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Montag, Oktober 27, 2014

Shinkansen-Versuchszug B

Am 26. Juni 1962 wurde der Test- und Versuchsbetrieb auf der 32 km langen Teststrecke bei Kamonomiya aufgenommen, die später in die Tōkaidō-Shinkansen integriert wurde. Für die Erprobung sollten zuerst 12-Wagen bestellt werden, am Schluss waren es wegen Geldmangel nur sechs, die zu den zwei Zügen A und B zusammengestellt wurden. Der Zug B hatte 4 Wagen und als spezielles Feature eine beleuchtete Frontkalotte, die später bei den Seriezügen weggelassen wurde.

Donnerstag, Oktober 23, 2014

Shinkansen-Versuchszug STAR21

(damit dieser Blog nicht einschläft)

Kopfteil des Versuchszuges STAR21, der am 1. Oktober 1993 die Höchstgeschwindigkeit von 363 km/h erreichte. Zwei Monate später stellte der Zug den japanischen Geschwindigkeitsrekord von 425 kn/h auf. Der Zug bestand aus zwei Halbzügen, wovon derjenige der Baureihe 952 aus 4 konventionellen Wagen bestand und derjenige der Baureihe 953 eine Einheit mit Jakobsdrehgestellen war. Auf dem Zug wurden 8 verschiedene Bauarten von Drehgestellen ausprobiert. Eine davon wurde in Deutschland entwickelt. (Quelle: Hochgeschwindigkeitszüge)

 Die erste Shinkansen-Linie nahm vor 50 Jahren am 1. Oktober 1964 den Betrieb auf, neun Tage bevor die Olympischen Spiele in Osaka begannen. Der Betrieb der Shinkansen ist bekannt für seine Pünktlichkeit und seine Sicherheit. Die Fahrpläne werden nach Sekunden eingehalten, denn die Züge folgen sich zum Teil im Drei-Minuten-Abstand. Bis heute gab es noch nie einen tödlichen Unfall auf den Shinkansen-Zügen. Einzig bei einem Erdbeben am 22. Oktober 2004 entgleiste ein Shinkansen-Zug auf der Joetsu-Linie. (Quelle: Tagesschau ARD)

 

Donnerstag, Dezember 30, 2010

Shinkansen: Lokführer eingeschlafen

Die Geschichte ist zwar schon sieben Jahre alt, aber auf Grund ihrer Kuriosität immer noch erzählenswert:

Im Februar 2003 ist ein Lokführer auf einem Shinkansen Zug während dem Dienst eingeschlafen. Der Zwischenfall wurde erst bemerkt als der Zug in die Station einfuhr und etwa vier Wagenlängen vor dem normalerweise angefahrenen Haltepunkt zum stehen kam. Das Personal wollte auf dem Führerstand nachschauen  was geschehen ist und stellte fest, dass der Lokführer eingeschlafen war.
Der Hikari-Zug war von Hiroshima nach Tokio unterwegs. Der Vorfall ereignete sich in der Station Okayama. Auf dieser Fahrt erreicht der Zug 270 km/h. Der Lokführer wahr etwa 8 Minuten eingeschlafen. Während dieser Zeit legte der Zug 26 km zurück. Die Shinkansen Züge fahren normalerweise automatisch gesteuert, einzig die Einfahrt in die Station und das genaue anhalten übernimmt der Lokführer selbst. Weil diese Tätigkeit ausgeblieben war, kam der Zug zu früh zum stehen und der schlafende Lokführer wurde bemerkt.

Shinkansen Hikari Rail Star der Baureihe 700 wie er seit 2000 eingesetzt wird.


The Japanese Time

Die schnellste öffentliche Toilette

Nach der schnellsten Garage kann ich heute die schnellste öffentliche Toilette präsentieren: