- Welches Rollmaterial wird verwendet ?
Die angebotenen Züge sollten genauer beschrieben sein. Für die SBB-Züge gibt es die Information bei reisezuege.ch. Eine kleine Ikone sollte zeigen, wie der Zug aussieht. Ist es ein Doppelstöcker, ICN oder ICE ? Meine Schwester mag keine Doppelstöcker und merkt vielleicht in Bern nicht, dass sie in einen deutschen Hochgeschwindigkeitszug einsteigen muss um von Bern nach Interlaken zu gelangen.
Im Bahnhof würde man den Zug auch schneller finden, wenn man das richtige Suchbild hat. Dies wäre gerade in Interlaken Ost ein Hilfe. Die Züge der Brünigbahn unterscheiden sich optisch klar von der Berner Oberlandbahn, aber was hilf es, wenn der Nutzer den Unterschied nicht kennt ? - Was steht auf der Zielanzeige ? Was steht auf dem Abfahrtsanzeiger ?
In der Übersicht fehlt die Information über den Endbahnhof. Es steht zwar, dass in Grindelwald den Zug nach Alpiglen genommen werden muss, aber was steht denn an diesem Zug angeschrieben? - Wer ist die Betreibergesellschaft ?
Im Fahrplan ist nirgends zu finden, wer die Züge fährt. Ich weiss, dass für die Verbindung ab Interlaken Ost ein Zug der Berner Oberlandbahn benutzt wird, aber wissen das wirklich alle? - Gleiswechsel

Die im Fahrplan angezeigte Information über den Gleiswechsel ist falsch. In Dielsdorf fährt der angegebene Zug immer auf Gleis 2, in Oberglatt immer auf Gleis 3 und in Zürich Museumsstrasse wird erst kurz vor Zugseinfahrt festgelegt, ob Gleis 23 oder 24 benutzt wird.
Die angegebenen Gleisnummern sind richtig, aber die Information ...
... ist falsch, denn es liegt nichts aussergewöhnliches vor. - Sitzplatzverfügbarkeit
Schön dass sich die SBB die Mühe nimmt, auf Züge mit freien Sitzplätzen hinzuweisen, aber die Info ist in der dargebotenen Art für den Kunden nutzlos.
Die Verbindung Dielsdorf - Alpiglen präsentiert sich so:
Beim Klicken auf das Info-Symbol bei der Verbindungen 3 kommt folgendes zum Vorschein:
Die Info für den IC 708 sieht so aus:
.... und ist somit für mich nicht relevant, weil Bern nicht meine Zieldestination ist.
Die Info für den CIS sieht so aus:
... und ist für mich auch nicht relevant, da ich nicht bis Domodossola reise.
Bis hierhin habe ich mindestens dreimal geklickt ohne dass ich neue Erkenntnisse gewonnen habe. Die Informationen über die Sitzplätze würde sich vielleicht besser darstellen lassen indem auf "Komfortverbindungen mit vielen Sitzplätzen" und "Verbindungen mit beschränktem Sitzplatzangebot" hingewiesen würde. Diese Info müsste aber bereits in der Übersicht zur Verfügung stehen.
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Dienstag, März 03, 2009
Verbesserungen für den SBB Fahrplan im Internet
Der SBB Fahrplan im Internet funktioniert nicht schlecht, einiges könnte aber noch verbessert werden. Ich habe letzthin für meine Schwester eine Fahrt von Zürich nach Alpiglen im Berner Oberland herausgesucht. Dabei ist mir aufgefallen, dass wichtige Informationen für gelegentliche öV fehlen.
Donnerstag, Februar 12, 2009
Niederlande: Fahrplanlose Zukunft
In einem Komentar zum Netzwerkabsturz der Deutschen Bahn wird vorgeschlagen, den Fahrplan der Bahn abzuschaffen. Die Idee ist entgegen der Meinung vieler überhaupt nicht utopisch, denn genau das planen die Niederländsichen Eisenbahnen.
In den letzten Jahren hat die Niederlande einen so starken Reisendenzuwachs erlebt, dass es kaum mehr möglich ist, das Angebot der Reisezüge der Nachfrage anzupassen. Ausserdem muss auf vielen Strecken auch ein wachsender Güterzugsverkehr bewältigt werden.
Mit dem Programm Hochfrequenter Schienenverkehr soll ein Ausweg aus der Situation gefunden werden. In Zukunft sollen die Züge ohne festem Fahrplan verkehren. Auf den wichtigen Strecken sollen mindestens 6 Schnellzüge und 6 Regionalzüge pro Stunde verkehren. Die Züge sollen möglichst gut verteilt über die volle Stunde verkehren, das heisst dass zwischen den Abfahrtszeiten der einzelnen Zügen höchstens 11 Minuten vergehen soll. Das System soll zwischen 06:30 und 20:00 gültig sein.
In den letzten Jahren hat die Niederlande einen so starken Reisendenzuwachs erlebt, dass es kaum mehr möglich ist, das Angebot der Reisezüge der Nachfrage anzupassen. Ausserdem muss auf vielen Strecken auch ein wachsender Güterzugsverkehr bewältigt werden.
Mit dem Programm Hochfrequenter Schienenverkehr soll ein Ausweg aus der Situation gefunden werden. In Zukunft sollen die Züge ohne festem Fahrplan verkehren. Auf den wichtigen Strecken sollen mindestens 6 Schnellzüge und 6 Regionalzüge pro Stunde verkehren. Die Züge sollen möglichst gut verteilt über die volle Stunde verkehren, das heisst dass zwischen den Abfahrtszeiten der einzelnen Zügen höchstens 11 Minuten vergehen soll. Das System soll zwischen 06:30 und 20:00 gültig sein.
Mit dem neuen Ansatz erhofft man sich die Kapazität der Strecken besser ausnützen zu können und statt den jetzt möglichen ca. 10 Zügen pro Stunde die Frequenz bis auf 30 Züge pro Stunde und Strecke anzuheben.
Das neue System soll Schrittweise auf dem gesamten Streckennetz der Niederlanden eingeführt werden. Es ist geplant zuerst die Strecke Amsterdam - Eindhoven auf fahrplanloser Betrieb umzustellen. Der hätte 2010 beginnen sollen, wurde aber auf 2012 verschoben weil noch kleinere Anpassungsarbeiten an der Infrastruktur nötig sind.
Die NS will aber für 2010 trotzdem das Angebot verbessern. Die bestehenden Züge werden alle mit Doppelstockwagen ausgerüstet und sollen die maximale Anzahl Wagen führen. Zustäzlich sollen in den Spitzenzeiten kurzfristig angeordnete Einschaltzüge angeboten werden, die aber nur in den Online Fahrplänen und an den Abfahrtsanzeigen auf den Bahnhöfen erscheinen werden. Das verbesserte Angebot wird aber nur umgesetzt, wenn das erwartete Wachstum nicht wegen der Wirtschaftskriese hinter den ursprünglichen Erwartungen zurückbleibt.
Die NS will aber für 2010 trotzdem das Angebot verbessern. Die bestehenden Züge werden alle mit Doppelstockwagen ausgerüstet und sollen die maximale Anzahl Wagen führen. Zustäzlich sollen in den Spitzenzeiten kurzfristig angeordnete Einschaltzüge angeboten werden, die aber nur in den Online Fahrplänen und an den Abfahrtsanzeigen auf den Bahnhöfen erscheinen werden. Das verbesserte Angebot wird aber nur umgesetzt, wenn das erwartete Wachstum nicht wegen der Wirtschaftskriese hinter den ursprünglichen Erwartungen zurückbleibt.
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Mittwoch, Februar 04, 2009
Wann ist ein Zug zu spät ?
Wann gilt in der Statistik ein Zug als verspätet?
In der Schweiz ist ein Zug verspätet, wenn er mehr 2 Minuten nach planmässiger Ankunft eintrifft. In Frankreich ist ein Zug verspätet, wenn er mehr 10 Minuten nach planmässiger Ankunft eintrifft und dabei nicht eine technische Störung oder ein Streik daran Schuld ist.
In der Schweiz ist ein Zug verspätet, wenn er mehr 2 Minuten nach planmässiger Ankunft eintrifft. In Frankreich ist ein Zug verspätet, wenn er mehr 10 Minuten nach planmässiger Ankunft eintrifft und dabei nicht eine technische Störung oder ein Streik daran Schuld ist.
Es gibt grosse Unterschiede zwischen den Ländern, wie untenstehende Grafik zeigt:
Grafik aus Pünktlichkeite der NS international verglichenvon treinreiziger.nl
Diese Grafik bewertet die Pünktlichkeit im Bezug auf den Verkehr in einem bestimmten Netz. Die Bahnen in Japan, der Schweiz und in den Niederlanden sind trotz hohem Verkehrsaufkommen überdurchschnittlich pünktlich. Obwohl bei der Deutsche Bahn pro Streckenkilometer nur halbsoviele Züge wie in der Schweiz fahren, schafft sie es trotzdem nicht, die Züge pünktlilch fahren zu lassen. In Systemen mit hoher Verkehrsdichte ist eine hohe Pünktlichkeit das oberste Gebot weil sonst das System schnell zusammenbricht.
Diese Grafik bewertet die Pünktlichkeit im Bezug auf den Verkehr in einem bestimmten Netz. Die Bahnen in Japan, der Schweiz und in den Niederlanden sind trotz hohem Verkehrsaufkommen überdurchschnittlich pünktlich. Obwohl bei der Deutsche Bahn pro Streckenkilometer nur halbsoviele Züge wie in der Schweiz fahren, schafft sie es trotzdem nicht, die Züge pünktlilch fahren zu lassen. In Systemen mit hoher Verkehrsdichte ist eine hohe Pünktlichkeit das oberste Gebot weil sonst das System schnell zusammenbricht.
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