Montag, November 01, 2010

Tagebaulok mit Motorkippwagen

Auch diese Tagebaulok OPE1A kommt aus Dnipropetrowsk. Damit die Zugkraft besser auf die Schienen gebracht werden kann, sind auch die Achsen der ersten beiden Kippwagen hinter der Lok angetrieben - die elektrischen Apparate sind in den kastenförmigen Aufbauten an den Enden der Wagen untergebracht. Diese sogenannten Motorkippwagen werden von der Lok mit Energie versorgt.



Die Lokomotive wird mit 10 kV 50 Hz versorgt, die entweder mit den Dachstromabnehmern oder in der Nähe der Beladestelle mit Seitenstromabnehmern aus der Fahrleitung bezogen werden. In einigen Betrieben waren auch Sektionen mit einem Dieselmotor im Einsatz, so dass auch Abschnitte ganz ohne Fahrleitung befahren werden konnten. Die Fahrzeuge haben eine Achslast von 31 Tonnen und können Zugkräfte bis 650 kN bei 30 km/h ausüben.

Im russischen wird die ganze Einheit (Tagebaulok und Motorkippwagen) als "Triebfahrzeug" (тяговый агрегат), das aus einer "Steuer Elektrolok" (электровоза управления) und "Motorkippwagen" (моторных думпкаро) besteht.

Das Bild stammt aus der Michailowski Grube in Schelesnogorsk, etwa 90 km von der ukrainischen Grenze entfernt. Diese Grube produziert etwa ein Fünftel des Eisenerzes von Russland.

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