- Bombardier wird von Moody's zurückgestuft. Grund sind die Lieferverzögerungen bei den C-Series-Fliegern und bei den Schienenfahrzeugen. Moody's
- Bombardier gewinnt gegen Siemens, Hitachi und CAF den 1,2 Millliarden EUR Auftrag üfr 60 Zehn-wagen-Züge für das Londoner Crossrail-Link-Projekt. Diese 2018 zu eröffnende Ost-West-Durchmesserlinie soll den S-Bahn-Verkehr in London verbessern. Ein guter Beitrag über Londons Eisenbahnwelt ist hier zu finden.
- Das Gerangel um die Berliner S-Bahn (Tagesspiegel):
- Bombardier zusammen mit RATP (Paris)
- Deutsche Bahn zusammen mit Siemens und Stadler
- Alstom zusammen mit MTR (Hongkong)
- Hitachi - Nix Züri-Tram by Bombardier (wirtschaft)
- SBB Züge für Gotthardbasistunnel (29 Züge für 800 Mio CHF):
SBB möchte eigentlich bei Alstom ETR 610 kaufen, die neuen Pendolinos, die gar nicht schlecht funktionieren. Das geht aber nicht wegen diesem unmöglichen Behindertengesetz. Das Publikum ist kritisch, denn die Vorgänger ETR 470 waren die grösste Panne der SBB-Geschichte im ausgehenden 20. Jahrhundert und haben den Schweiz-Italien-Verkehr auf Schienen nachhaltig geschadet.
Alstom, Siemens, Stadler und Talgo haben angeboten, sind aber entnervt durch die eweigen Sonderwünsche der SBB und dauernd ändernde Bedingungen der Ausschreibung. Bombardier hat schon gar nicht geboten, wahrscheinlich schon genug SBB erlebt beim Auftrag für die Doppelstockzüge des Fernverkehrs. (Quelle)
Die Konkurrenz schläft nicht - vielleicht fährt doch noch der italienische ETR 1000 durch den Gotthardbasistunnel.
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Samstag, Februar 15, 2014
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Sonntag, Februar 19, 2012
Weniger bekannte Bombardier Loks
Bombardier baut nicht erst seit dem Kauf von Adtranz Lokomotiven, es gab sie schon früher. Sie stammten aus den Montreal Locomotive Works (MLW), die ursprünglich die kanadische Fertigung von Alco waren. Bombardier kaufte die Werke mit dem Ziel an das Know-how des Lokomotivbaus zu gelangen und damit in den amerikanischen Markt für Hochgeschwindigkeitszüge einzusteigen.
Einige dieser kanadischen Alco Loks fanden auch den Weg nach Europa:
13 Lokomotiven wurden 1979 nach Portugal als Baureihe 1960 abgeliefert. Die 6-achsigen Streckenlokomotiven haben 2350 PS und sind mit Zugheizung ausgerüstet. Der Dieselmotor ist aus der Alco 251 Serie und die Fahrmotoren sind von GE Kanada.
Weitere ähnliche Bombardier Loks gingen auch in den Irak, nach Australien und Tunesien, wie diese Aufstellung zeigt.
Einige dieser kanadischen Alco Loks fanden auch den Weg nach Europa:
13 Lokomotiven wurden 1979 nach Portugal als Baureihe 1960 abgeliefert. Die 6-achsigen Streckenlokomotiven haben 2350 PS und sind mit Zugheizung ausgerüstet. Der Dieselmotor ist aus der Alco 251 Serie und die Fahrmotoren sind von GE Kanada.
Weitere ähnliche Bombardier Loks gingen auch in den Irak, nach Australien und Tunesien, wie diese Aufstellung zeigt.
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Samstag, November 12, 2011
Skoda löst beschlagnahmte Lok wieder aus
In Österreich wurde von Skoda durch Hinterlegung einer Kaution die Lokomotive 380 004 wieder ausgelöst. Die Lok wurde im Mai 2011 von den Behörden beschlagnahmt als Sicherheit für eine Patentklage von Bombardier gegen Skoda. Wahrscheinlich geht es im Streit um die widerrechtliche Nutzung der Doppelstern-Motoren-Schaltung in der CD 380 Baureihe von Skoda.
Die Doppelstern-Schaltung wurde von Adtranz entwickelt, welche später von Bombardier übernommen wurde. Die Schaltung wird unter anderem in den italienischen Loks E405 und E412 verwendet. Skoda ist neben Bombardier die einzige Firma, welche diese Technik verwendet, welche vor allem bei Mehrsystem-Loks gewisse Vorteile bringen kann. Ursprünglich plante Skoda eine Zusammenarbeit mit Bombardier, weshalb die tschechische Firma gute Kenntnisse über die Schaltung haben dürfte, aber wahrscheinlich nicht willig ist, die dafür anfallenden Lizenzgebühren an Bombardier zu entrichten..
Trotzdem die 380 004 nun wieder ausgelöst ist, dürfte sie nicht so schnell nach Tschechien zurückkehren. Nach ÖBB liegt nämlich keine Lauffähigkeitsbescheinigung vor.
Quelle: eurailpress
Die Doppelstern-Schaltung wurde von Adtranz entwickelt, welche später von Bombardier übernommen wurde. Die Schaltung wird unter anderem in den italienischen Loks E405 und E412 verwendet. Skoda ist neben Bombardier die einzige Firma, welche diese Technik verwendet, welche vor allem bei Mehrsystem-Loks gewisse Vorteile bringen kann. Ursprünglich plante Skoda eine Zusammenarbeit mit Bombardier, weshalb die tschechische Firma gute Kenntnisse über die Schaltung haben dürfte, aber wahrscheinlich nicht willig ist, die dafür anfallenden Lizenzgebühren an Bombardier zu entrichten..
Trotzdem die 380 004 nun wieder ausgelöst ist, dürfte sie nicht so schnell nach Tschechien zurückkehren. Nach ÖBB liegt nämlich keine Lauffähigkeitsbescheinigung vor.
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| CD 380 004 |
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| Trenitalia E412, ebenfalls mit Doppelstern-Schaltung |
Quelle: eurailpress
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Basel erhält Flexity-Trams von Bombarder
Erstaunlicherweise wählt Basel Flexity Strassenbahnen von Bombardier, obwohl Jahre lang bei Siemens gekauft wurde. Das BLT Tango-Tram von Stadler konnte die BVB nicht überzeugen - wahrscheinlich vor allem wegen der ungünstigen Innenraumaufteilung mit Stufen. Insgesamt sollen 60 Strassenbahnen beschafft werden.
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Samstag, September 10, 2011
Bombardier montiert Diesellokomotiven für Caterpillar
Viele dürften die amerikanischen Diesellokomotiven kennen - sie sind gross und schwer und kommen von EMD oder GE. Weniger bekannt ist, dass EMD inzwischen Caterpillar gehört, ein Teil der Loks von Bombardier in Mexiko montiert wird und deren elektrische Ausrüstung von Siemens stammt.
Aus EMD wird Caterpillar und Bombardier montiert
EMD firmiert zwar immer noch unter dem eigenen Namen, gehört aber seit Anfangs 2011 der Tochtergesellschaft Progress Rail Services von Caterpillar. Der Hauptsitz von EMD ist immer noch bei La Grange IL, direkt an der alten Route 66, wo sich auch die Ingeniering-Abteilungen und die Teilefertigung befindet. Die Endmontage der Lokomotiven erfolgt entweder im eigenen Werk in London, Ontario (Kanada) oder im Bombardier-Werk in Ciudad Sahagún, Mexiko. Die Zusammenarbeit mit Bombardier begann 1997, mittlerweile haben über 1'300 Lokomotiven der EMD SD70 Serie das Werk verlassen - die meisten für Kunden in den USA, wenige für den Heimmarkt in Mexiko, wie zum Beispiel der neuste Auftrag über 32 Lokomotiven für Ferromex, der grössten Eisenbahn in Mexiko. Die Lokomotiven der Baureihe SD70ACe stammen aus einem Vertrages, der Optionen für 400 weitere Lokomotiven umfasst. Es ist gleichzeitig auch der erste Auftrag, der nicht mehr von EMD, sondern von Progress Rail Service, respektive Caterpillar unterzeichnet wurde.
Verwirrende Pressemitteilung
Weil Aktivitäten von börsennotierten Firmen meldepflichtig sind, bemühte sich Bombardier zur Auslieferung der ersten Lok aus diesem Auftrag eine Pressemitteilung auszugeben. Die meisten Journalisten haben diese wahrscheinlich nicht wirklich verstanden und konnten die Meldung nicht einordnen, wie z.B. hier. Dies war vielleicht auch gar nicht die Absicht von Bombardier, die auch selber Lokomotiven baut und in letzter Zeit aktiver auf dem amerikanischen Markt geworden ist.
Technik SD70ACe
Die SD70 wurde in den 90er Jahren von EMD entwickelt und wurde mit der SD70ACe im Jahr 2005 auf den letzten Stand bezüglich Abgasemissionen aufdatiert. Der 16-Zylinder-Dieselmotor aus der 710er Reihe leistet 4300 PS und erfüllt die amerikanische Abgasnorm EPA Tier 2. Die Lok wiegt 194 Tonnen, kann 18'500 Liter Kraftstoff tanken und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h respektive 70 mph.
Nummer zwei hinter GE
Die SD70ACe entspricht vom technischen Stand ungefähr der GE Evolution Baureihe, ist aber dieser bezüglich verkaufter Stückzahlen eindeutig unterlegen. Das hängt wahrscheinlich vor allem damit zusammen, dass die GE Evolution einen neu entwickelter Motor hat, der die gleiche Leistung nur mit 12 Zylindern erzeugt. Ein Pluspunkt für die SD70ACe sind die Drehgestelle mit den radial Einstellbaren Achsen, welche die Schienenabnutzung verringern.
Aus EMD wird Caterpillar und Bombardier montiert
EMD firmiert zwar immer noch unter dem eigenen Namen, gehört aber seit Anfangs 2011 der Tochtergesellschaft Progress Rail Services von Caterpillar. Der Hauptsitz von EMD ist immer noch bei La Grange IL, direkt an der alten Route 66, wo sich auch die Ingeniering-Abteilungen und die Teilefertigung befindet. Die Endmontage der Lokomotiven erfolgt entweder im eigenen Werk in London, Ontario (Kanada) oder im Bombardier-Werk in Ciudad Sahagún, Mexiko. Die Zusammenarbeit mit Bombardier begann 1997, mittlerweile haben über 1'300 Lokomotiven der EMD SD70 Serie das Werk verlassen - die meisten für Kunden in den USA, wenige für den Heimmarkt in Mexiko, wie zum Beispiel der neuste Auftrag über 32 Lokomotiven für Ferromex, der grössten Eisenbahn in Mexiko. Die Lokomotiven der Baureihe SD70ACe stammen aus einem Vertrages, der Optionen für 400 weitere Lokomotiven umfasst. Es ist gleichzeitig auch der erste Auftrag, der nicht mehr von EMD, sondern von Progress Rail Service, respektive Caterpillar unterzeichnet wurde.
Verwirrende Pressemitteilung
Weil Aktivitäten von börsennotierten Firmen meldepflichtig sind, bemühte sich Bombardier zur Auslieferung der ersten Lok aus diesem Auftrag eine Pressemitteilung auszugeben. Die meisten Journalisten haben diese wahrscheinlich nicht wirklich verstanden und konnten die Meldung nicht einordnen, wie z.B. hier. Dies war vielleicht auch gar nicht die Absicht von Bombardier, die auch selber Lokomotiven baut und in letzter Zeit aktiver auf dem amerikanischen Markt geworden ist.
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| SD70ACe #4000 der Ferromex |
Die SD70 wurde in den 90er Jahren von EMD entwickelt und wurde mit der SD70ACe im Jahr 2005 auf den letzten Stand bezüglich Abgasemissionen aufdatiert. Der 16-Zylinder-Dieselmotor aus der 710er Reihe leistet 4300 PS und erfüllt die amerikanische Abgasnorm EPA Tier 2. Die Lok wiegt 194 Tonnen, kann 18'500 Liter Kraftstoff tanken und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h respektive 70 mph.
Nummer zwei hinter GE
Die SD70ACe entspricht vom technischen Stand ungefähr der GE Evolution Baureihe, ist aber dieser bezüglich verkaufter Stückzahlen eindeutig unterlegen. Das hängt wahrscheinlich vor allem damit zusammen, dass die GE Evolution einen neu entwickelter Motor hat, der die gleiche Leistung nur mit 12 Zylindern erzeugt. Ein Pluspunkt für die SD70ACe sind die Drehgestelle mit den radial Einstellbaren Achsen, welche die Schienenabnutzung verringern.
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Montag, Juni 13, 2011
Bombardier Jet Train
Was ist aus dem Bombardier Jet Train geworden:
Der einzige gebaute Triebkopf gibt es immer noch. Er ist zur zeit im Testzentrum der amerikanischen Eisenbahnen in Pueblo CO hinterstellt.
Der einzige gebaute Triebkopf gibt es immer noch. Er ist zur zeit im Testzentrum der amerikanischen Eisenbahnen in Pueblo CO hinterstellt.
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| Die Foto ist von hier. |
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Sonntag, Mai 29, 2011
Bombardier hat Skoda Lokomotive Beschlagnahmen lassen
Bombardier hat im Zusammenhang mit einer Patentrechtsverletzung die von Skoda entwickelte Drei-System-Lokomotive E109 in Österreich beschlagnahmen lassen. Die Lokomotive verwendet den von Bombardier (Schweiz) entwickelte Doppelsternantrieb wie er bei den Trenitalia verwendeten Lokomotiven E464, E412 und E405 verwendet wurde. Skoda hat von dieser Technik Kenntnis weil 2002 über eine Lizenzabkommen über den Bau von Lokomotiven verhandelt wurde. Skoda
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E109
Sonntag, Mai 01, 2011
Bombardier News
- Bombardier Transportation hatte einen Rekord-Auftragsbestand von 33.5 Mia $ am 31. Januar 2011. Das Lok-Geschäft in Europa hat sich von der Wirtschaftskrise noch nicht erholt, dafür wurden mehr Fahrzeuge für den Nahverkehr in Asien und Lokomotiven nach Nordamerika verkauft. Railway Gazette
- Der Brandenburgische Ministerpräsident Platzeck will am Hauptsitz in Montreal für gute Bedingungen am Standort Hennigsdorf sorgen.RBB
- Trenitalia hat weitere 50 Elektrolokomotiven E464 bestellt, die 2012 bis 2013 geliefert werden sollen - Auftragswert: 128 Mio €. Diese im S-Bahnbetrieb und im Regionalverkehr eingesetzt Treibköpfe gelten als grösste einheitlicher Serie moderner E-Loks in Europa. Mit der letzten Bestellung wird der Bestand auf 688 Fahrzeuge ansteigen. Der Kasten wurde 1993 von SLM Winterthur entwickelt, die Stromrichter von ABB in Turgi. Die Fertigung der Lokomotiven erfolgt im Werk Vado Ligure in Italien. Railway Gazette
- Die für den neuen SBB-Doppestock-Fernzug vorgesehenen Drehgestelle mit Wankkompensation werden unter einem IC-2000-Doppelstockwagen getestet. Bis lange sind 450 Versuchspersonen in diesem Wagen gefahren. (Tagesanzeiger)
- DB Regionalverkehr schliesst einen Rahmenvertrag über 200 Diesellokomotiven ab, davon werden 20 für 65 Mio € fest bestellt. Die Lokomotiven werden von 4 LKW-Motoren angetrieben, welche die neusten Umweltvorschriften erfüllen. Die Auslieferung ist ab 2013 vorgesehen. (Märkische Allgemeine)
- Bombardier liefert Antriebskomponenten und Wagenkasten für die 300 bei Siemens bestellten ICx-Züge. Das Volumen ist etwa ein Drittel des Gesamtauftrages, also ca. 2 Mia €. (Märkische Allgemeine)
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Freitag, Januar 28, 2011
Bombardier Twindexx im Entstehen
SBB
Bis Juli wird bei der SBB ein Doppelstockwagen mit Wankkompensator getestet. Der Wagen ist mit Sandsäcken gefüllt, welche die Passagiere simulieren, die Drehgestelle sind mit Messradsätzen ausgerüstet. Die Versuche werden auf den Strecken Lausanne-Bern, Winterthur-St.Gallen und Bern-Olten durchgeführt und dienen der Überprüfung der Lauftechnik.
Bis Juli wird bei der SBB ein Doppelstockwagen mit Wankkompensator getestet. Der Wagen ist mit Sandsäcken gefüllt, welche die Passagiere simulieren, die Drehgestelle sind mit Messradsätzen ausgerüstet. Die Versuche werden auf den Strecken Lausanne-Bern, Winterthur-St.Gallen und Bern-Olten durchgeführt und dienen der Überprüfung der Lauftechnik.
In Oerlikon steht ein naturgetreues Modell des Twindexx, wo die letzten technischen Details gelöst werden.
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SBB Twindexx
Freitag, Dezember 24, 2010
Railpool bestellt 36 Traxx Lokomotiven bei Bombardier
Neben den 6 Vectron Lokomotiven hat Railpool auch noch 36 Traxx Lokomotiven bestellt. Der Auftrag kostet 120 Mio €, die Loks werden von 2011 bis 2013 Mitlerweilen gibt es 1'450 Traxx Lokomotiven, welche in 18 Ländern verkehren können. (Bombardier)
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Traxx
Sonntag, Oktober 24, 2010
LRC, der Urahn des Acela-Express
Viele denken, dass es sich beim amerikanischen Acela-Express um eine Abwandlung des französischen TGV handelt, dem ist aber nicht so: der Urahn vom Acela ist der Ende der siebziger Jahre gebaute kanadische LRC - ein Zug, der trotz technischer Neuerungen nicht wirklich erfolgreich war.
Der LRC war eigentlich der Grund weshalb Bombardier in das Geschäft mit Schienenfahrzeugen einstieg. Die Firma wollte sich am erhofften grossen Markt für diese Züge in Nordamerika beteiligen, weshalb 1975 die Montreal Locomotive Works (MLW) gekauft wurden. Die ehemalige Tochtergesellschaft von Alco baute die Lokomotiven für den LRC. Die Produkte des Werks litten aber unter mangelnder Zuverlässigkeit, so dass sie kein Gewinn abwarfen. Bombardier verkaufte deshalb das Werk 1988 an GE, welche den Betrieb 1993 endgültig schloss.

Die Bezeichnung LRC steht für Light, Rapid, Comfortable oder Léger, Rapide, Confortable - eine korrekte zweisprachliche Auslegung, wie sie in Kanada erwartet wird. Die Züge sollten den Personenverkehr auf konventionellen Linien beschleunigen. Die besonders leichten Fahrzeuge wurden mit einer aktiven Wagenkastenneigung versehen. Auf der Strecke von Motreal nach Toronto sollten die Züge 200 km/h fahren. Das war am Ende aber doch nicht möglich, weil die Lokomotiven mit 111 t für die erhöhten Kurvengeschwindigkeiten zu schwer waren. Die Geschwindigkeit blieb auf 160 km/h begrenzt, womit die Züge nicht schneller als ihre Vorgänger, die UAC Turbotrains, waren. Die lediglich 48 t schweren Wagen wurden von Alcan aus Aluminium gebaut. Ihre Schwäche war die störanfällige Neigetechnik, welche in die Drehgestelle von Dofasco eingebaut war - nach Kurven blockierte die Wagenkasten oft in der geneigten Stellung.
Zwischen 1980 und 1984 wurden 32 Lokomotiven und 100 Wagen gebaut. Die Lokomotiven wurden bereits nach 15 Jahren ausser Dienst gestellt - wahrscheinlich weil sich eine Hauptuntersuchung für die störanfällige Bauart nicht lohnte. Eine Lokomotive wird von Eisenbahnfreunden in Toronto erhalten. Die Wagen sind weiterhin in Betrieb, wobei bei der anstehenden Hauptrevision die störungsanfällige Neigetechnik ausgebaut wird.
Der LRC war eigentlich der Grund weshalb Bombardier in das Geschäft mit Schienenfahrzeugen einstieg. Die Firma wollte sich am erhofften grossen Markt für diese Züge in Nordamerika beteiligen, weshalb 1975 die Montreal Locomotive Works (MLW) gekauft wurden. Die ehemalige Tochtergesellschaft von Alco baute die Lokomotiven für den LRC. Die Produkte des Werks litten aber unter mangelnder Zuverlässigkeit, so dass sie kein Gewinn abwarfen. Bombardier verkaufte deshalb das Werk 1988 an GE, welche den Betrieb 1993 endgültig schloss.

Die Bezeichnung LRC steht für Light, Rapid, Comfortable oder Léger, Rapide, Confortable - eine korrekte zweisprachliche Auslegung, wie sie in Kanada erwartet wird. Die Züge sollten den Personenverkehr auf konventionellen Linien beschleunigen. Die besonders leichten Fahrzeuge wurden mit einer aktiven Wagenkastenneigung versehen. Auf der Strecke von Motreal nach Toronto sollten die Züge 200 km/h fahren. Das war am Ende aber doch nicht möglich, weil die Lokomotiven mit 111 t für die erhöhten Kurvengeschwindigkeiten zu schwer waren. Die Geschwindigkeit blieb auf 160 km/h begrenzt, womit die Züge nicht schneller als ihre Vorgänger, die UAC Turbotrains, waren. Die lediglich 48 t schweren Wagen wurden von Alcan aus Aluminium gebaut. Ihre Schwäche war die störanfällige Neigetechnik, welche in die Drehgestelle von Dofasco eingebaut war - nach Kurven blockierte die Wagenkasten oft in der geneigten Stellung.
Zwischen 1980 und 1984 wurden 32 Lokomotiven und 100 Wagen gebaut. Die Lokomotiven wurden bereits nach 15 Jahren ausser Dienst gestellt - wahrscheinlich weil sich eine Hauptuntersuchung für die störanfällige Bauart nicht lohnte. Eine Lokomotive wird von Eisenbahnfreunden in Toronto erhalten. Die Wagen sind weiterhin in Betrieb, wobei bei der anstehenden Hauptrevision die störungsanfällige Neigetechnik ausgebaut wird.
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Dienstag, September 28, 2010
Innotrans 2010
Im Vergleich zu 2008 hat dieses Jahr die Bahntechnik Leitmesse in Berlin ein Fünftel mehr Besucher angelockt. Auffällig waren der grosse Anteil der Besucher aus Osteuropa und China.
Siemens zeigte die Lokomotiven der Vectron. Als Überraschung wurde auch eine Diesellokomotive mit
Zielanzeige für den Nahverkehr und 16-Zylinder-Dieselmotor von MTU gezeigt, welcher die Emissionsgrenzwerte nach der Abgasnorm Euro IIIB erfüllen soll. Die Loks sind mit angeflanschten Führerhäusern versehen, die seitlich keine Fenster haben, so dass dem Fahrpersonal für die Sicht nach der Seite einzig das Fenster in der Einstiegstüre bleibt. Bei der Mehrsystemlok behindert zusätzlich ein sehr hoch aufbauender Führertisch die Sicht auf die Strecke.
Auf dem Bild sind links die Mehrsystemlokomotive 193 902 mit Italienpaket und rechts die Diesellokomotive 247 901 mit Fahrzielanzeige zu sehen.

Und zum Schluss noch die Rangierlok MDD3 von Express Service Bulgarien, wo garantiert keine Reklamationen des Fahrpersonals aufkommen. Zwei Lokomotiven ähnlicher Bauart mit Führerhaus sind in Kosovo im Einsatz (Link).
Aus der Sicht der Lokomotivbauer hat es einiges Interessantes gegeben:
Am meisten Aufmerksamkeit dürfte die von Bombardier vorgestellte Dual Power Lokomotive für den amerikanischen Markt gehabt haben. Bei Rail Gazette ist der Artikel vom 23. September immer noch in der Liste der meistgelesenen Beiträge zu finden (Stand 27. Sept). In Photobucket sind mehr Bilder der Lok von Bengt zu finden (Link).
Am meisten Aufmerksamkeit dürfte die von Bombardier vorgestellte Dual Power Lokomotive für den amerikanischen Markt gehabt haben. Bei Rail Gazette ist der Artikel vom 23. September immer noch in der Liste der meistgelesenen Beiträge zu finden (Stand 27. Sept). In Photobucket sind mehr Bilder der Lok von Bengt zu finden (Link).
Zielanzeige für den Nahverkehr und 16-Zylinder-Dieselmotor von MTU gezeigt, welcher die Emissionsgrenzwerte nach der Abgasnorm Euro IIIB erfüllen soll. Die Loks sind mit angeflanschten Führerhäusern versehen, die seitlich keine Fenster haben, so dass dem Fahrpersonal für die Sicht nach der Seite einzig das Fenster in der Einstiegstüre bleibt. Bei der Mehrsystemlok behindert zusätzlich ein sehr hoch aufbauender Führertisch die Sicht auf die Strecke.
Auf dem Bild sind links die Mehrsystemlokomotive 193 902 mit Italienpaket und rechts die Diesellokomotive 247 901 mit Fahrzielanzeige zu sehen.

Von Voith war sowohl die Gravita 15 BB wie auch die wie auch die Maxima 40 CC der Gleisbaufirma Wiebe ausgestellt.Diese Lok hat übrigens ein sehr ansprechender Führerstand
Vossloh zeigt die Diesellokomotive Eurolight, welche auch auf Strecken eingesetzt werden kann, wo nur 17 t Achslast zulässig ist. Der gesamte elektrische Antriebsstrang dieser Lokomotive wurde von ABB Schweiz entwickelt, was die wenigsten bemerkt haben düften.
General Electric zeigt den Freightliner. Diese Lokomotive wurde für den europäischen Markt entwickelt. Ihr eigenwilliges Aussehen hat sie nicht zuletzt den um die Scheinwerfer angeordneten Rippen zu verantworten, welche sich bei einer Kollision in den benachbarten Fahrzeuge verhaken und somit verhindern, dass sich diese über die Lok schieben können. Etwas eigenartig mutet der in einem Führerstand angetroffene Träger an, der offensichtlich zur Struktur gehört und dem Fahrpersonal die Sicht versperrt.
Aus Polen war die E6ACT von ZNLE zu sehen.Die von einer Unterhaltswerkstätte entwickelte 6-achsige Lokomotive mit Drehstrommotoren soll im schweren Güterzugverkehr eingesetzt werden. Der Führerstand weist zwar eine spartanische Klimaanlage in der Mittelkonsole auf, ist dafür mit zwei Bildschirmen ausgerüstet, auf welchen wahlweise verschiedene Kamerabilder aufgeschaltet werden können. Der Lokführer kann somit nicht nur nach hinten, sondern auch auf die beiden Kupplungen des Fahrzeugs sehen. (Bilder: M. Zwick)
Bei Transmash war nicht viel neues zu sehen, im besonderen war von der mit Alstom zusammen zu bauenden EP20 nur Renderings zu sehen. Auf dem Stand eines osteuropäischen Transformator-Herstellers war wenigstens doch noch Modelle der Lokomotive und der magnetischen Komponenten zu sehen.
Bei Toshiba (ja, die bauen nicht nur Computer) gab ein Datenblatt der 44 für die süafrikanische Eisenerzbahn Sishen - Saldanha gebauten Lokomotiven der Baureihe 15E, welche mit einer Fahrleitungsspannung von 50 kV betrieben werden. Man beachte die Länge der Isolatoren!
Weiter gab es eine von Remarul modernisierte Lokomotive der rumänische Class 62 zu sehen. Erstaunlich, dass dieses fünfzig Jahre alte Ae 6/6 Design von SLM und BBC noch nicht ausgedient hat. Es gab schon früher Plattformen, nur hat man sie nicht so genannt!
Die Lok wurde ursprünglich 060 DA genannt. Die rumänische Fabrik Electrputere baute zwischen 1959 und 1993 insgesamt 2'500 Stück mit kleinen Änderungen. Sie gilt als grösste einheitliche Diesellokomotiveserie Europas. Weitere 284 Lokomotiven dieser Bauart gelangte sogar bis nach China, wo sie ND2 genannt wurde.
Die auffälligste Änderung der auf der Innotrans ausgestellten Lok waren die Vollgummifedern an Stelle der Blattfedern in der Sekundärstufe. (Bild: M. Zwick)
Und zum Schluss noch die Rangierlok MDD3 von Express Service Bulgarien, wo garantiert keine Reklamationen des Fahrpersonals aufkommen. Zwei Lokomotiven ähnlicher Bauart mit Führerhaus sind in Kosovo im Einsatz (Link).
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Sonntag, August 29, 2010
Bombardier Werk Siegen
Der Westen schreibt über das Bombardier Werk Siegen. Im Artikel macht sich schludriger Journalismus breit:
>> Im Oberflächenzentrum wartet, noch ohne Radsätze, einer der beiden Lokrahmen auf seine Lackierung, der Teil einer Traxx-Lok der 185er Reihe, die bis zu 260 Waggons lange Erz-Züge aus dem schwedischen Kiruna ziehen wird.
Die Lokrahmen werden nicht in Siegen gebaut, sondern in Wrozlaw, Polen. Das gesehene Teil dürfte ein Drehgestellrahmen sein. Vor den Erzzügen in Kiruna fahren keine 185er, sondern IORE Loks, und die Züge haben nicht 260 Wagen, sondern 68.
>> Im Oberflächenzentrum wartet, noch ohne Radsätze, einer der beiden Lokrahmen auf seine Lackierung, der Teil einer Traxx-Lok der 185er Reihe, die bis zu 260 Waggons lange Erz-Züge aus dem schwedischen Kiruna ziehen wird.
Die Lokrahmen werden nicht in Siegen gebaut, sondern in Wrozlaw, Polen. Das gesehene Teil dürfte ein Drehgestellrahmen sein. Vor den Erzzügen in Kiruna fahren keine 185er, sondern IORE Loks, und die Züge haben nicht 260 Wagen, sondern 68.
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Donnerstag, August 26, 2010
Bombardier erhält "Geheimer Auftrag"
Am Freitag 20. August verkündete Bombardier den Eingang eines Rollmaterialauftrages über 365 Mio €. Es wurden keine Angaben über den Kunden oder die bestellten Züge gemacht.
Das Rätselraten, wer die Bestellung aufgegeben hat, kann beginnen. Es sieht so aus als hätte Bombardier am liebsten gar nichts gesagt. was aber gesetzlich verboten ist. Die Richtlinien der kanadischen Börse verlangen nämlich, dass alle Aufträge über 100 Mio $ veröffentlicht werden müssen. Das Datum der Bekanntgabe lässt darauf schliessen, dass der Beistellungseingang unbedingt noch für das erste Halbjahr verbucht werden sollte.
Es bleibt das grosse Rätsel, wer das was bestellt hat.
Vielleicht erfahren wir an der grossen Bahnmesse in Berlin mehr. Es könnte auch ein Kunde sein, der heimlich Hochgeschwindigkeitszüge für den Verkehr in Europa kauft, in der Hoffnung, dass die Konkurrenz möglichst lange schläft. Die von Air France, Veolia und Trenitalia gebildete Hochgeschwindigkeitsgesellschaft hat zum Beispiel noch keine Züge.
Das Rätselraten, wer die Bestellung aufgegeben hat, kann beginnen. Es sieht so aus als hätte Bombardier am liebsten gar nichts gesagt. was aber gesetzlich verboten ist. Die Richtlinien der kanadischen Börse verlangen nämlich, dass alle Aufträge über 100 Mio $ veröffentlicht werden müssen. Das Datum der Bekanntgabe lässt darauf schliessen, dass der Beistellungseingang unbedingt noch für das erste Halbjahr verbucht werden sollte.
Es bleibt das grosse Rätsel, wer das was bestellt hat.
Vielleicht erfahren wir an der grossen Bahnmesse in Berlin mehr. Es könnte auch ein Kunde sein, der heimlich Hochgeschwindigkeitszüge für den Verkehr in Europa kauft, in der Hoffnung, dass die Konkurrenz möglichst lange schläft. Die von Air France, Veolia und Trenitalia gebildete Hochgeschwindigkeitsgesellschaft hat zum Beispiel noch keine Züge.
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Samstag, Juli 31, 2010
Letzte 185.2 für DB Schenker
Bald ist die letzte 185.2 für DB Schenker abgeliefert. Sie war gestern auf der Werksbrobefahrt.
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Sonntag, Juli 18, 2010
Montreal, Kanada
Für fast 300 Mio $ kauft die Nahverkehrsgesellschaft AMT bei Bombardier 100 Multilevel-Wagen und 10 weitere Dualpower-Lokomotiven ALP-45. metro
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Donnerstag, Juli 08, 2010
Podcast über Traxx Lokomotiven
Omega Tau Podacast behandelt Themen aus der Technik und der Wissenschaft. Es gibt auch einen Beitrag zu den Traxx Lokomotiven von Bombardier.
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Samstag, März 13, 2010
SBB Doppelstöcker
Um den letztes Jahr ausgeschriebenen 2.1 Mia Auftrag bewerben sich noch Bombardier, Stadler Rail und Siemens. Es sind 20 Intercity-Schnellzüge mit je 580 Sitzplätzen und 39 Interregio-Züge mit bis zu 670 Sitzplätzen zu liefern. Die Züge sind mit neuartigen Wankkompensatoren auszustatten, die bei Kurvenfahrt verhindern, dass sich der Wagenkasten nach aussen legt. Am 15. Mai soll die Entscheidung fallen, wer den Zuschlag erhält. (a-z.ch)
Der Bombardier sieht so aus:
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Donnerstag, Februar 25, 2010
Frankreich: Neue Doppelstöcker für den Regionalverkehr
Bombardier erhält von der SNCF einen Auftrag über die Lieferung von 80 Zügen zum Preis von 800 Mio. Euro. Sie sind die erste Bestellung aus einem Rahmenvertrages über 860 Züge zum Preis von 8 Mia. Euro. Yahoo
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Sonntag, Dezember 27, 2009
China: der erste Teil der HGV Strecke Peking - Hongkong ist eröffnet ist
In China ist die knapp 1000 km lange in nur 4 Jahren gebaute Hochgeschwindigkeitsstrecke Wuhan - Kanton eröffnet worden. Die Strecke ist Teil der 2100 km langen Hochgeschwindigkeitsverbindung Peking - Region Hong Kong. China will bis 2020 etwa 12'000 km Hochgeschwindigkeitsstrecken bauen. Schon bald wird China mehr HGV Strecken besitzen als Europa.
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