Montag, November 14, 2011

Crashtaugliche Züge - bringt das etwas ?

Seht selbst diese Beispiele aus Amerika. Beide sind im Transport Technology Center in Pueblo CO aufgenommen worden, das ziemlich viel Erfahrung mit solchen Versuchen hat.


Beispiel 1




Beim ersten Versuch ist zu sehen, wie der Wagen auf die Lok aufklettert und der ganze Wagenboden aufgeschlitzt wird - kaum Überlebenschancen in einem solchen Wagen.

Im zweiten Versuch geschieht das nicht mehr, weil die Wagen mit einem Aufkletterschutz ausgerüstet sind. Das Bild unten zeigt einen solchen Aufkletterschutz an einem Desiro Triebwagen für England. Die gerippen Flächen verkrallen sich in das Nachbarfahrzeug, so dass sich die beiden Wagenkasten nicht gegeneinander verschieben können.




Beispiel 2




Dieses Beispiel zeigt den Aufprall eines Steuerwagens auf eine Blechrolle, wie sie z.B. auf einen LKW geladen sein könnte, der auf einem Bahnübergang stecken geblieben ist. Ein Betonmischer hat seine grösste Masse auch auf der simulierten Höhe. Dies ist der schwierigste Kollision-Fall in den neuen Standards für Crashtüchtigkeit. Er kann in der Regel nur durch massive Verstärkung der A-Säulen beherrscht werden.

Beispiel 3


Bei diesem Versuch fährt eine schwere Diesellok auf einen Güterzug auf. Auch sie ist nicht mit dem heute in der USA vorgeschriebenen Aufkletterschutz ausgerüstet.

Beispiel 4


Dies ist einer der ältesten in Pueblo CO durchgeführten Crashversuche, wo ein Wagen auf eine Betonwand aufprallt.

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