Sonntag, Juli 15, 2007
Labels:
Cisalpino
Freitag, Juli 13, 2007
Russland
In Russland sollen Hochgeschwindigkeitsstrecken gebaut werden. Geplant sind

Zu Werbezwecken steht seit längerem eine Maquette des Verlaro RUS von Siemens in der Halle des Bahnhofs St. Petersburg. Das Programm ist äusserst ambitsiös und soll ca. 300 Mia EUR kosten. Man darf auf die Umsetzung gespannt sein.
Bombardier hat kürzlich einen Vertrag über die Lieferung einer grösseren Menge Stromrichter an Transmash für den Bau von Lokomotiven unterzeichnet.
Alstom wird Neigezüge für den Verkehr St. Petersburg - Helsinki liefern.
- Moskau - St. Petersburg (Bauzeit: 2012 - 2014)
- Moskau - Nischni Novgorod (Kosten: 10 Mia EUR)
- Moskau - Sotchi (Eröffnung 2014)
- in der Nähe von Jekatarinenburg
- in der Nähe von Wladiwostok
Zu Werbezwecken steht seit längerem eine Maquette des Verlaro RUS von Siemens in der Halle des Bahnhofs St. Petersburg. Das Programm ist äusserst ambitsiös und soll ca. 300 Mia EUR kosten. Man darf auf die Umsetzung gespannt sein.
Bombardier hat kürzlich einen Vertrag über die Lieferung einer grösseren Menge Stromrichter an Transmash für den Bau von Lokomotiven unterzeichnet.
Alstom wird Neigezüge für den Verkehr St. Petersburg - Helsinki liefern.
Griechenland
Beim Frontalzusammenstoss von einem Stadler-GTW und einem Güterzug in einem Vorort von Athen werden 53 Personen verletzt. Der Unfall geht wahrscheinlch auf das Missverständnis zwischen Stationsbeamten und einem Lokführer zurück. Vor dem Zusammenstoss leitete der Lokführer des GTWs eine Schnellbremsung ein, verliess den Führerstand und wies die Fahrgäste an in den hinteren Teil des Zuges zu flüchten.
Labels:
Griechenland,
Unfall
Donnerstag, Juli 12, 2007
SF DRS Fernweh - Zug um Zug
Diesen Sommer bringt SF DRS am Dienstagabend 21:00 eine Spezialsendung über Züge in der ganzen Welt. Jede Sendung hat mehrere Züge zum Thema, den Rahmen bildet eine Fahrt von New Dehli nach Ooty, wo die Dampfzahnradbahn mit den SLM Lokomotiven fährt.
Homepage der Sendung
Podcasts
Hier einige Bilder aus der Sendung:

Bereits bei der ersten Zugfahrt in Indien trifft die Moderatorin Monika Vetsch unbemerkt auf eine schweizerische Lokomotive: die WAP-5 vor dem Bhopal-Shatabdi-Express wurde in Zürich Oerlikon von ABB gebaut.

Der Hilfslokführer quittiert mit der grünen Handlampe den Abfahrbefehl. Die Moderatorin wundert sich über die Pünktlichkeit des Zuges. Sie eben weiss nicht, dass ein Bahner, der diesen Zug verspätet seine Stelle fristlos
verliert!
Die hochwertigen indischen Fernzüge sind weitaus pünktlicher als die Deutsche Bahn - in zwei Jahren Indien habe ich mit diesen Zügen keine Verspätung erlebt - andere Züge können sehr wohl stundenweise Verspätung haben.

Der Shatabdi-Express in voller Fahrt. Der schnellste Zug Indiens besteht aus 11 Wagen (ca 700 t) und erreicht zwischen Faridabad und Agra eine Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h.
Kilometerweit vor den Bahnübergängen werden die Hörner betätigt um die Leute von den Gleisen zu scheuchen. Es kommt aber trotzdem immer wieder zu prekären Situationen wie in diesem YouTube Movie:

Das TV-Team hat nicht bemerkt, dass das Taj Mahal am Freitag für Nicht-Moslem geschlossen ist. Es konnte deshalb nur das Ersatzprogramm machen: Überfahrt über denheiligen Ganges nicht-heiligen Yamuna ...
(Was Flüsse anbelangt gibt es immer wieder Irrtümer in Indien:
1) New Delhi und Agra liegen nicht am Ganges, sondern am Yamuna
2) Kalkutta liegt auch nicht am Ganges - auch wenn das im Schlager so heisst - sondern am Hugli. )

.. und dieVorderseite Rückseite das faszinierenden Gebäudes filmen.
Das Gebäude scheint zwar symmetrisch zu sein, ist es aber nicht:
Um eine bessere Perspektivenwirkung zu erreichen sind die vorderen Minarette etwas kleiner als die hinteren und zudem ganz leicht nach Aussen geneigt (andere sagen, dass sei damit sie bei einem Erdbeben nicht auf das Hauptgebäude fallen !)
Auf jeden Fall: das Taj Mahal ist eines der faszinierendsten Bauwerke der Welt.
Das ganze Marmorgebäude ist mit Einlegearbeiten in Edel- und Halbedelstein überzogen.

Der Marmor in Indien ist übrigens nicht porös, so dass die ausgekippte Cola auf dem Tisch keine Flecken hinterlässt. Außerdem ist er billiger als Holz weil Holz eine der größten Mangelwaren ist.
Homepage der Sendung
Podcasts
Hier einige Bilder aus der Sendung:
Bereits bei der ersten Zugfahrt in Indien trifft die Moderatorin Monika Vetsch unbemerkt auf eine schweizerische Lokomotive: die WAP-5 vor dem Bhopal-Shatabdi-Express wurde in Zürich Oerlikon von ABB gebaut.
Der Hilfslokführer quittiert mit der grünen Handlampe den Abfahrbefehl. Die Moderatorin wundert sich über die Pünktlichkeit des Zuges. Sie eben weiss nicht, dass ein Bahner, der diesen Zug verspätet seine Stelle fristlos
verliert!
Die hochwertigen indischen Fernzüge sind weitaus pünktlicher als die Deutsche Bahn - in zwei Jahren Indien habe ich mit diesen Zügen keine Verspätung erlebt - andere Züge können sehr wohl stundenweise Verspätung haben.
Der Shatabdi-Express in voller Fahrt. Der schnellste Zug Indiens besteht aus 11 Wagen (ca 700 t) und erreicht zwischen Faridabad und Agra eine Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h.
Kilometerweit vor den Bahnübergängen werden die Hörner betätigt um die Leute von den Gleisen zu scheuchen. Es kommt aber trotzdem immer wieder zu prekären Situationen wie in diesem YouTube Movie:
Das TV-Team hat nicht bemerkt, dass das Taj Mahal am Freitag für Nicht-Moslem geschlossen ist. Es konnte deshalb nur das Ersatzprogramm machen: Überfahrt über den
(Was Flüsse anbelangt gibt es immer wieder Irrtümer in Indien:
1) New Delhi und Agra liegen nicht am Ganges, sondern am Yamuna
2) Kalkutta liegt auch nicht am Ganges - auch wenn das im Schlager so heisst - sondern am Hugli. )
.. und die
Das Gebäude scheint zwar symmetrisch zu sein, ist es aber nicht:
Um eine bessere Perspektivenwirkung zu erreichen sind die vorderen Minarette etwas kleiner als die hinteren und zudem ganz leicht nach Aussen geneigt (andere sagen, dass sei damit sie bei einem Erdbeben nicht auf das Hauptgebäude fallen !)
Auf jeden Fall: das Taj Mahal ist eines der faszinierendsten Bauwerke der Welt.
Das ganze Marmorgebäude ist mit Einlegearbeiten in Edel- und Halbedelstein überzogen.
Der Marmor in Indien ist übrigens nicht porös, so dass die ausgekippte Cola auf dem Tisch keine Flecken hinterlässt. Außerdem ist er billiger als Holz weil Holz eine der größten Mangelwaren ist.
Labels:
Indien
Mittwoch, Juli 11, 2007
Österreich und Italien haben den Bau des Brenner-Basistunnels beschlossen. Das Bauwerk ist 56 km lang, soll 6-8 Mia EUR kosten und 2022 fertig sein.
Labels:
Brenner
Montag, Juli 09, 2007
Neues Kraftwerk Nant de Drance
Die Tunnelbauarbeiten für das Pumpspeicherwerk Nant de Drance sind ausgeschrieben worden. Baubeginn ist Frühjahr 2008, Fertigstellung ca. 2016. Die über einen 6 km langen Zugangsstollen erschlossene Kavernenkraftwerk liegt 600 m unter der Erde und ergänzt die bereits bestehenden Anlagen im Emossongebiet im französischen Grenzgebiet.
Das Kraftwerk nutzt die Höhendifferenz zwischen dem bereits bestehenden Stauseen Lac du Vieux Emosson und Lac d'Emosson nutzen: bei Spitzenbedarf können die Turbinen bei einer Anlaufzeit von nur zwei Minuten bis zu 600 MW Leistung zur Verfügung stellen, bei Schwachlast Pumpen sie Wasser aus dem unteren See in den oberen zurück zur Speicherung.
Das Kraftwerk wird von atel und SBB gemeinsam gebaut. Die Spitzenenergie wird sowohl für das Bahnnetz wie auch für das Landesnetz genutzt. Im Landesnetz fallen durch den grösseren Anteil an Windenergie immer stärkere nicht voraussagbare Schwankungen an. Beim Bahnnetz ist es die Einführung des Taktfahrplans, welche grosse Spitzen verursacht wenn nach jeder vollen Stunde die Züge in den Knotenbahnhöfen gleichzeitig anfahren.
Pressemitteilung SBB, 20. Juni 2006
Internetsite Nant de Drance

Querschnitt durch die Anlage

Anordnung der Anlage beim Lac d'Emosson im Wallis.
Das Kraftwerk nutzt die Höhendifferenz zwischen dem bereits bestehenden Stauseen Lac du Vieux Emosson und Lac d'Emosson nutzen: bei Spitzenbedarf können die Turbinen bei einer Anlaufzeit von nur zwei Minuten bis zu 600 MW Leistung zur Verfügung stellen, bei Schwachlast Pumpen sie Wasser aus dem unteren See in den oberen zurück zur Speicherung.
Das Kraftwerk wird von atel und SBB gemeinsam gebaut. Die Spitzenenergie wird sowohl für das Bahnnetz wie auch für das Landesnetz genutzt. Im Landesnetz fallen durch den grösseren Anteil an Windenergie immer stärkere nicht voraussagbare Schwankungen an. Beim Bahnnetz ist es die Einführung des Taktfahrplans, welche grosse Spitzen verursacht wenn nach jeder vollen Stunde die Züge in den Knotenbahnhöfen gleichzeitig anfahren.
Pressemitteilung SBB, 20. Juni 2006
Internetsite Nant de Drance
Querschnitt durch die Anlage
Anordnung der Anlage beim Lac d'Emosson im Wallis.
Labels:
Nant de Drance
Die erste 189er hat am 6.Juli die Zulassung für
Polen erhalten. Sie ist an CTL vermietet und ist
nun schwarz.

Die BR 185.2 von CBRail wurden am 27.6. in die
Schweiz überführt und sind mitlerweile bereits
unterwegs. Die weissen Loks gehören
Ewals Cargo Care, welche den gesamten
Kombiverkehr von Crossrail übernommen hat.
Polen erhalten. Sie ist an CTL vermietet und ist
nun schwarz.
Die BR 185.2 von CBRail wurden am 27.6. in die
Schweiz überführt und sind mitlerweile bereits
unterwegs. Die weissen Loks gehören
Ewals Cargo Care, welche den gesamten
Kombiverkehr von Crossrail übernommen hat.
Freitag, Juli 06, 2007
Donnerstag, Juli 05, 2007
Sonntag, Juli 01, 2007
Stadler
Stadler blickt an der Jahresmedienkonferenz auf ein gutes Geschäftsjahr zurück und expandiert immer mehr in Richtung Ausland. Der Aufbau von Stadler profitierte in erster Linie von der Schliessung der Adtranz-Werke in der Schweiz, welche eine grosse Fluktuation von Adtranz (später Bombardier) in Richtung Stadler bewirkte. Stadler verzichtet auf die Fertigung in Billigländer und Produziert beinahe ausschliesslich in der Schweiz und Deutschland. (Stadler)
Labels:
Stadler
Samstag, Juni 30, 2007
Magnetbahnen
Wer einmal die 430 km/h schnelle Fahrt mit dem Transrapid Schanghai erleben möchte, sei dieses Video empfohlen. Die Höchstgeschwindigkeit wird nur gerade für 50 Sekunden gehalten, danach muss der Zug auf der nur 30 km langen Strecke schon wieder abbremsen.
Schneller geht es nur noch mit dem Japanischen Magnetschwebezug. Spitzengeschwindigkeit ist 574 km/h!
Der Urahn aller Magnetschwebebahnen stand in Berlin.
Die Strecke hatte nur drei Stationen und war nur kurze Zeit im Fahrgastbetrieb. Sie verschlang Unsummen und musste nach der Wende wieder abgebaut werden, damit das alte U-Bahn-Trasse, wo sie draufstand, wieder genutzt werden konnte. Die AEG konnte die mit dem automatischen Betrieb gemachten Erfahrungen für den heute von Bombardier vertriebenen Peoplemover nutzen.
Schneller geht es nur noch mit dem Japanischen Magnetschwebezug. Spitzengeschwindigkeit ist 574 km/h!
Der Urahn aller Magnetschwebebahnen stand in Berlin.
Die Strecke hatte nur drei Stationen und war nur kurze Zeit im Fahrgastbetrieb. Sie verschlang Unsummen und musste nach der Wende wieder abgebaut werden, damit das alte U-Bahn-Trasse, wo sie draufstand, wieder genutzt werden konnte. Die AEG konnte die mit dem automatischen Betrieb gemachten Erfahrungen für den heute von Bombardier vertriebenen Peoplemover nutzen.
Labels:
Magentbahnen
SNCF bestellt 80 Doppelstock TGVs
Die Züge sollen 320 km/h schnell sein und in Frankreich, Deutschland, Schweiz und Luxemburg verkehren können. Dies dürften somit die ersten Doppelstöckigen TGVs mit Zulassung in der Schweiz werden. Die Ablieferung ist für 2009 geplant-
Labels:
TGV
Dienstag, Juni 26, 2007
Bei Wädenswil kolidiert ein Güterzug mit einem Baukran. Die Kollision hat sich in der Nähe der nördlichen Einfahrt des Bahnhofs erreignet. Die Strecke Zürich - Chur ist bis am Mittag unterbrochen. (bluewin)
Sonntag, Juni 24, 2007
Seltsame Signale
Die SBB stellte an der Wehntalbahn diese seltsame Vorsignalkombination auf.

Zuerst dachte ich, dass das vielleicht nur von kurzer Dauer sein wird bis das alte Signal abmontiert ist. Dagegen sprechen aber die beiden massiven Träger zwischen den Signalmasten. Das vordere Signal trägt die Bezeichnung D*, das hintere mit den abgedeckten Linsen trägt die Bezeichnung D* 712. Das Signal steht von Schöfflisdorf in Richtung Steinmaur kurz nach dem Pfaffenrank vor zwei Bahnübergängen. Weitere solche Kombinationen stehen bei Steinmaur und bei Dielsdorf.
Zuerst dachte ich, dass das vielleicht nur von kurzer Dauer sein wird bis das alte Signal abmontiert ist. Dagegen sprechen aber die beiden massiven Träger zwischen den Signalmasten. Das vordere Signal trägt die Bezeichnung D*, das hintere mit den abgedeckten Linsen trägt die Bezeichnung D* 712. Das Signal steht von Schöfflisdorf in Richtung Steinmaur kurz nach dem Pfaffenrank vor zwei Bahnübergängen. Weitere solche Kombinationen stehen bei Steinmaur und bei Dielsdorf.
Samstag, Juni 23, 2007
Velaro fährt in Spanien
An diesem Wochenende wird der Spanische ICE3 "Velaro" den Betrieb auf der Strecke Madrid - Taragona (- Barcelona) aufnehmen.
Vorerst verkehren aber von Montag bis Freitag nur drei Zugpaare und am Wochenende ein einzelnes. Die 25 Züge wurden mit grosser Verspätung abgeliefert. Schon seit längerer Zeit sind die S-102 Züge von Talgo / Bombardier unterwegs, deren Antriebstechnik in der Schweiz entwickelt worden ist. (Focus)
Vorerst verkehren aber von Montag bis Freitag nur drei Zugpaare und am Wochenende ein einzelnes. Die 25 Züge wurden mit grosser Verspätung abgeliefert. Schon seit längerer Zeit sind die S-102 Züge von Talgo / Bombardier unterwegs, deren Antriebstechnik in der Schweiz entwickelt worden ist. (Focus)
Labels:
renfe
Samstag, Juni 16, 2007
Betuweroute
Heute wird die Betuweroute in den Niederlanden eröffnet. Die 160 km lange ausschliesslich Güterzügen vorbehaltene Strecke führt vom Hafen Rotterdam zur Deutsche Grenze. Sie wird in Zukunft 75 % des holländischen Güterverkehrs bewältigen.

Streckenkarte Betuweroute
An der Strecke wurde zehn Jahre lang gebaut. Sie verschlang 4,6 Mia EUR - das Siebenfache des ursprünglich geplanten Budgets, was zu grossen politischen Diskussionen in den Niederlanden führte. Die Mehrkosten entstanden vorallem durch Mehrausgaben für Sicherheit und Umweltschutz. Die Strecke ist gleich wie Mattstetten-Rothrist und der Lötschbergbasistunnel mit ETCS Level 2 ausgerüstet - allerdings ohne jede Rückfallebene.
Entlang der Strecke wurden mehr als 160 km Lärmschutzwände aufgestellt, die den Geräuschpegel bei den Häusern entlang der Strecke unter 57 db(A) halten.

Betouweroute entlang der A15 bei der Brücke
über den Amsterdam-Rhein-Kanal
Die Strecke weist 5 Tunnel und 130 Brücken auf. Der längste Tunnel ist der 8 km lange Sophiatunnel, der die alte Maas und zwei Autobahnen unterquert. Die Zufahrt haben NEigungen von 25 o/oo - etwas überraschend für eine Güterzugstrecke.

Einfahrt in den Giessentunnel
Die Tunnel sind vorausschauend für doppelstöckige Containerzüge. Alarmanlage melden stillstehende Züge der Betriebsleitstelle und eine Sprinkleranlage wäre im Brandfall in der Lage Flüssiggaswagen so zu kühlen, dass diese nicht explodieren würden.
Die Strecke kann nur von den modernstens Elektrolokomotiven befahren werden, die sowohl mit dem normalerweise in den Niederlanden verwendeten 1500 V Gleichstrom-System, wie auch mit dem auf der Betuweroute verwendeten 25 kV 50 Hz System fahren können. Das Wechselstromsystem wurde gewählt, weil damit grössere Leistungen auf die Lokomotiven übertragen werden können.

E186 von ATC. Diese von Bombardier gebauten Mehrsystem
TRAXX Lokomotiven dürften die ersten Elektrolokomotiven
sein, welche auf der Betuweroute verkehren können.
Die Systemwechsel finden auf der Strecke statt. Dabei wird nicht nur die Spannung gewechselt sondern auch gleichtzeitig vom normalen holländischen Signalisationssystem ATB auf ETCS Level 2 umgeschaltet. Besonders knifflig dürfte des Systemwechsel im Sophiatunnel für Westwärtsfahrende Züge sein - die Züge müssen nach dem Systemwechsel am tiefsten Punkt die 25 o/oo Rampe in Richtung Rangierbahnhof Kijfhoek unter 1500 V bewältigen.

Systemwechsel im Sophiatunnel
Die neuen Mehrsystem TRAXX Lokomotiven dürften die ersten Loks sein, welche auf dieser Strecke verkehren können. Sie werden auch den Eröffnungszug der Betuweroute ziehen.

Bei der Eröffnungsfeier fuhren keine geladenen Gäste auf dem Zug mit. Personenverkehr ist auf der Betuweroute verboten, da Anzahl und Querschnitt der Notausgänge in den Schallschutzwänden nur für das Fahrpersonal ausgelegt sind.
Trotzdem hier zwei kleine Ausschnitte Betuweroute aus dem Führerstand:
Fahrt durch Gorinchem
Fahrt durch den Giessentunnel
Das Programm der Eröffnung musste leicht abgeändert werden, weil Aktivisten von GroenFront! an mehreren Stellen sich selbst an die Strecke gekettet hatten und die Strecke mit Gegenständen blockierten. (NOS)
Nach einer Reder des Niederländischen Verkerhsminister ...

... schaltete Königin Beatrix symbolisch die Fahrleitungsspannung ein ...

... und der mit der E186 von ATC bespannte Güterzug setzte sich in Bewegung.

Ähnlich wie die Lötschbergstrecke wird die Betuweroute schrittweise in Betrieb genommen. Der erste fahrplanmässige Güterzug wird in der Nacht vom Sonntag auf den Montag vom Rotterdamer Hafen in Richtung Deutschland verkehren. Vorerst werden nur etwa zehn Züge pro Tag die Betuweroute benutzen.
TV-Sendungen:
NOS (Niederländisches Fernsehen)
SF DRS
Streckenkarte Betuweroute
An der Strecke wurde zehn Jahre lang gebaut. Sie verschlang 4,6 Mia EUR - das Siebenfache des ursprünglich geplanten Budgets, was zu grossen politischen Diskussionen in den Niederlanden führte. Die Mehrkosten entstanden vorallem durch Mehrausgaben für Sicherheit und Umweltschutz. Die Strecke ist gleich wie Mattstetten-Rothrist und der Lötschbergbasistunnel mit ETCS Level 2 ausgerüstet - allerdings ohne jede Rückfallebene.
Entlang der Strecke wurden mehr als 160 km Lärmschutzwände aufgestellt, die den Geräuschpegel bei den Häusern entlang der Strecke unter 57 db(A) halten.
Betouweroute entlang der A15 bei der Brücke
über den Amsterdam-Rhein-Kanal
Die Strecke weist 5 Tunnel und 130 Brücken auf. Der längste Tunnel ist der 8 km lange Sophiatunnel, der die alte Maas und zwei Autobahnen unterquert. Die Zufahrt haben NEigungen von 25 o/oo - etwas überraschend für eine Güterzugstrecke.
Einfahrt in den Giessentunnel
Die Tunnel sind vorausschauend für doppelstöckige Containerzüge. Alarmanlage melden stillstehende Züge der Betriebsleitstelle und eine Sprinkleranlage wäre im Brandfall in der Lage Flüssiggaswagen so zu kühlen, dass diese nicht explodieren würden.
Die Strecke kann nur von den modernstens Elektrolokomotiven befahren werden, die sowohl mit dem normalerweise in den Niederlanden verwendeten 1500 V Gleichstrom-System, wie auch mit dem auf der Betuweroute verwendeten 25 kV 50 Hz System fahren können. Das Wechselstromsystem wurde gewählt, weil damit grössere Leistungen auf die Lokomotiven übertragen werden können.
E186 von ATC. Diese von Bombardier gebauten Mehrsystem
TRAXX Lokomotiven dürften die ersten Elektrolokomotiven
sein, welche auf der Betuweroute verkehren können.
Die Systemwechsel finden auf der Strecke statt. Dabei wird nicht nur die Spannung gewechselt sondern auch gleichtzeitig vom normalen holländischen Signalisationssystem ATB auf ETCS Level 2 umgeschaltet. Besonders knifflig dürfte des Systemwechsel im Sophiatunnel für Westwärtsfahrende Züge sein - die Züge müssen nach dem Systemwechsel am tiefsten Punkt die 25 o/oo Rampe in Richtung Rangierbahnhof Kijfhoek unter 1500 V bewältigen.
Systemwechsel im Sophiatunnel
Die neuen Mehrsystem TRAXX Lokomotiven dürften die ersten Loks sein, welche auf dieser Strecke verkehren können. Sie werden auch den Eröffnungszug der Betuweroute ziehen.
Bei der Eröffnungsfeier fuhren keine geladenen Gäste auf dem Zug mit. Personenverkehr ist auf der Betuweroute verboten, da Anzahl und Querschnitt der Notausgänge in den Schallschutzwänden nur für das Fahrpersonal ausgelegt sind.
Trotzdem hier zwei kleine Ausschnitte Betuweroute aus dem Führerstand:
Fahrt durch Gorinchem
Fahrt durch den Giessentunnel
Das Programm der Eröffnung musste leicht abgeändert werden, weil Aktivisten von GroenFront! an mehreren Stellen sich selbst an die Strecke gekettet hatten und die Strecke mit Gegenständen blockierten. (NOS)
Nach einer Reder des Niederländischen Verkerhsminister ...
... schaltete Königin Beatrix symbolisch die Fahrleitungsspannung ein ...
... und der mit der E186 von ATC bespannte Güterzug setzte sich in Bewegung.
Ähnlich wie die Lötschbergstrecke wird die Betuweroute schrittweise in Betrieb genommen. Der erste fahrplanmässige Güterzug wird in der Nacht vom Sonntag auf den Montag vom Rotterdamer Hafen in Richtung Deutschland verkehren. Vorerst werden nur etwa zehn Züge pro Tag die Betuweroute benutzen.
TV-Sendungen:
NOS (Niederländisches Fernsehen)
SF DRS
Labels:
Betuweroute
Freitag, Juni 15, 2007
Lötschbergbasistunnel
Der 35 km lange Tunnel ist eröffnet. Die Strecke ist für 250 km/h ausgelegt und ist mit dem ETCS Level 2 Signalisierung ausgerüstet.

Der Lötschbergtunnel ist der längste Alpendurchstich und der drittlängste Tunnel der Welt. Die Verbindung wird eine wichtige Rolle im Güterverkehr Rotterdam - Genua spielen.
Der Lötschbergtunnel ist der längste Alpendurchstich und der drittlängste Tunnel der Welt. Die Verbindung wird eine wichtige Rolle im Güterverkehr Rotterdam - Genua spielen.
Labels:
Lötschbergbasistunnel
Sonntag, Juni 10, 2007
Neue Eisenbahnstrecken
Nach dem TGV Ost-Europa, welche heute den Betrieb aufnahm folgen am nächsten Wochenende gleich nochmals zwei Milliardenbauwerke:
- Der Lötschberg-Basistunnel wird am Freitag offiziel eröffnet.
Das Programm ist im 20 Minuten bekannt gegeben. - Die Betuweroute, eine Güterzugstrecke in Holland, wird offiziel am 16. Juni eröffnet.(Rheinische Post)
Labels:
Betuweroute,
Lötschbergbasistunnel
Freitag, Juni 08, 2007
BLS
schreibt die Beschaffung von zehn Mehrsystemlokomotiven für den Güterverkehr aus. Sie sollen mit Länderpaketen für Deutschland, Österreich, Schweiz und Italien ausgerüstet sein. (EurailPress)
Labels:
BLS,
Mehrsystemlokomotive
Mittwoch, Mai 30, 2007
Cargo-Blog
... heisst der von der SBB lancierte Blog zur Logistik Fachmesse in München. Blogger ist Bruno Lämmli, Lokführer und Schreiber von lokifahrer.ch . Gratulation an die SBB zum Einsatz dieses bei den traditionellen Bahnen doch noch eher ungewohnten Kommunikationsmittels!
Cargo-Blog
Cargo-Blog
Deutsche Bahn baut aus
Die Deutsche Bahn will ihre Güterverkehrssparte Railion ausbauen und ist deshalb daran interessiert, die englische EWS und die spanische Transfesa zu erwerben. EWS ist auch in Frankreich tätig, wo bis jetzt Railion Mühe hatte Fuss zu fassen. (focus)
Labels:
deutsche bahn,
Güterverkehr
Montag, Mai 28, 2007
Entlaufene Lok
Am 18. Mai 2007 ist im Grenzbahnhof Tarviso ein Taurus beim Zurückschieben von der italienischen Seite auf die österreichische Seite entlaufen. Die Lok entgleiste mit ca. 150 km/h und schlug eine 200m lange Bresche in einen Wald. (ORF)
Der Unfall geschah weil die Lok von der italienischen Rangiergruppe abgestossen wurde, obwohl kein Lokführer auf der Maschine war.
Der Unfall geschah weil die Lok von der italienischen Rangiergruppe abgestossen wurde, obwohl kein Lokführer auf der Maschine war.
Samstag, Mai 26, 2007
TGV Ost-Europa Pressefahrt
Gestern fand auf dem TGV Ost-Europa die Premierefahrt mit geladenen Gästen statt, der Fahrplanbetrieb wird am 10. Juni aufgenommen. Dabei ist es zu einigen kleineren Pannen gekommen, die zu Verspätungen geführt haben (ka-news)
Ein FAZ und ein SPON Artikel beschreiben die Anpassungen an den ICE 3 Zügen für den Betrieb in Frankreich:
Ein FAZ und ein SPON Artikel beschreiben die Anpassungen an den ICE 3 Zügen für den Betrieb in Frankreich:
- Zusätzliche Stromabnehmer
- Zusätzliche Zugsicherungen Crocodil und TVM430
(der Zug ist bereits für Deutschland mit PZB & LZB, für die Schweiz mit Integra & ZUB und für Holland mit ATB und ETCS ausgerüstet - Anpassungen wegen Schotterflug bei 300 km/h
- Metallbügel zur Befestigung von Missetäter in Handschellen
- Koffer mit Signalfahnen, Fackeln und Knallpetarden
Die Zulassung des ICE3 in Frankreich kostet einmalig ca. 28 Mio EUR, die Änderungen pro Zug ca. 8 Mio EUR pro Zug. Auf den Testfahrten wurden 120'000 km zurückgelegt.
Beim TGV musste auch angepasst werden
- stärkere Bremsen für die in Detuschland einmalig kurzen Vorsignaldistanzen
- Notbremseschlagknopf auf der rechten Seite
- Änderungen an den Toiletten
An diesen Beispielen sieht man wieder deutlich wie einig Europa ist.
Ab 10. Juni beginnt der Fahrplanbetrieb. Pro Tag fahren ...
- 3 x TGV Stuttgart-Paris
- 1 x ICE Frankfurt-Paris
- 2 x ICE Saarbrücken-Paris
Ab 9. Dezember wird die Fahrzeit um 20 Minuten verkürzt. Pro Tag fahren dann ...
- 5 x Frankfurt-Paris
- 4 x Stuttgart-Paris
übrigens
Schon bemerkt, dass das TGV-Signet auf dem Kopf an etwas anderes, nicht sehr schnelles erinnert ?
Labels:
ICE3,
TGV Ost Europa
Lokführerstreik
Der Deutschen Bahn droht ein Lokführerstreik am 30. Juni 2007. (Focus)
Labels:
Deutschland
Freitag, Mai 25, 2007
Russland
Bombardier schliesst Jointventure mit Transmashholding. (Hugin News)
In Novocherkassk sollen Stromrichter gebaut werden - bis 2012 mindestens 600 Stück. (Financial Times)
Die Stromrichter werden für die in Sochi zu produzierenden Lokomotiven für den Personenverkehr benötigt.(EurailPress)
In Novocherkassk sollen Stromrichter gebaut werden - bis 2012 mindestens 600 Stück. (Financial Times)
Die Stromrichter werden für die in Sochi zu produzierenden Lokomotiven für den Personenverkehr benötigt.(EurailPress)
Labels:
Russland
Sonntag, Mai 13, 2007
Stadler baut aus
Stadler Rail wird dieses Jahr mehr als 1 Mia Umsatz machen. Von den FLIRT Zügen sind bereits 325 Stück verkauft.
Peter Spuhler kauft als Ergänzung zum Schweizerischen Landmaschinenhersteller Aebi die Deutsche Schmidt-Gruppe, welche Schneeräumungsgeräte und Strassenkehrmaschinen herstellt. Der Hauptsitz wird in Bussnang (TG) neu gebaut.
(FACTS)
Im April hat Stadler die Aufträge für die Strassbahn Lyon und für die Wynen- und Suhrentalbahn erhalten.
Peter Spuhler kauft als Ergänzung zum Schweizerischen Landmaschinenhersteller Aebi die Deutsche Schmidt-Gruppe, welche Schneeräumungsgeräte und Strassenkehrmaschinen herstellt. Der Hauptsitz wird in Bussnang (TG) neu gebaut.
(FACTS)
Im April hat Stadler die Aufträge für die Strassbahn Lyon und für die Wynen- und Suhrentalbahn erhalten.
Mittwoch, Mai 09, 2007
Schweizer Züge
Wer einmal sehen will, wie der Schweizer Fahrplan funktioniert, dem sei dieses Google Mashup empfohlen. Interessanter Punkt zum Beobachten ist z.B. der HB Zürich zur vollen Stunde.

(via namics)
(via namics)
Montag, April 30, 2007
Rangierunfall im Wiener Südbahnhof
Ein Rangierunfall legt die Zufahrt zum Südbahnhof lahm. Zwei Rangierkompositionen sind zusammengeprallt und haben dabei ein Bahner, der sich im Gleisbereich aufgehalten hatte an den Beinen schwer verletzt. (Kurier)
Unfallstelle
Unfallstelle
Montag, April 23, 2007
- Der Unfalluntersuchungsbericht des entlaufenen Bauzuges wurde veröffentlicht.
- Die neuen Neigezüge von Cisalpino werden verspätet abgeliefert.
- Brandstifter haben Fahrzeuge der Berliner Parkeisenbahn angezündet.
Labels:
Cisalpino
Montag, April 09, 2007
- Die ÖBB 1216 hat die Italien-Zulassung erhalten. Ab dem Mai werden die ersten Loks im Pustertal eingesetzt. Die Zulassung in der Slovakei und in Tschechien bereitet immer noch Probleme, weil die Störstromprüfungen nicht bestanden wurden.
- Eine BR 146.2 (Bombardier TRAXX P160 AC2) ist in Ungarn.
- Die Deckenelemente für 18 neue Aldi Filialen sind per Bahn auf dem Weg in die Schweiz nach Bischofszell.
- Der Siemens Herkules wird in einer stärkeren schnelleren Variante getestet:
Vmax 160 km/h, Leistung 2.2 MW
Sonntag, April 08, 2007
Bombardier montiert Dieselloks für EMD
Bombardier montiert in Sahagun, Mexiko Diesellokomotiven für EMD. Seit 1998 hat das Werk mehr als 1.100 Lokomotiven gebaut. Am 3. April wurde ein weiterer Vertrag über die Montage von 100 Stück SD 70 ACe Loks unterschrieben.

Die SD70ACe ist das neuste Diesellokmodell von EMD mit Asynchronfahrmotoren und Anpassungen zur Erfüllung der EPA II Abgasnormen. Die Loks werden in den USA eingesetzt, aber auch in Mexiko und Australien, wo sie auf der BHP Railroad verkehren werden.
Die SD70ACe ist das neuste Diesellokmodell von EMD mit Asynchronfahrmotoren und Anpassungen zur Erfüllung der EPA II Abgasnormen. Die Loks werden in den USA eingesetzt, aber auch in Mexiko und Australien, wo sie auf der BHP Railroad verkehren werden.
Dienstag, April 03, 2007
TGV Rekord
Der TGV-Versuchszug hat heute um 13:13 den Geschwindigkeitsrekord für
Schienenfahrzeuge auf 574,8 km/h erhöht.
Der Zug bestand aus zwei Triebköpfen und drei Zwischenwagen. Im mittleren Bistrowagen war nochmals eine vollständige Antriebsausrüstung untergebracht. Von den acht Drehgestellen der Komposition waren sechs angetrieben. Zusätzlich wurde der Zug mit grösseren Rädern ausgerüstet und die Fahrleitungsspannung auf 31 kV erhöht. Die Leistung betrug 27'000 PS! Bereits während dem Bau wurden 11 Kurven im Gleis für den Verkehr von Paris - Strasbourg für die Rekordfahrt mit einer 13 cm Überhöhung verlegt. Die Testfahrten verliefen in der Gegenrichtung und konnten nur durchgeführt werden, wenn die Windgeschwindigkeit unter 60 km/h lag.
Focus , ntv , SF DRS
(reuters via Leumund)
Das ist vielleicht aus technischer Sicht das interessanteste Video. Man beachte ...
An die "professionellen" Journalisten, die auf die Blogger runter schauen:
Ihr erwähnt in Spanien nur den Siemens Velaro Zug als schnellster Serienzug der Welt, vergisst aber dass die grösste Teil der spanischen Hochgeschwindigkeitszüge (Talgo 250 und Talgo 350) in der Schweiz entwickelt wurde und von Bombardier gebaut wird.
Schienenfahrzeuge auf 574,8 km/h erhöht.
Der Zug bestand aus zwei Triebköpfen und drei Zwischenwagen. Im mittleren Bistrowagen war nochmals eine vollständige Antriebsausrüstung untergebracht. Von den acht Drehgestellen der Komposition waren sechs angetrieben. Zusätzlich wurde der Zug mit grösseren Rädern ausgerüstet und die Fahrleitungsspannung auf 31 kV erhöht. Die Leistung betrug 27'000 PS! Bereits während dem Bau wurden 11 Kurven im Gleis für den Verkehr von Paris - Strasbourg für die Rekordfahrt mit einer 13 cm Überhöhung verlegt. Die Testfahrten verliefen in der Gegenrichtung und konnten nur durchgeführt werden, wenn die Windgeschwindigkeit unter 60 km/h lag.
Focus , ntv , SF DRS
(reuters via Leumund)
Das ist vielleicht aus technischer Sicht das interessanteste Video. Man beachte ...
- die Staubschleppe hinter dem Zug
- den Lärm bei der Vorbeifahrt
- die Funkenbildung und die Bewegungen der Oberschere des Stromabnehmers
- die Fahrleitungsspannung und die Amperezahlen, welche laut abgelesen werden
An die "professionellen" Journalisten, die auf die Blogger runter schauen:
- Die Schienen wurden nicht etwa "verstärkt" sondern geschliffen.
- Die Motoren wurden auch nicht "verstärkt", sondern es wurden der Antrieb verstärkt in dem mehr Motoren für den ganzen Zug eingesetzt wurden.
Ihr erwähnt in Spanien nur den Siemens Velaro Zug als schnellster Serienzug der Welt, vergisst aber dass die grösste Teil der spanischen Hochgeschwindigkeitszüge (Talgo 250 und Talgo 350) in der Schweiz entwickelt wurde und von Bombardier gebaut wird.
Labels:
Hochgeschwindigkeitszug,
NTV
Freitag, März 30, 2007
Rollende Landstrasse in Frankreich
Am 29.3.2007 wurd die neue Rollende Landstrasse von Luxenburg nach Perpignan in der Nähe der spanischen Grenze eröffnet, der kommerzielle Betrieb soll aber erst am 2. Juli 2007 aufgenommen werden.
Die Verbindung wird mit Modalohr Zügen betrieben, ähnlich der durch den Mont Cenis Tunnel nach Italien führenden Rollenden Landstrasse. Anders als bei den übrigen Huckepackzügen in Europa fahren die LKW von der Seite her auf eine ausschwenkbare Brücke der Eisenbahnwagens.

Mit 1060 km ist die Verbindun ungewöhnlich lang. Sie dürfte vorallem von Gütern aus dem Raum Ruhrgebiet-Niederlande-Belgien in Richtung spanischer Grenze genutzt werden. Vorerst werden 40 Plätze, später 80 Plätze pro Tag angeboten. Die Züge werden mit BB 26 000 geführt. Bis die Verbindung von den Spediteuren ausgelastet wird, dürfte es etwa zwei Jahre dauern.
Rollende Landstrasse oder UKV ?
Die neue Verbindung ist eigentlich gar keine Rollende Landstrasse, weil nur die Sattelauflieger versandt werden und die LKW-Fahrer mit den Zugmaschinen zu Hause bleiben. Solche Konzepte gehören zum UKV (Unbegleiteter Kombinierter Verkehr), wo aber normalerweise auch noch Container und Wechselpritschen mitgenommen werden, was beim Modalohr-Konzept nicht möglich ist.
Zukunft
Der Transport von LKW Anhängern kann in Frankreich nur langsam ausgebaut werden weil jeweils vor der Betriebsaufnahme neuer Verbindungen zuerst das extrem enge Lichtraumprofil der französischen Bahnstrecken erweitert werden muss.
Zukunftspläne:
Die wichtigsten Verbindungen der rollende Landstrase sind:
Die Verbindung wird mit Modalohr Zügen betrieben, ähnlich der durch den Mont Cenis Tunnel nach Italien führenden Rollenden Landstrasse. Anders als bei den übrigen Huckepackzügen in Europa fahren die LKW von der Seite her auf eine ausschwenkbare Brücke der Eisenbahnwagens.
Mit 1060 km ist die Verbindun ungewöhnlich lang. Sie dürfte vorallem von Gütern aus dem Raum Ruhrgebiet-Niederlande-Belgien in Richtung spanischer Grenze genutzt werden. Vorerst werden 40 Plätze, später 80 Plätze pro Tag angeboten. Die Züge werden mit BB 26 000 geführt. Bis die Verbindung von den Spediteuren ausgelastet wird, dürfte es etwa zwei Jahre dauern.
Rollende Landstrasse oder UKV ?
Die neue Verbindung ist eigentlich gar keine Rollende Landstrasse, weil nur die Sattelauflieger versandt werden und die LKW-Fahrer mit den Zugmaschinen zu Hause bleiben. Solche Konzepte gehören zum UKV (Unbegleiteter Kombinierter Verkehr), wo aber normalerweise auch noch Container und Wechselpritschen mitgenommen werden, was beim Modalohr-Konzept nicht möglich ist.
Zukunft
Der Transport von LKW Anhängern kann in Frankreich nur langsam ausgebaut werden weil jeweils vor der Betriebsaufnahme neuer Verbindungen zuerst das extrem enge Lichtraumprofil der französischen Bahnstrecken erweitert werden muss.
Zukunftspläne:
- Verbindung Luxenburg - Marseille
- Verbindung Luxenburg - Monte Cenis Tunnel - Turin
- Verlängerung nach Lille
- Verbindung Perpignan - Paris
- Zusätzliche Verladeanlage in Dijon
- Vollständig neue Verbindung Paris - Hendaya (spanische Grenze)
Die wichtigsten Verbindungen der rollende Landstrase sind:
Labels:
Rollende Landstrasse
Mittwoch, März 28, 2007
Hochgeschwindigkeitszüge
- Die SNCF rüstet sich für den neuen TGV Rekord, welcher nahe an die 600 km/h Grenze herankommen soll. Der Zug wurde bereits vorgestellt. Der Rekord soll bei günstigem Wetter am 3. April gebrochen werden.
Der Zug besteht aus zwei POS Triebköpfen mit drei Zwischenwagen, wobei im mittleren Wagen zusätzliche Antriebsausrüstung untergebracht ist, die auch die Drehgestelle der Zwischenwagen antreibt. Die Radsätze haben grössere Durchmesser als üblich und wahrscheinlich wird für die Versuche die Fahrleitungsspannung angehoben. Der Zug hat eine Leistung von 20 MW (zum Vergleich: die Lok 2000 hat 6.3 MW). - Die Internetseite der NS Highspeed ist aufgeschaltet. Die Gesellschaft für den Hochgeschwindigkeitsverkehr in den Niederlanden soll die HZL zuid Strecke Amsterda - Breda ab Dezember 2007 betreiben. Von den bestellten AnsaldoBreda-Zügen wird dann aber noch nichts zu sehen sein. Dafür fahren Güterzugloks mit Reisezugwagen auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke.
Labels:
Hochgeschwindigkeitszug
Samstag, März 24, 2007
Bombardier TRAXX Lokomotiven
- CBRail bestellt weitere 7 TRAXX Lokomotiven bei Bombardier. Die Loks sind für den Verkehr in Deutschland, Österreich und der Schweiz vorgesehen und sind ähnlich der BR 185.2.
- ATC bestellt 9 TRAXX Lokomotiven für Deutschland und Österreich. Es besteht eine Option auf 3 weitere Loks. Auch diese Loks sind ähnlich der BR 185.2.
- DB lässt 23 BR 185.2 für den Verkehr Deutschland - Schweden ausrüsten.
- HectorRail plant mit ihren bereits bestellten Loks direkte Züge Südschweden - Ruhrgebiet.
Labels:
ATC,
Bombardier,
CBRail,
Hectorail,
Traxx
Donnerstag, März 22, 2007
Raucherzüge von der Raucherairline
Zuerst wurden die Nichtraucherflüge eingeführt, dann die Nichtraucherzüge und schon bald soll es wieder das Gegenteil geben: Ende Oktober sollen die ersten Nur-Raucherflug von Düsseldorf nach Shanghai und Tokio abheben. Der Betreiber Smintair verhandelt auch mit der Deutschen Bahn über Nur-Raucherzüge zwischen München und Hamburg an. (Spon)
Mittwoch, März 21, 2007
Liberalisierung des Eisenbahnverkehrs
Die Europäische Kommission klagt beim Europäischen Gerichtshof Deutschland, Griechenland, Spanien, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Portugal, Schweden, Slowenien und die Slowakische Republik an. Die genannten Länder hätten die Umsetzung der Richtlinie 2004/49/EG und 2004/50/EG für die Liberalisierung des Eisenbahnverkehrs in Europa nicht angezeigt.
Die Richtlinie 2004/49/EG beschreibt die Ausstellung der Sicherheitszertifikate, welches die Grundlage für die Zulassung eines Eisenbahnverkehrsunternehmens auf dem Streckennetz ist.
Die Richtlinie 2004/50/EG beschreibt die Massnahmen zur Umsetzung der technische Interoperabilität, die dafür sorgt, dass Fahrzeuge und feste Installation so gestaltet sind, dass sie miteinander Betrieben werden können.
Die Richtlinie 2004/49/EG beschreibt die Ausstellung der Sicherheitszertifikate, welches die Grundlage für die Zulassung eines Eisenbahnverkehrsunternehmens auf dem Streckennetz ist.
Die Richtlinie 2004/50/EG beschreibt die Massnahmen zur Umsetzung der technische Interoperabilität, die dafür sorgt, dass Fahrzeuge und feste Installation so gestaltet sind, dass sie miteinander Betrieben werden können.
Labels:
EU TSI
Dienstag, März 20, 2007
China
Alstom unterzeichnet Verträge zur Lieferung von 500 sechsachsigen Doppelloks in Zusammenarbeit mit dem Werk Datong und die elektrifizierung einer HGV Linie. (Alstom, 12.3.2007)
ICE fahren nach Dänemark
Ab nächstem Fahrplanwechsel gibt es neue ICE Verbindungen nach Dänemark:
Hamburg-Arhus, Hamburg-Kopenhagen und Berlin-Kopenhagen. Die Verbindungen werden mit den ICE-TD Zügen der Baureihe 605 geführt.
Diese Züge waren ab 2001 auf der Strecke Dresden - Nürnberg und München - Zürich im Einsatz. Wegen technischen Problemen und wegen den grossen Überschwemmungen in Ostdeutschland, welche die Strecke Nürnberg - Dresden zerstörten, wurden die Züge abgestellt.
Nach jahrelangem Stillstehen tauchten die ersten Züge im WM 2006 Verkehr wieder auf. Danach sollten die Züge nach Österreich verkauft werden, bevor der Plan auftauchte, die Züge nach Dänemark einzusetzen.
Hamburg-Arhus, Hamburg-Kopenhagen und Berlin-Kopenhagen. Die Verbindungen werden mit den ICE-TD Zügen der Baureihe 605 geführt.
Diese Züge waren ab 2001 auf der Strecke Dresden - Nürnberg und München - Zürich im Einsatz. Wegen technischen Problemen und wegen den grossen Überschwemmungen in Ostdeutschland, welche die Strecke Nürnberg - Dresden zerstörten, wurden die Züge abgestellt.
Nach jahrelangem Stillstehen tauchten die ersten Züge im WM 2006 Verkehr wieder auf. Danach sollten die Züge nach Österreich verkauft werden, bevor der Plan auftauchte, die Züge nach Dänemark einzusetzen.
ATC E186 111
Das 1:1-Modell scheint gerade auf Messfahrt in Holland unterwegs zu sein.
Sonntag, März 18, 2007
Lokomotivfabriken in Google Maps
Blick auf Lokomotivefabriken von oben:
Webseite der Fabrik Google Map | Chittaranjan Locomotive Works (CLW) Lokomotivfabrik der Indischen Staatsbahn, die nach einem indischen Freiheitskämpfer benannt ist. Zusammen mit der Fabrik wurde auch eine vorbildliche Wohnsiedlung für 80'000 Leute gebaut. Die Fabrik wurde 1954 eröffnet und baute bis 1972 Dampflokomotiven über 2000 Dampflokomotiven - die letzten beiden sind gleich als Denkmal auf dem Werksgelände verblieben. Heute werden Elektrolokomotive gebaut, seit 1996 auch in modernster Drehstromtechnik. Pro Jahr verlassen bis zu 130 Lokomotiven das Werk, wobei die Fertigungtiefe beinahe 90% beträgt. Zur Fabrik gehört auch die eigene Stahlgiesserei, wo Drehgestellrahmen hergestellt werden. | |
Webseite der Fabrik Google Maps | Novotscherkasskij Elektrowosostroitelny Sawod (NEVZ) Lokomotivfabrik der Russischen Staatsbahn, wo der grösste Teil der "grünen" Loks gebaut (VL80, VL10, etc.). Die Fabrik wurde 1936 gegründet und hat bis heute 15'000 Elektrolokomotiven produziert - in den besten Jahren waren es dreihundert Doppelloks. Nach der Wende brach die Produktion zusammen, so dass jährlich nur noch etwa dreissig Loks das Werk verlassen hatten, heute sind es immerhin wieder etwa hundert Stück. Die Fabrik ist mit 90 ha Grundfläche und eigenem 7 km langem Testring eine der grössten der Welt! |
Samstag, März 10, 2007
TGV Ost-Europa
Die für 3,125 Mia EUR gebaute TGV Ost-Europa Verbindung geht der Vollendung entgegen. Hier die Marschtabelle:

Links:
Offizielle Projekt Seite
Structurae
- Am 1. Feb wird die Strekce bahntechnisch dem Betrieb übergeben.
- Am 14. Feb stellt ein TGV mit 553 km/h einen neuen Rekord auf. (20minuten)
- Am Donnerstag, den 15. März wird die Strecke mit einem Feuerwerk offiziell eingeweiht.
- Kommerzieller Betrieb ab 10. Juni 2007.
Links:
Offizielle Projekt Seite
Structurae
Labels:
TGV Ost Europa
Donnerstag, März 01, 2007
England
In Grayrigg, Cumbria entgleist ein Pendolino der Virgin Gesellschaft auf Grund einer defekten Weiche, an welcher alle vier Stemmstangen nicht betriebsttauglich waren - eine fehlte vollständig, an zwei fehlten die Schrauben und die vierte war wahrscheinlich schon vor dem Unfall gebrochen. Die Stemmstangen sorgen dafür, dass die abliegende Zunge einen genügend breiten Freiraum zur Backenschiene einhält so dass die Räder auf der Backenschiene ungehindert passieren können.
Durch die fehlenden Stemmstangen stiegen die Räder auf die abliegende Zunge auf, so dass der Zug bei ca. 150 km/h entgleiste. Der Unfall forderte eine Tote und 77 Verletzte.
Unfallstelle:

Virgin Pendolino Class 390
Der entgleiste Zug war der 390 033 "City of Glasgow"

Die mangelhaften Weichenteile:

Zwischenbericht Unfalluntersuchung (Englisch)
Wikipedia (Englisch)
Durch die fehlenden Stemmstangen stiegen die Räder auf die abliegende Zunge auf, so dass der Zug bei ca. 150 km/h entgleiste. Der Unfall forderte eine Tote und 77 Verletzte.
Unfallstelle:
Virgin Pendolino Class 390
Der entgleiste Zug war der 390 033 "City of Glasgow"
Die mangelhaften Weichenteile:
Zwischenbericht Unfalluntersuchung (Englisch)
Wikipedia (Englisch)
Labels:
Grayrigg Unfall
Polen
Railion und die polnische PCC Rail wollen den gemeinsamen EVU East West Railways mit Sitz in Polen gründen. Die Bahngesellschaft soll mit 20 Diesellokomotiven für den Verkehr auf dem polnischen Streckennetz ausgerüstet werden.
PCC Rail ist eine polnische Tochtergesellschaft der Duisburger PCC SE, welche spezialisiert ist auf die Herstellung von Produkten für die Kunststoffindustrie, die auf Öl, Kohle und Gas basieren. Produziert wird vorallem in den ehemaligen Ostblockstaaten Ukraina und Polen. PCC Rail besitz selbst 105 Lokomotiven (mehrheitlich russische Teigatrommeln) und 3600 Wagen.
PCC Rail ist eine polnische Tochtergesellschaft der Duisburger PCC SE, welche spezialisiert ist auf die Herstellung von Produkten für die Kunststoffindustrie, die auf Öl, Kohle und Gas basieren. Produziert wird vorallem in den ehemaligen Ostblockstaaten Ukraina und Polen. PCC Rail besitz selbst 105 Lokomotiven (mehrheitlich russische Teigatrommeln) und 3600 Wagen.
Italien
Trenitalia kauft nochmals für 250 Mio EUR 100 E464 Lokomotiven für den Regionalverkehr. Mit 538 bestellten Einheiten scheint die E464 nun endgültig zahlenmässig die BR 185 der Deutschen Bahn den Rang abzulaufen. Die Lokomotiven für 3 kV Gleichstrom verfügen über einen wassergekühlten Camilla-Stromrichter, der vier Doppelsternmotoren antreibt.
Abonnieren
Posts (Atom)