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Donnerstag, März 07, 2013

Vergammelnde Resten zweier historisch wertvollen Elektroloks

Ungefähr hier auf dem Gelände des Depot Monumentenstrasse des Deutschen Technikmuseums Berlin gammeln zwei historisch wertvolle Zeugen des frühen Elektrolokomotivbaus vor sich hin:

Quelle: Drehscheibe Online
Vorne ist der grösste jemals gebaute Fahrmotor für eine Elektrolokomotive zu sehen. Dieser war einmal in die Schnellzugslokomotive EP 235 der KPEV eingebaut, die auf dem schlesischen Netz in Betrieb war. Man beachte die Dachhaube, welche eigens für die Abdeckung des im Durchmesser 3,6 Meter grossen Fahrmotors notwendig wurde. Mehr Informationen zu dieser Lok gibt es auf Zackenbahn.

KPEV EP 235
Hinter dem Riesenfahrmotor ist die Ruine einer E-Lok zu erkennen. Es handelt sich dabei um die ES 2 der KPEV, welche 1911 in Dienst gestellt wurde und gewissermaßen die zweite elektrische Vollbahnlok im Triebfahrzeugbestand einer deutschen Bahn war.

KPEV ES 2

Mittwoch, März 17, 2010

Stuttgart: Tankzug entgleist

In Stuttgart-Untertürkheim ist ein Tankzug mit zwei 140er entgleist. Es ist ca. 1000 Liter Dieselkraftsoff ausgelaufen. Bild RP-Online

Donnerstag, März 11, 2010

BR 189 mit automatischen Kupplungen

Für die Erzzüge zwischen Rotterdam und Dillingen werden in Zukunft Lokomotiven der Baureihe 189 mit automatischen Kupplungen eingesetzt. Dadurch verschwinden die BR 151 mit automatischen Kupplungen und die 3-fach Traktion mit Diesellokomotiven in den Niederlanden. Die ersten 4 Lokomotiven der 18 Stück umfassenden Serie werden in den nächsten Tagen den Betrieb aufnehmen. (railcolor)


Täglich verkehren vier Erzzüge zwischen Rotterdam und Dillingen. Mit 5'200 t Zugsgewicht gehören sie zu den schwersten Zügen in Europa.


Der Erzzug mit Doppeltraktion BR 151 im letzten Herbst bei Neuss.
Foto: Marcel Hilgers www.moebahn.de

Samstag, Februar 27, 2010

Bauen ist kriminell



Laut Focus gehören Themen, die mit dem Bau der Kölner U-Bahn zu tun haben, in die Rubrik "Kriminalität". Die Flutung sollte verhindern, dass die Baustelle einstürzt wenn der Pegel des Rheins ansteigt. Die Gefahr entstand dadurch, dass für die Verbauung vorgesehene Eisenbügel von den Mitarbeitern der Baufirma entwendet wurden und einem Schrotthändler verkauft wurden.

Vielleicht sollte in Zukunft bei solchen Bauwerken mehr darauf geachtet werden, dass eine seriöser Auftragnehmer verwendet wird, welche Mitarbeiter anstellt, die kein Material klauen. Ja, das ganze wird teurer. Ja, das ganze wird sicherer und richtet weniger volkswirtschaftlichen Schaden an.

Dienstag, Januar 26, 2010

DB: Neue ICE-Züge von Siemens

Siemens ist der bevorzugte Anbieter der neuen ICE Züge. Nun geht es vor allem noch darum, den Qualitätsstandart zu definieren. Die Bestellung über 300 Stück wird für den Sommer erwartet. eurailpress

Mittwoch, Dezember 30, 2009

200 Diesellokomotiven für Deutschland

Die DB hat ein Rahmenvertrag für 200 Streckendiesellokomotiven ausgeschrieben. eurailpress

Donnerstag, November 19, 2009

Mit der U-Bahn ins Krankenhaus

In Dortmund erleidet ein 70-jähriger Fahrgast der U-Bahn einen Kreislaufzusammenbruch. Die Krankenwagenbesatzung beschliesst den Fahrgast per Bahn bis zur Klinik zu bringen, damit die Reanimation nicht unterbrochen werden musste. Der Westen

Mittwoch, November 04, 2009

Probleme mit Baureihe 440

Die bei Alstom bestellten Coradia Continental Triebzüge der Baureihe 440 können nicht wie vorgesehen auf den Fahrplanwechsel in den Betrieb gehen, weil die vollständige Zulassung durch das EBA fehlt. Angeblich gibt es Probleme mit Bremse und Gleitschutz. (Nürnberger Nachrichten, DB Pressemeldung)

Dienstag, August 25, 2009

Siemens und Deutsche Bahn bald in Amerika ?

Gemäss diversen Pressemedungen will Siemens und die Deutsche Bahn ins US Geschäft einsteigen. (Welt)

Dienstag, August 18, 2009

Schlafwagenfahrt der besonderen Art

In Warngau, Oberbayern stemmen Partygäste einen schlafenden Betrunkenen samt Sofa in die Oberlandbahn. In Holzkirchen wurde die unerwünschte Fracht wieder ausgeladen. Merkur mit Bildern.

Dienstag, Juni 23, 2009

Umsteigen an den Grenzen

Nicht nur im Italienverkehr muss man an den Grenzen wieder umsteigen, sondern auch beim Verkehr mit Deutschland: der DB fehlen schweiztaugliche ICE Züge, so dass viele Verbindungen mit Zürich erst in Basel SBB Beginnen oder Enden. Das ganze wird als technische Störung deklariert, obwohl hier nichts technisch defekt ist.


Meine letzte ICE Reise hatte demzufolge keine besonders hohe Qualität, zumal das Umsteigen in Basel betrieblich schlecht gehandabt wird:

In Zürich stand der Zug verkehrt rum (1. Klasse an der Zugspitze) und absolut kein Hinweis auf den Anzeigetafeln, was das los ist. Kaum ausgefahren kommt die Durchsage, dass der Zug wegen einer technischen Störung nur bis Basel verkehren würde und Reisende nach Berlin bitte den Zug bla bla benutzen sollen. Ich frage mich, ob der von mir gebuchte Zug in Richtung Frankfurt ausfällt und ich gleich auch noch dem in Freiburg zusteigenden Kollegen auf die Betriebsstörung aufmerksam machen muss. Ich finde heraus, dass keine Betriebsstörung vorhanden ist, sondern nur der Zug in Basel gewechselt werden muss.

Schön, dass das Personal uns frühzeitig über eine betriebliche Unregelmässigkeit informiert, aber dann bitte auch so, dass der Inhalt passt. Ich hätte gerne gewusst, dass die fahrplanmässige Verbindung bestehen bleibt und ich somit nur das Fahrzeug wechseln muss. Meine Sorgen, dass ich mit der letzten Verbindung des Tages mein Ziel nicht erreichen würde, waren also vergebens. In Basel steht dann der Anschluss ICE auch am gleichen Bahnsteig bereit.

Die Freude über angenehmes Umsteigen war von kurzer Dauer, denn der nur-deutschlandtaugliche ICE stand in Basel wieder richtig rum, so wieder 400 m die Zugspitze laufen konnte. Bewegung ist zwar gesund, aber so ein richtiges Vorwärtskommen war doch nicht, weil mir erstens alle 2.-Klass-Passagiere entgegenkommen, zweitens der aus Zürich gekommene Zug für eine in Basel gebrochene ICE Verbindung nach Interlaken eingesetzt wird und sich somit zusätzliche Leute auf dem Perron befinden und drittens ist das Perron im Bahnhof Basel im Bereich der Aufänge zur Passerelle so schmal, dass man kaum durchkommt. Die Leute stauen sich dort regelrecht, zumal der Durchgang auf einer Seite noch durch einen Rollstuhl blockiert wird. Obwohl genügend Zeit war, haben sich einige Reisende schon stark gestresst gefühlt.


Auf der Rückreise in die Schweiz wieder das gleiche. Bereits beim Einsteigen werden wir darauf aufmerksam gemacht, dass wegen einer technischen Störung der Zug nur bis Basel verkehren würde. Ich denke schon, dass ich die Situation kennen würde, aber es kommt anders. In Basel steht kein ICE bereit, sondern ein Einsatzzug Zug mit Swiss-Express Re 4/4 II und EW II Wagen. Die von mir erhoffte Verpflegung aus Speisewagen oder Minibar fällt flach, dafür kann ich den Reisekomfort der 70er Jahre geniessen, der allerdings unter den heute üblichen hohen Geschwindigkeiten und dem damit verbundenen Lärm etwas leidet.

Wieder kommt eine Durchsage kaum haben wir den Bahnhof verlassen. Sie geht vöölig unter weil sie das Ächzen der Personenübergänge bei der rumplingen Fahrt über die Weichen der Ausfahrt nicht übertönen mag. An dere Länge vermute ich etwas weiteres ungewöhnliches, ausserdem meinte ich das Wort "Frick" herausgehört zu haben. Meine Vermutung bestätigt sich, dass der Zug nicht durch den Hauenstein, sondern über Frick - Brugg - Baden verkehrt und somit etwas später in Zürich ankommen könnte. Nach meiner Voraussehung kommt der Zug genau so spät an, dass ich meine Verbindung ins Wehntal entweder verpasse und eine Stunde warten kann oder ohne Billett in der S-Bahn sitze. Ich entschliesse mich, ein Billett in meinem pseudo-ICE zu kaufen und bezahle dafür den in dieser Situation völlig ungerechtfertigte 5-CHF-Zuschlag, der schon bald auf 10-CHF erhöht werden soll. Danke liebe Eisenbahn, dass ich auch noch drauf Zahle, wenn du einen Fehler machst.

Wider erwarten erreicht der Ersatz-ICE pünktlich sein Ziel und ich muss mich nicht einmal auf die S-Bahn beeilen, denn diese hat glücklicherweise gerade noch etwas Nachwehen von der Fahrleitungsstöhrung im Bahnhof Schwerzenbach.

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen! Mitlwereile sind wir soweit, dass aus Managementfehlen technische Störungen werden.

Sonntag, Juni 14, 2009

Bahnverbindungen nach Skandinavien

Der Blog Rasmus' Gedanken hat richtig herausgefunden, dass das öV Angebot in Gedser, Dänemark nicht gerade berauschend ist. Es fährt gerade mal ein Zug pro Tag, wobei am Sonntag eine andere Abfahrtszeit gilt.



Dass diese heute nicht mehr benötigte verwarloste Strecke einmal die schnellste Verbindung zwischen Kopenhagen und Berlin war, glaubt man heute kaum noch. Dies hat mich bewogen, etwas über die für den Schienenverkehr nutzbaren Verbindungen in der Ostsee zu sinieren, deren Geschichte eng mit der Teilung Deutschlands verbunden ist. Ich habe dazu mal eine Karte erstellt:


Die Karte zeigt die für überregionale Verbindngen genutzten Eisenbahnstrecken sowie die Fährlinien.

Die älteste Eisenbahnfähre nach Dänemark war die Verbindung Warnemünde - Gedser. Sie wurde ab 1886 für die Züge Kopenhagen - Berlin genutzt. Nach der Teilung Deutschlands war die Verbindung für Westdeutschland nicht mehr nutzbar, so dass einen neue Verbindung über Fehmarn und Lolland eingerichtet wurde, wo ab 1953 die Fähren zwischen Grossenbrode und Gedser verkehrten. 1963 wurde die Vogelfluglinie mit der Fehmarnsundbrücke und der Fährverbindung Puttgarden - Rødby in Betrieb genommen, so dass die Fähren von Westdeutschland nach Gedser wieder eingestellt wurden.


Die 1963 eröffnete Fehmarnsundbrücke (Wikipedia)

Eine 218 übernimmt Wagen aus Rødby (1984, Inselbahnen)

Mit der Wiedervereinigung Deutschlands nahm der Verkehr nach Skandinavien stark zu. Um mehr Platz für LKWs und PKWs zu schaffen werden seit 1995 keine Bahnfahrzeuge mehr zwischen Warnemünde und Gedser befördert. Das Fährterminal wurde auf deutscher Seite an eine verkehrsgünstigere Stelle im Hafen Rostock verlegt.


Letzte Fahrt eines Reisezuges über Warnemünde - Gedser: VT 18.16 als Sonderzug Stolteraa im September 1995. Diese Prestigezüge für den internationalen Verkehr wurden in den sechziger Jahren als Konkurrenz zu den Westdeutschen TEE Zügen gebaut. Sie erreichten mit 2000 PS eine Vmax von 160 km/h und wurden auf der Verbindung Berlin - Kopenhagen zwischen 1964 und Ende der siebziger Jahre unter dem Namen Neptun eingesetzt.


1997 wurde die Grosse Belt Querung eröffnet, welche die Vogelfluglinie im Fernverkehr ersetzt. Regionale Verbindungen werden aber weiterhin zwischen Fehmarn und Lolland angeboten.

Grosse Belt Querung
Die Grosse Belt Querung besteht aus der Westbrücke, einer künstlichen Insel, der Ostbrücke und einem Eisenbahntunnel. Die Eisenbahn konnte nicht über die Hängebrücke geführt werden, weil man befürchtete, dass die fahrenden Züge die Brücke mit 1,6 km Spannweite zu Schwingungen anregen könnten.


Grosse Belt Querung
Die Grosse Belt Querung aus der Luft, Blickrichtung Westen. Im Vordergund ist die Strassenbrücke zu sehen. Die Pfeiler haben die Höhe des Eifelturms und stehen in 29 m tiefem Wasser. Im Hintergrund ist die künstliche Insel und die Westbrücke zu sehen.

Seit 2000 ist die feste Schienenverbindung nach Skandinavien Realität. Die Fernzüge im Personen- und Güterverkehr benutzen die Strecke über Jütland - Grosse Belt Querung - Kopenhagen - Öresundbrücke. Dadurch wurde auch der Eisenbahnfährbetrieb zwischen Helsingør und Helsingborg überflüssig.

2007 wird der Bau der Fehmarnbelt-Brücke beschlossen, die ca. 2018 eröffnet werden soll. Diese Brücke macht dänische Strecke Nykøbing Falster - Gedser überflüssig, so dass der einzige noch auf dieser Strecke verkehrende Zug 2010 eingestellt wird. Die Strecke hätte höchsten noch einen Nutzen gehabt, wenn eine feste Querung Rostock - Gedser gebaut worden wäre. Diese Verbindung wäre allerdings wegen ihrer Länge sehr teuer geworden, so dass sie parallel zur Fehmarnbelt-Brücke kaum realisiert wird.


Neben den oben genannten Verbindungen über Dänemark nach Schweden gibt es auch die direkte Verbindung Deutschland - Schweden mit der Königslinie. Sie wird auch heute noch vom privat Betriebenen Schlafwagenzug Berlin - Malmö genutzt. Die Fähre verbindet Rügen mit Trelleborg. Auf Rügen wurde das Fährterminal 1998 von Mukran nach Sassnitz verlegt. Von dort aus Starten auch Fähren für den Güterverkehr nach Litauen und der russischen Exklave Kalingrad.

Weitere Güterverkehrsverbindungen nach Schweden werden zwischen Rostock und Trelleborg, sowie zwischen Schinemünde und Ystad angeboten. Letztere wird durch die polnische Staatsbahn PKP betrieben.

FS Mecklenburg-Vorpommern
Das Fährschiff Mecklenburg-Vorpommern wird von Scandlines auf der Verbindung Rostock-Trelleborg eingesetzt. Es ist eines der grössten Fährschiffe der Welt und kann eine 3200 m lange Autoschlange sowie einen 950 m langen Zug verschlucken. Das Bild zeigt die Fähre im Hafen Trelleborg im Sommer 2008.

PKP Fährschiff Ystad - Swinemünde
Auf der Güterverkehrsverbindung Ystad - Swinemünde setzt die PKP das Fährschiff Jan Śniadecki
ein. Das Schiff wurde 1988 in Schweden gebaut. Foto aus dem Sommer 2008 im Hafen Ystad.




Freitag, Juni 12, 2009

Edmund Schlummer

hat von Bombardier zur  DB Schenker Rail Deutschland AG gewechselt. (Deutsche Bahn)

Dienstag, Juni 02, 2009

Lufthansa Airport Express


Die Tage dieser Leiche düften wahrscheinlich gezählt sein. Es handelt sich um einer der drei zuletzt als Lufthansa Airport Express eingesetzten Triebzüge der Baureihe 403 aus den 70er Jahren. Die Einheiten wurden 1993 wegen Korosionsschäden an den aus dem Betrieb genommen. Die Fahrzeuge wurden 2001 von der Prignitzer Bahn übernommen mit dem Ziel, ein Zug mit den Teilen der beiden anderen Züge wieder fahrfähig herzurichten. Die Aktion scheint unrealistisch zu sein, weil die Aluminiumkasten in sehr schlechtem Zustand sind und überdies auch noch eine Asbestsanierung durchgeführt werden müsste. Die obige Foto von Stefan Pavel zeigt ein Zug, der in Putlitz abgestellt ist.

Montag, Mai 11, 2009

SBB Cargo Deutschland



Erstmals bildet SBB Cargo Deutschland Lokführerlehrlinge aus. In Deutschland kann der Beruf des Lokführers direkt nach dem Schulabschluss in einer Lehre erlernt werden. In der Schweiz ist der Beruf des Lokführers in der Regel eine Zweitausbildung nach einer Lehre oder einem Abiturabschluss. 

Cargo-Blog im Zusammenhang mit der transport logistic 2009



Güterzug von SBB Cargo in Stuttgart-Vahingen. 
Die nördlichste SBB-Destination für Güterzüge ist Hamburg.



Eine Besonderheit sind die von den SBB in Deutschland ausgeführten Flüssigstahltransporte.
Im Saarland verkehren wöchentlich 120 Züge mit 1'400 °C heissem Roheisen von Dillingen nach Völklingen  geführt.  Ein Zug kann aus bis zu sechs Torpedowagen bestehen, die beinahe 1000 t Roheisen vom Hochofen zur Weiterverarbeitung ins Stahlwerk bringen.  Der Zug hat ein Gesamtgewicht von 2100 t und wird normalerweise von einer Re 421 geführt. Siehe auch hier.

Dienstag, April 28, 2009

ICE Videos

Bei Inngglstoodt gibt es interssante Videos von der Schnellfahrstrecke Nürnberg–Ingolstadt–München. 



Die Strecke wurde 2006 in Betrieb genommen. Neben den 300 km/h schnellen ICE Zügen verkehrt auch der München-Nürnberg-Express, der mit 200 km/h als schnellster Regionalzug Deutschlands gilt und vergleichbar mit den auf spanischen Hochgeschwindigkeitsstrecken angebotenen Avant-Verbindungen ist.

Der oben gezeigte Film enthält viele Aufnahmen mit langen Brennweiten, so dass die 20 o/oo Steigungen der Neubaustrecke gut zu sehen sind. Bei den darauf folgenden Zoomfahrten wird es mir dann aber eher ein bisschen schlecht ...

Bei 3:06 ist ein Tunnelknall zu hören. Es ist die hörbare Druckwelle von einem am anderen Ende mit hoher Geschwindigkeit in den Tunnel einfahrenden Zug. Der Knall kann reduziert werden durch Schallabsorber im Tunnel, die trichterförmige Ausbildung der Portale und die Kopfform der Züge. Siehe auch Wikipedia.

Montag, März 30, 2009

Mehdorn geht

Mit Abfangen von Gewerkschaftsmails kann mit in Deutschland wohl kaum Pluspunkte sammeln.

Mittwoch, März 04, 2009

Deutsche Züge am Bodensee

Hier wieder einmal ein Stück ungenauer Journalistenarbeit am Schweizer Fernsehen in der Sendung Schweiz Aktuell vom 3. März:



Der Beitrag handelt über deutsche Güterzüge, die über die Eisenbahnlinie südlichen entlang des Bodenseeufers durch die Schweiz fahren. Dadurch können die Züge durchgehend elektrisch bespannt werden, ausserdem ist die Strecke auch noch einige Kilometer kürzer.



An dieser Strecke sind noch keine Lärmschutzwände gebaut - einerseits weil die Güterzüge bei der Studie über den Eisenbahnlärm in der Schweiz noch nicht gefahren sind, anderseits weil die Lärmschutzwände an manchen Stellen den Blick auf den See versperren würden.

Der Mehrverkehr auf der Bodenseelinie konnte erst in den letzten Jahren entstehen weil die Formalitäten im europäischen Eisenbahnverkehr vereinfacht worden sind. Obwohl der Reporter altes Rollmaterial sichtet, sehe ich nichts dergleichen.

Im Beitrag ist ein Zug mit Hbis-Schiebewandwagen (wahrscheinlich Papier) und ein Zug mit Abfallcontainern zu sehen.

Zug mit 2-achsigen Schiebewandwagen. Es könnten z.B. Hbbillns 305 sein.


Hbbillns 305 (Foto Heikos-Bahnseite)


Der gleiche Wagen wie oben aber leiser: Die SBB beschaffte 1996 den
gleichen Typ, aber versuchsweise mit Trommelbremsen ausgerüstet. 
Die Wagen sind mit einem auffälligen grünen Anstrich und der Aufschrift 
Decibello unterwegs. (Bild: Rollmaterialverzeichnis Schweizerbahnen)


Zug mit Müllcontainer auf ATCS Wagen


Auserdem erfindet der Journalist das Wort Stromlok und der Thurgauer SVP Ständerat Hermann Bürgi gibt es Rodelmaterial.

Im Beitrag fehlten aus meiner Sicht folgende Punkte:
  • Der Verkehr durch die Schweiz produziert weniger CO2 als wenn er durch Deutschland geführt würde.

  • Es gibt auch leisere Varianten der Hbis Wagen mit Trommelbremsen, aber niemand will diese bezahlen.

  • Der Abfall (wahrscheinlich aus dem Ruhrgebiet) müsste nicht unbedingt so weit transportiert werden nur damit er verbrannt werden kann.

Die Problematik vom Lärm der Verkehrswege wird übrigens im Film Home von Ursula Meier sehr gut aufgenommen. In diesem absurden Drama wird die Lebensfreude einer Familie von einer neu eröffneten Autobahn mehr und mehr eingenommen bis sie resigniert ihr Heim verlässt. Der Film ist etwas skuril, aber empfehlenswert. Jetzt in den Schweizer Kinos.



Dienstag, Februar 17, 2009

Aufteilung Polens

Die Deutsche Bahn will die Hälfte der erst gerade erworbenen polnischen Güterbahn PCC an die russische Bahn verkaufen. Polen könnte damit nicht einverstanden sein. reuters

Montag, Februar 02, 2009

Belgische TRAXX Loks in Aachen

Die belgischen Traxx Loks scheinen seit 1. Februar den Hauptverkehr auf der Strecke von Aachen in Richtung Montzen (Belgien) übernommen zu haben und haben damit die Dieselloks der Baureihe 55 vertrieben. Diese GM Lokomotiven aus den sechziger Jahren haben sich offenbar durch teilweise starken Ölverlust negativ in Deutschland bemerkbar gemacht.

Die Strecke ist seit dem Dezember 2008 elektrifiziert. Unter dem Namen Cobra betreibt ein Joinventure aus Railion Deutschland und SNCB Cargo mit 40 von ATC geleasten BR 186 die Strecke. Die Lokomotiven werden in Belgien als Baureihe 28 bezeichnet. 

Drehscheibe (mit Bildern)