu profitieren und führte außerdem durch abgelegenes Gebiet ohne grössere Städte.

Route der Milwaukee Raod, rot die beiden elektrifizierten Abschnitte (Grafik: The American Railroads)
Als Besonderheit wies die Milwaukee Road zwei mit 3000 V Gleichstrom elektrifizierte Streckenabschnitte auf. Die am Westende der Strecke gelegene 333 km lange Coast Division überwand die Cascade Range, die weiter östlich gelegene 705 km lange Mountain Division überwand die Rocky Mountains. Sie wurden 1919 bis 1972 (Coast Division) respektive von 1917 bis 1974 (Mountain Division) elektrisch betrieben.

Die Energie wurde von Wasserkraftwerken erzeugt und über 110 kV Hochspannungsleitungen zu ins gesamt 22 der Strecke entlang verteilten Unterwerken mit rotierenden Umformern verteilt.

Lokomotiven

EF-1 Familie


EF-1 (Erste EF-1, heute ausgestellt im Lake Superior Railroad Museum)

Ab 1915 wurden bei Alco (mechanischer Teil) und General Electric (elektrischer Teil)  30 Doppellokomotiven EF-1 für den Güterverkehr und 12 Doppellokomotiven EP-1 für den Reisezugverkehr beschafft. Die EP-1 unterschieden sich von der Güterverkehrsversion durch eine geänderter Übersetzung und einen ölgefeuerten Dampfkessel für die Zugheizung. Ab 1919 wurden alle EP-1 in EF-1 umgebaut.


EF-2 
EF-3  
In den 30er Jahren wurden jeweils drei Lokhälften zu EF-2 zusammengekuppelt, wobei der Führerstand der mittleren Loksektionen nicht mehr genutzt wurde. Diese wurden später zu EF-3 umgebaut indem an der Mittelsektion der Rahmenteil mit dem Führerstand und dem Laufdrehgestell abgetrennt wurde.

EF-5 
Ab 1951 wurden vier Lokhälften fest zu einer Lok verbunden, was die EF-5 ergab.

EP-1A
EP-1A waren 1950 aus EF-1 umgebaute Personenzuglokomotiven, die eine stromlinienförmige Front besaßen.

EP-2 Bipolar

Die 1919 ei General Electric beschafften fünf EP-2 wurden auch "Bi-polar" genannt. Anders als bei den damals üblichen Antriebstechniken waren bei diesen Lokomotiven die Rotoren der Fahrmotoren direkt auf den ungefederten Antriebsachsen montiert, während der Stator in den gefederten Rahmen montiert war. Damit sich die beiden Bauteile im Betrieb nicht berühren musste der Luftspalt der Motoren unüblich gross gewählt werden, was den Wirkungsgrad herabsetzte. Trotzdem bewährten sich die Lokomotiven mit den charakteristischen tonnenförmigen Vorbauten während über vierzig Jahren im täglichen Betrieb - meistens vor Schnellzügen.

EP-2 Bipolar

EP-3

Die zehn bei Westinghouse bestellten EP-3 hatten die selben Aufgaben zu erfüllen wie die EP-2 Lokomotiven, konnten aber auf Grund einer Forderung der Regulierungsbehörde nicht bei GE bestellt werden, der mechanische Teil stammte von Baldwin. die mit Hohlwellenantrieb ausgerüsteten Loks waren ähnlich der zuvor an die New Haven Railroad gelieferten EP-2. Anders als die Loks an der Ostküste, die sehr erfolgreich waren, konnte die EP-3 nicht überzeugen. Die mechanische Struktur der Lok war zu schwach für den Gebirgsbetrieb und die mittleren Achsen der Drehgestelle hatten seitlich zuwenig Spiel. Dies führte dazu, dass es immer wieder zu Rahmenbrüchen und Achsbrüchen kam. Die Loks wurden deshalb bereits in den 50er Jahren ausrangiert.

EP-3



EF-4 Little Joe


Diese Lokomotiven entstammen eines wegen dem Kalten Krieg nie ausgelieferten Auftrages über 20 Lokomotiven  für die russische Staatsbahn. 12 Lokomotiven gelangten zum Schrottpreis von 1 Million zur Milwaukee Road. Die Loks wurden mit zusätzlichem Ballast versehen um ihre Schleuderanfälligkeit zu verringern. Der zweite Führerstand wurde ausgebaut um einen kühlen Raum für Steuerstromgeräte zu schaffen, der unabhängig vom Maschinenraum mit den Vorwiderständen der Motoren war. Die Loks wurden jeweils am Ende der Strecke gedreht, was aber betrieblich nicht als Nachteil betrachtet wurde.

Die beiden für den Einsatz vor dem Luxuszug Olympian Hiawatha hatten eine Sonderlackierung und wurden als EP-4 bezeichnet. Nachdem der Zug 1961 eingestellt worden war, kamen diese Loks auch vor den Güterzügen zum Einsatz.
Little Joe 1974 kurz vor der Betriebseinstellung

Freitag, März 08, 2013

Diese amerikanischen Dieselloks sehen doch alles gleich aus !

.... oder vielleicht doch nicht ?

Die dänische Seite Guide to locomotives and trains hilft beim Auseinanderhalten der neueren Generationen von Dieselloks und erklärt auch gleich noch, wie das mit den verschiedenen Güterwagentypen ist. Gut gemacht!



... und wie ist das mit den Abkürzungen, die vor allem bei älteren Modellen verwirrend sind:
Die Seite Diesel "Acronyms" - an Explanation ist eine Hilfe.

Samstag, August 18, 2012

Windschatten fahren mit der Bahn

Bei den Steherrennen ist es üblich, dass der Schrittmacher ein Motorradfahrer ist, der dem Radfahrer Windschatten gibt.

Steherrennen Bielefeld 2011

Weniger bekannt sein dürfte, dass auch einmal ein Zug als Windschattenspender gedient hat. Für eine Werbekampagne der Long Island Railroad im Jahr 1899 wurde extra ein Wagen umgebaut und auf einer zwei Meilen langen Strecke Holzplanken zwischen den Gleisen verlegt. Der Radfahrer war Charles M. Murphy. Sein Ziel war auf einer Fahrt mindestens eine Meile pro Minute zurück zu legen, was im auch gelang.

     

Mittwoch, Juni 23, 2010

Aufstand der Reisenden nach Ausfall der Zugsammelschiene

Bei MARC, der Vorotsbahn von Baltimore, ist es zu einem Aufstand der Reisenden gekommen, nachdem sie bei 35 Grad Aussentemperatur über 2 Stunden in Zug eingeschlossen waren. Die Diesellokomotive war defekt und konnte auch nicht mehr die 3-phasige Zugsammelschine mit Energie versorgen, so dass die Klimaanlagen nicht mehr funktionierten. Aus ungeklärten Gründen wurden die Türen nicht geöffnet. ABC News

Sonntag, Dezember 06, 2009

Rudolph the Red-Nosed Reindeer

Zum Samichlaustag etwas passenden: Rudolph, the red-nosed Reindeer als Galiosnfigur des Caltrain Holiday Train. Die blinkende Glühbirne an der Nase der Rentiers dürfte allerdings etwas schwach sein als Nebelscheinwerfer, obwohl es gerade wegen dieser Funktion vom Weihnachtsmann zum Ziehen des Schlittens eingestellt wurde.

Die ganze Beleuchtung der Lok zeigt das folgende Vidoe, wobei der Holiday Train aber erst bei 1:30 auftaucht:

Video by lazytom

Caltrain fährt schon seit einigen Jahren diesen Festtagszug. In der Vorweihnachtszeit macht er jeden Abend an vier Stationen halt, wo der Samichlaus die Kinder begrüsst und andere Unterhaltung geboten wird, wobei auch Spielzeug, Bücher und Geld für wohltätige Zwecke eingesammelt wird. Der Zug besteht aus mehreren Flachwagen mit Weihnachtsdekoration, einer rollenden Bühne, sowie Reisezugwagen für das Personal.

Holiday Trains gibt es bei vielen nordamerikanischen Eisenbahnen. Canadian Pacific setzt zum Beispiel gleich vier Züge auf ihrem Streckennetz ein.

Mittwoch, November 18, 2009

Lokomotiven unterwegs


Freightliner, die zweit grösste Güterverkehrsgesellschaft in England, hat 2007 bei General Electric 30 PowerHaul-Diesellokomotiven bestellt. Die sechsachsigen Lokomotiven werden in Grossbritanien als Class 70 bezeichnet. Sie sind mit Einzelachsantrieb in Drehstromtechnik ausgeführt und erfüllen die europäische Abgasnorm IIIa. Die ersten beiden Exemplare werden seit November in Großbritannien getestet.

Auf dem Bild sind vier weitere Lokomotiven zu sehen, die im Dezember abgeliefert werden sollen. Sie sind gerade auf dem Weg von Erie, PA nach Norfolk, wo sie aufs Schiff nach England verladen werden. Die Lokomotiven können in Amerika nicht geschleppt werden obwohl die Spurweite passen würde. Das europäische Radprofil unterscheidet sich deutlich vom amerikanischen, im Besonderen sind die Spurkränze in Europa dünner und das Radrückenmass grösser als in Amerika. Die Fahrzeuge würden beim Befahren von Weichen entgleisen. Der Transport der Lokomotiven auf achtachsigen Flachwagen stellt hingegen bei dem grossen amerikanischen Ladeprofil kein Problem dar, solange sie nach den von FRA erlassenen Vorschriften zum Verladen von Lokomotiven auf Flachwagen gesichert sind.


Sonntag, Juni 21, 2009

Elektrische Güterzüge für Amerika ?

Fahren schon bald wieder Güterzüge mit Elektroloks in Amerika? Eine Idee, die vor einigen Jahren als absolut Absurd abgetan worden wäre, scheint plötzlich wieder realitätsnah zu sein. (The Transport Politic)

Norfolk Southern überlegt sich die Elektrfizierung von Strecken, die auch im Reisezugsverkehr genutzt werden können.

BNSF denkt an die Verwendung von Lokomotiven, die sowohl mit Energie aus der Fahrleitung, wie auch von Dieselmotoren fahren können. Diese Dual Power Lokomotiven könnten Güterzüge auf elektrifizierten Strecken schneller beschleunigen und würden somit helfen, die Streckenkapazität zu erhöhen.

Während GE noch nicht weiss, ob sie mit der Entwiclung einer Dual Power Lokomotive beginnen soll, arbeitet Bombardier bereits daran. Die ALP-45 DP sind zwar für den Nahverkehr in New York und Montreal bestimmt, könnten aber sicher auch als Güterzuglokomotiven genutzt werden.

Bereits Ende der 50er Jahre gab es Dual Power Lokomotiven. Die FL9A Lokomotiven waren bei einigen Bahnen im Grossraum New York im Einsatz. Im verlängerten Kasten einer FL9 von EMD wurde die zusätzlich benötigte Ausrüstung für den Betrieb ab 650 V Stromschiene mitgeführt. Von den 60 Lokomotiven standen einige bis 2005 im Einsatz. Mit der damaligen Technik wurden die Lokomotiven sehr schwer und teuer im Unterhalt. Mehrere Umbauprogramme versuchten diese Lokomotiven zu verbessern, scheiterten aber letztendlich weil damals die dazu notwendige Technik noch nicht verfügbar war.

FL9AC von Metro North. Diese Lokomotiven wurden 1991
von ABB aus FL9 Lokomotiven umgebaut.



Hauptstromschema der FL9AC, die in den 90er Jahren
mt Stromrichter und Drehstrommotoren ausgerüstet wurden.


Montag, Juli 21, 2008

Portland Aerial Tram

In Portland (Oregon) wurde eine Schwebebahn zwischen zwei Campusteilen der Medizinischen Universität gebaut. Bemerkenswert ist die Ausgestaltung der Anlage mit architektonischen Elementen, die auch schon einige Preise erhalten hat. Besonders gefällt mir die futuristisch eingekleidete Stütze in der Mitte.



Die Wahl einer Schwebebahn als innerstädtische Verbindung überrascht vielleicht für den ersten Augenblick, aber es galt eine grosse Höhendifferen zu überwinden ohne dass der Boden darunter bebaut werden konnte.

Das Konzept einer Schwebebahn ist für die Amerikaner nicht ganz geläufig, beschreibt doch der Wikipediaartikel ausführlich, wie eine Pendelbahn funktioniert:
Zwei Bahnwagen fahren auf parallelen Führungsseilen. Sie werden gemeinsam von einem Zugseil bewegt, das von einer Maschine in der Talstation angetrieben wird. Wenn ein Wagen in der Bergstation ist, dann ist der andere in der Talstation und umgekehrt.

Portland gilt als eine der nachhaltigsten Städte in Amerika. Im Stadtzentrum dürfen im Fareless Square alle öffentlichen Verkehrsmittel gratis benutzt werden. Die Einrichtung ist aber nicht ganz unumstritten.


Links
Tec21 - Schweben über Portland
Wikipedia
ETH Life - Ritterschlag für Portland Aerial Tram

Montag, Februar 25, 2008

New Jersey Transit bestellt 27 Lokomotiven ALP-46A

New Jersey Transit bestellt bei Bombardier 27 Lokomtiven ALP-46A. Die Lokomotiven sind eine Weiterentwicklung der bereits in Betrieb stehenden ALP-46. Sie werden mit IGBT-Stromrichtern ausgerüstet und sind für eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h ausgelegt. Der Auftrag umfasst eine Option für 33 weitere Lokomotiven. newstix

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