Montag, Juni 22, 2009

Aérotrain


Aérotrain I80 vor dem Hangar auf der Wartungsplattform in Chevilly. In der Nähe der Werkstatt war ein kurzes Stück der Führungsschiene versenkbar ausgeführt, so dass das Fahrzeug die Strecke ohne Führung verlassen konnte. Am Fahrzeug angebrachten Lenkrädern erlaubten das Manövrieren auch ohne Führungsschienen.

In den sechziger Jahren entwickelte Frankreich eine Luftkissenbahn, die bis 430 km/h schnell fahren konnte. Für die Versuche wurden zwei Teststrecken gebaut.

Es bestanden Pläne für die Strecken Paris - Orléans, Paris - Lyon und Brüssel Genf. Die Projekte wurden zugunsten des TGV eingestellt. Einerseits wünschte sich die SNCF Züge in Rad-Schiene-Technik, damit sicha uch konventionelle Bahnstrecken befahren werden können, anderseits war der Aérotrain sehr laut und der Strahlantrieb konsumierte viel Treibstoff. 1977 fand die letzte Fahrt auf der Versuchsstrecke statt.

Der oben abgebildete I80 Zug wurde später auf Strahlantrieb umgebaut.






Aérotrain - die Versuchsstrecken in der Nähe von Paris

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