Weil ein Fahrgast ein weisses Pulver auf einem Sitz gesehen hat wurde eine Strassenbahn in Toronto evakuiert. Die Chemiewehr stellte dann fest, dass es sich bloss um alten Kaugummi handelte.
CityNews
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Samstag, März 05, 2011
Sonntag, Oktober 31, 2010
CN Zug fährt in eine Brücke
Das passiert, wenn der Zugsverkehrleiter das falsche Gleis einem Zug mit Überhöhe zuteilt. Das Gleis rechts vom Zug wäre das richtige gewesen. Der Unfall ereignete sich 2008 bei St.Catherines,Ontario in der Nähe der Niagarafälle.
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Kanada
Sonntag, Oktober 24, 2010
LRC, der Urahn des Acela-Express
Viele denken, dass es sich beim amerikanischen Acela-Express um eine Abwandlung des französischen TGV handelt, dem ist aber nicht so: der Urahn vom Acela ist der Ende der siebziger Jahre gebaute kanadische LRC - ein Zug, der trotz technischer Neuerungen nicht wirklich erfolgreich war.
Der LRC war eigentlich der Grund weshalb Bombardier in das Geschäft mit Schienenfahrzeugen einstieg. Die Firma wollte sich am erhofften grossen Markt für diese Züge in Nordamerika beteiligen, weshalb 1975 die Montreal Locomotive Works (MLW) gekauft wurden. Die ehemalige Tochtergesellschaft von Alco baute die Lokomotiven für den LRC. Die Produkte des Werks litten aber unter mangelnder Zuverlässigkeit, so dass sie kein Gewinn abwarfen. Bombardier verkaufte deshalb das Werk 1988 an GE, welche den Betrieb 1993 endgültig schloss.

Die Bezeichnung LRC steht für Light, Rapid, Comfortable oder Léger, Rapide, Confortable - eine korrekte zweisprachliche Auslegung, wie sie in Kanada erwartet wird. Die Züge sollten den Personenverkehr auf konventionellen Linien beschleunigen. Die besonders leichten Fahrzeuge wurden mit einer aktiven Wagenkastenneigung versehen. Auf der Strecke von Motreal nach Toronto sollten die Züge 200 km/h fahren. Das war am Ende aber doch nicht möglich, weil die Lokomotiven mit 111 t für die erhöhten Kurvengeschwindigkeiten zu schwer waren. Die Geschwindigkeit blieb auf 160 km/h begrenzt, womit die Züge nicht schneller als ihre Vorgänger, die UAC Turbotrains, waren. Die lediglich 48 t schweren Wagen wurden von Alcan aus Aluminium gebaut. Ihre Schwäche war die störanfällige Neigetechnik, welche in die Drehgestelle von Dofasco eingebaut war - nach Kurven blockierte die Wagenkasten oft in der geneigten Stellung.
Zwischen 1980 und 1984 wurden 32 Lokomotiven und 100 Wagen gebaut. Die Lokomotiven wurden bereits nach 15 Jahren ausser Dienst gestellt - wahrscheinlich weil sich eine Hauptuntersuchung für die störanfällige Bauart nicht lohnte. Eine Lokomotive wird von Eisenbahnfreunden in Toronto erhalten. Die Wagen sind weiterhin in Betrieb, wobei bei der anstehenden Hauptrevision die störungsanfällige Neigetechnik ausgebaut wird.
Der LRC war eigentlich der Grund weshalb Bombardier in das Geschäft mit Schienenfahrzeugen einstieg. Die Firma wollte sich am erhofften grossen Markt für diese Züge in Nordamerika beteiligen, weshalb 1975 die Montreal Locomotive Works (MLW) gekauft wurden. Die ehemalige Tochtergesellschaft von Alco baute die Lokomotiven für den LRC. Die Produkte des Werks litten aber unter mangelnder Zuverlässigkeit, so dass sie kein Gewinn abwarfen. Bombardier verkaufte deshalb das Werk 1988 an GE, welche den Betrieb 1993 endgültig schloss.

Die Bezeichnung LRC steht für Light, Rapid, Comfortable oder Léger, Rapide, Confortable - eine korrekte zweisprachliche Auslegung, wie sie in Kanada erwartet wird. Die Züge sollten den Personenverkehr auf konventionellen Linien beschleunigen. Die besonders leichten Fahrzeuge wurden mit einer aktiven Wagenkastenneigung versehen. Auf der Strecke von Motreal nach Toronto sollten die Züge 200 km/h fahren. Das war am Ende aber doch nicht möglich, weil die Lokomotiven mit 111 t für die erhöhten Kurvengeschwindigkeiten zu schwer waren. Die Geschwindigkeit blieb auf 160 km/h begrenzt, womit die Züge nicht schneller als ihre Vorgänger, die UAC Turbotrains, waren. Die lediglich 48 t schweren Wagen wurden von Alcan aus Aluminium gebaut. Ihre Schwäche war die störanfällige Neigetechnik, welche in die Drehgestelle von Dofasco eingebaut war - nach Kurven blockierte die Wagenkasten oft in der geneigten Stellung.
Zwischen 1980 und 1984 wurden 32 Lokomotiven und 100 Wagen gebaut. Die Lokomotiven wurden bereits nach 15 Jahren ausser Dienst gestellt - wahrscheinlich weil sich eine Hauptuntersuchung für die störanfällige Bauart nicht lohnte. Eine Lokomotive wird von Eisenbahnfreunden in Toronto erhalten. Die Wagen sind weiterhin in Betrieb, wobei bei der anstehenden Hauptrevision die störungsanfällige Neigetechnik ausgebaut wird.
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Freitag, Januar 01, 2010
Nahverkehrsprojekte in Nordamerika
Öffentlicher Verkehr fristet in den USA und in Kanada eher ein Schattendasein. Trotzdem wurden 2009 Projekte im Wert von 6 Mia USD dem Verkehr übergeben. Die Karte unten zeigt alle Projekte, deren Baubeginn oder Eröffnung 2010 sein wird. Die vollständige Zusammenstellung ist bei The Transport Politic zu finden.
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