Das hier läuft unter der Bezeichnung "erste brauchbare Lokomotive" und nannte sich Puffing Billy. Weitere Bilder von in England vor 1855 gebauten Dampflokomotiven sind auf Andrew's Transport Seiten zu finden.
Posts mit dem Label Dampflok werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Dampflok werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Donnerstag, Oktober 17, 2013
Samstag, Juni 02, 2012
Modern Steam made in US
Nicht nur die DLM arbeitet alte Dampfloks mit neuer Technik auf, nein, es gibt jetzt auch ein Projekt aus den USA:
Eine Schnellzugsdampflok der Santa Fe Baureihe 3460 soll durch die Coalition for Sustainable Rail (CSR) mit neuer Technik wieder betriebsfähig gemacht werden. Die Lok wurde in einem Museum bei Topeka KS gefunden. Sie soll mit Biokohle-Pellets befeuert werden und einen neuen Kessel nach modernen Grundsätzen erhalten. Geplante Höchstgeschwindigkeit ist 200 km/h.
Das Spenderobjekt (Foto von 2009):
Eine Schnellzugsdampflok der Santa Fe Baureihe 3460 soll durch die Coalition for Sustainable Rail (CSR) mit neuer Technik wieder betriebsfähig gemacht werden. Die Lok wurde in einem Museum bei Topeka KS gefunden. Sie soll mit Biokohle-Pellets befeuert werden und einen neuen Kessel nach modernen Grundsätzen erhalten. Geplante Höchstgeschwindigkeit ist 200 km/h.
Sonntag, Oktober 17, 2010
Aus Dampf wird Elektrisch
Hier wieder einmal etwas für die Kuriositätenabteilung:
eine Dampflok, die auf Elektrobetrieb umgebaut wurde!
Die Arbeiten wurden 1968 vom Tagebau Berzdorf in der ehemaligen DDR durchgeführt - wahrscheinlich war allgemeiner Materialmangel der Grund für diese Aktion. Der Kessel wurde entfernt, aber Wasserkasten, Fahrwerk und Führerhaus blieben. Der Antrieb erfolgte durch einen längs eingebauten Elektromotor ungefähr an der Stelle der Rauchkammer, der vom Stromabnehmer auf dem Führerhaus versorgt wurde. Die Lok wurde über ein Kabel ferngesteuert und diente nur dem Verschub von Wagen in der Werkstatt.
eine Dampflok, die auf Elektrobetrieb umgebaut wurde!
Die Arbeiten wurden 1968 vom Tagebau Berzdorf in der ehemaligen DDR durchgeführt - wahrscheinlich war allgemeiner Materialmangel der Grund für diese Aktion. Der Kessel wurde entfernt, aber Wasserkasten, Fahrwerk und Führerhaus blieben. Der Antrieb erfolgte durch einen längs eingebauten Elektromotor ungefähr an der Stelle der Rauchkammer, der vom Stromabnehmer auf dem Führerhaus versorgt wurde. Die Lok wurde über ein Kabel ferngesteuert und diente nur dem Verschub von Wagen in der Werkstatt.
![]() |
Auf Elektroantrieb umgebaute 90 cm Spur Dampflokomotive |
Quelle: kohlebahn-page
Labels:
Dampflok,
Elektrolok,
Feldbahn
Montag, März 30, 2009
Wasserfassen während der Fahrt
Kann eine Dampflok während der Fahrt mit Wasser betankt werden?
Ja, das geht, vorausgesetzt, dass sie über einen Tender mit einer spezielen Schöpfeinrichtung verfügt und die Gleise mit Wassertrögen versehen sind. Diese Einrichtungen ermöglichten, dass die Damfploks während der Fahrt Wasser aufnehmen konnte ohne dass der Zug anhalten musste. Sie wurden in England, Frankreich und in den USA angewendet.
Zwischen den Gleisen waren spezielle Wassertröge angebracht ...
Wassertrog zwischen den Gleisen der
New York Central. Der Trog war etwa
45 cm breit, 15 cm tief und etwa 500 m lang.
... und der Tender der Lok war mit dieser Schöpfeinrichtung versehen:
Die Schaufel konnte durch den Heizer über den roten Hebel vor dem Trog abgesenkt werden.
Das Wasser wird alleine aufgrund des Staudrucks durch ein Steigrohr in den Tender befördert. Meist wurde Wasser bei Geschwindigkeiten zwischen 60 und 80 km/h gefasst.
Das Schöpfsystem barg auch einige Gefahren.
Die grösste ging von dem mit hohem Druck in den Tender schiessende Wasser aus. Der Heizer konnte nur sehr schwer feststellen, ob der Tender schon voll war oder noch weiter geschöpft werden musste. Wurde der Tender überfüllt drückte das Wasser die Deckel des Tanks auf und strömte über den Tender. Das Wasser hatte bei höheren Geschwindigkeiten eine solche Energie, dass die Stirnwandtüre des nachfolgenden Reisezugwagens eingedrückt werden konnte oder die Fensterscheiben der kreuzenden Züge barsten. (Den Reisenden in den vordersten Wagen wurden ohnehin vom Zugspersonal befohlen, die Fenster während dem Wasserfassen geschlossen zu halten).
Die grösste ging von dem mit hohem Druck in den Tender schiessende Wasser aus. Der Heizer konnte nur sehr schwer feststellen, ob der Tender schon voll war oder noch weiter geschöpft werden musste. Wurde der Tender überfüllt drückte das Wasser die Deckel des Tanks auf und strömte über den Tender. Das Wasser hatte bei höheren Geschwindigkeiten eine solche Energie, dass die Stirnwandtüre des nachfolgenden Reisezugwagens eingedrückt werden konnte oder die Fensterscheiben der kreuzenden Züge barsten. (Den Reisenden in den vordersten Wagen wurden ohnehin vom Zugspersonal befohlen, die Fenster während dem Wasserfassen geschlossen zu halten).
Bei der Benutzung des Wasserschöpfsystemes
überlaufender Tender.
(Bild: Sammlung James Alexander Jr.)
Weiter konnte der nicht richtig angehobene Saugrüssel sich an Bahnübergängen oder Weichen verhaken und zu Entgleisungen führen oder es wurden Fremdkörper wie Unrat oder sogar Schildkröten in den Tender befördert, die dann wiederum den Ansaug für das Kesselspeisewasser verstopfen konnten.
England
Das System für die Wasseraufnahme in England zeigt dieser kleine BBC Film. Er zeigt wie die Tröge zwischen den Gleisen eingebaut werden und wie die Züge während der Fahrt Wasser aufnehmen.
Einer der wichtigsten Züge, die von diesem System Gebrauch machten, war der Flying Scotsman, der zwischen London und Edinburgh verkehrte. Der Zug fuhr erstmals im Mai 1928 die 630 km lange Strecke ohne Halt. Für die 8 stündige Fahrt war nicht nur das Wasserschöpfsystem notwendig, sonder es mussten auch zwei Führerstandsbesatzungen mitgeführt werden. Das Personal konnte sich währen der Fahrt ablösen, weil der Führerstand vom Zug aus zugänglich war. Der Tender verfügte über einen schmalen Tunnel im Wassertank, der über einen Faltenbalg mit den Reisezugwagen verbunden war.
Die Lokomotive des Eröffnungszuges ist erhalten geblieben. Mit einem
zweiten Tender wurde der Wasservorrat vergrössert, so dass man bei
Sonderfahrten das umständliche Wasserfassen unterwegs vermieden
werden konnte. Obiges Bild zeigt die Lok bei Sonderfahrten in Amerika.
Man beachte die automatische Kupplung und den provisorischen
amerikanischen Schienenräumer! Das ist übrigens auch die Lok, die
m MS Train Simulator enthalten ist.
Kurioserweise waren die Wassertröge in England noch in Betrieb, als die Dampfloks schon lange verschwunden waren. Die Dieselloks besassen nämlich immer noch einen kleinen Dampfkessel für die Zugheizung. Auf der Lok wurde Dampf erzeugt, der durch den ganzen Zug geleitet wurde und am Ende des letzten Wagens ins Freie entwich. Die Dieselloks verfügten deshalb am Anfang auch noch über eine Schöpfvorrichtung um ohne zu halten den Wasservorrat des Heizkessel aufzufüllen!
USA
In den USA wurde das Wasserschöpfsystem auf den Strecken New York - Chicago und Philadelphia - Pitsburgh verwendet.
Chicago Wasser auf. Auf diesem Bild von 1905 ist der Trog im Gleis
Ein Güterzug schöpft Wasser aus einem Trog zwischen den Schienen in Michigan.
Man beachte das unter dem Tender hervorspritzende Wasser und die Betonplatten
Frankreich
In Frankreich wurde das Schöpfsystem auf den Strecken von Paris nach Bordeaux und nach Le Cherbourg / Le Havre eingesetzt. Auf diesen Strecken verkehrten wichtige Reisezüge, welche die Hauptstadt mit den Seehäfen verbanden, die wiederum Ausgangspunkt der Transatlantikverbindungen waren
Links:
Non-Stop Runs and Water Troughs in New Zealand Railway Magazine, 1927.
Scooping Water in the Age of Steam von James Alexander Jr..¨
Wassertröge in England - BBC Film, der die Montage der Tröge und einige wasserfassende Züge in England zeigt.
Schöpftender der Compagnie des chemins de fer de l'État (Französisch)
In Frankreich wurde das Schöpfsystem auf den Strecken von Paris nach Bordeaux und nach Le Cherbourg / Le Havre eingesetzt. Auf diesen Strecken verkehrten wichtige Reisezüge, welche die Hauptstadt mit den Seehäfen verbanden, die wiederum Ausgangspunkt der Transatlantikverbindungen waren
Links:
Non-Stop Runs and Water Troughs in New Zealand Railway Magazine, 1927.
Scooping Water in the Age of Steam von James Alexander Jr..¨
Wassertröge in England - BBC Film, der die Montage der Tröge und einige wasserfassende Züge in England zeigt.
Schöpftender der Compagnie des chemins de fer de l'État (Französisch)
Labels:
Dampflok
Samstag, September 13, 2008
Neue Dampflokomotiven
- In England wurde eine Dampflokomotive nach den Plänen der LNER Class A1 neu gebaut. Sie fuhr das erste Mal im Juli 2008 aus eigener Kraft. (Wikipedia)
- Class 5AT ist eine nach neusten technischen Erkenntnissen geplante Dampflok. Sie soll zeigen dass Dampftraktion auch heute durchaus eine attraktive Methoder der Zugförderung sein kann.
Die ohne Tender 80t schwere Maschine soll 160 km/h schnell sein. Das ZV-Diagram lässt sich mit einer modernen Diesellok vergleichen:
Die Lokomotive würde sich vor allem für den Einsatz in Entwicklungsländern eignen. Es ist aber fragwürdig, ob die als rückständisch geltende Dampftraktion dort eine Chance hat. Es wird dabei nicht daran gedacht, dass wir heute auch nicht mehr mit diesen Elektroloks fahren. Genau so hat auch die Dampftraktion in den letzten achzig Jahre Fortschritte gemacht. Trotzdem lässt sich das Image der altmodischeDampflok nicht ausrotten.
Labels:
Dampflok
Donnerstag, September 06, 2007
Tschechische Dampfgiganten
weitere Bilder: Drehscheibe | Der Ablatros und die Gräfin - zwei Grossdampfloks aus Tschechien besuchen das Gotthardjubiläum. Sie sind bereits heute nach Erstfeld angereist, so dass ich sie auf dem Rheinviadukt bei Eglisau ablichten konnte. Das vorgesehene Programm kann leider nicht ganz in Erfüllung gehen:
|
Abonnieren
Posts (Atom)

