und kauft zusätzlich noch 50 Loks für 160 Mio EUR bei Siemens. (Mehr)
Somit dürfte Siemens eine einfache Lösung gefunden haben, sich vom nicht rentablen Lok-Leasing-Geschäft zu trennen und Mitsui kann die Position gegen Angel Trains stärken.
Samstag, September 30, 2006
Samstag, September 23, 2006
Transrapid Unfall
Der Transrapid Unfall vom Freitag hat 23 Tote und 13 Schwerverletzte gefordert. Ein Zug mit Passagier von verschiedenen Besuchergruppe raste mit ca. 180 km/h in ein Arbeitsfahrzeug, das die Strecke für den Betrieb vorbereitete. Der Zwischenfall zeigt auf, dass die Sicherheit der Magnetschwebebahn vielleicht doch nicht soviel höher ist, wie immer behauptet wird und dürfte allfällige zukünfitge Magnetschwebebahnprojekte stark behindern. (20Minuten)
Freitag, September 15, 2006
Skoda 109E
Die tschechische Lokfabrik Skoda steigt in das Geschäft der Mehrsystemlokomotiven ein. Es liegt ihr eine Bestellung über 20 Lokomotiven von den Tschechischen Eisenbahnen vor, welche 2007 bis 2009 abgeliefert werden sollen. Der erste Kasten ist in der Druckprüfung in Cerhenice.
Die Lokomotive 109E ist für den Einsatz vor IC/EC Zügen bis 200 km/h in Tschechien, Slowakei, Deutschland, Österreich, Polen und Ungarn vorgesehen. Sie kann unter 25 kV 50 Hz, 15 kV 16 2/3 Hz und unter 3 kV verkehren, hat ein von Porsche desingter Kastens und verfügt über Einzelachsantrieb in IGBT Technik mit Doppelsternmotoren.

Technische Details:
Update 25-01-2007:
Die erste Phase der Entwicklung der Lokomotive CD 380/ Skoda 109E ist abgeschlossen. Gegenwärtig sind alle technischen Unterlagen erstellt und die ersten beiden Kasten wurden gebaut, wobei einer noch im Rohbauzustand ist.
Letztes Jahr wurden die beiden Rohbaukasten erstellt und in der Eisenbahnversuchsanstalt Cerhenicích erfolgreich geprüft. Die Europäischen TSI Normen, welche für diese Lok gültig sind, wurden im Verlaufe des Jahres 2007 wesentlich geändert und mit zusätzlichen Forderungen ergänzt. Die Änderungen in den TSI betreffen hauptsächlich das Crash Konzept, welches die Projektierung der Führerstandskonstruktion betrifft. Der Kasten der Lokomotive ČD380/109 E erfüllt bereits heute die zusätzliche Forderung, so dass in kurzer Zeit dessen Zertifizierung erlangt sein wird. Danach folgt die Inbetriebsetzung der Traktionsausrüstung im Prüffeld bei Skoda.
Die Traktionsausrüstung bestehend aus 1.700 kW Asynchron Fahrmotoren sowie Stromrichterblöcken mit Leittechnik wird von Skoda Elektrik, Pilsen geliefert. Die Prüfung erfolgt im Frühjahr 2007 vor der Inbetriebsetzung der ersten beiden 109E Prototypen. Das Augenmerk wird dabei vor allem auf die Antriebsleittechnik gerichtet.
Zurzeit laufen die Vorbereitungen für die Montage der elektrischen Ausrüstung im Maschinenraum und Führerständen. Die Hauptkomponenten für die ersten beiden Lokomotiven werden jetzt geliefert und von Februar bis Mai in die Lokomotiven eingebaut. Gleichzeitig werden die Drehgestelle gebaut. Im dritten Quartal dieses Jahres werden die beiden Lokomotiven in Betrieb genommen und zum Testring in Velim überführt. Dieser Termin kann sich noch Verschieben abhängig davon, wie viele unvorhersehbare Probleme bei der Inbetriebnahme auftreten.
Ende des Jahres könnte die erste 109 E auf dem Testring in Cerhenicích fahren
Update 22-08-2007
Die Tests in Velim sollen im November beginnen. Die ersten beiden Loks sollen im November 2008 an den Kunden übergeben werden.
Update 28-09-2007
Die Lokomotive 109E ist für den Einsatz vor IC/EC Zügen bis 200 km/h in Tschechien, Slowakei, Deutschland, Österreich, Polen und Ungarn vorgesehen. Sie kann unter 25 kV 50 Hz, 15 kV 16 2/3 Hz und unter 3 kV verkehren, hat ein von Porsche desingter Kastens und verfügt über Einzelachsantrieb in IGBT Technik mit Doppelsternmotoren.

Technische Details:
- Umgrenzungsprofil UIC 505-1
- Vmax: 200 km/h
- Masse: 86 t, Achslast: 21,5 t
- Länge: 18 m
- druckdichte Kabinen mit REXXON-Pultklimagerät und Rammschutz
- Platz des Lokomotivführers in der Mitte des Führerraums angeordnet und
nach EUDD Standard ausgebildet - Zugsicherung MIREL für Tschechien, Slowakien und Ungarn
- Hohlwellenantrieb mit einstufigen gerade verzahnten Getrieben und Einzelachsregelung
- Transformator von ABB mit umschaltbarer Sekundärwicklung für 25 kV/15 kV.
Die Sekundärwicklungen dienen unter 3 kV als Eingangsdrosseln. - Zwei wassergekühlte Stromrichterblöcke in IGBT-Technik enthaltend
- vier Netzkreise
- ein Bremssteller
- vier Traktionswechselrichter - Leistung an der Fahrmotorwelle: 6.4 MW
- Bremswiderstandsturm mit vier Registern. Gesamtleistung: 2.2 MW
- Hilfsbetriebe mit 3ph-Motoren
- Bremsausrüstung:
- elektrische Bremse
- elektrisch gesteuerte direkte Bremse
- elektrisch gesteuerte indirekte Bremse
- Parkbremse mit Federspeicher
- Notbremsüberbrückung nach UIC 541-5
- pneumatischer Gleitschutz - Radbremsscheiben aus Aluminium
- Fern- und Vielfachsteuerung für zwei Lokomotiven über WTB
Update 25-01-2007:
Die erste Phase der Entwicklung der Lokomotive CD 380/ Skoda 109E ist abgeschlossen. Gegenwärtig sind alle technischen Unterlagen erstellt und die ersten beiden Kasten wurden gebaut, wobei einer noch im Rohbauzustand ist.
Letztes Jahr wurden die beiden Rohbaukasten erstellt und in der Eisenbahnversuchsanstalt Cerhenicích erfolgreich geprüft. Die Europäischen TSI Normen, welche für diese Lok gültig sind, wurden im Verlaufe des Jahres 2007 wesentlich geändert und mit zusätzlichen Forderungen ergänzt. Die Änderungen in den TSI betreffen hauptsächlich das Crash Konzept, welches die Projektierung der Führerstandskonstruktion betrifft. Der Kasten der Lokomotive ČD380/109 E erfüllt bereits heute die zusätzliche Forderung, so dass in kurzer Zeit dessen Zertifizierung erlangt sein wird. Danach folgt die Inbetriebsetzung der Traktionsausrüstung im Prüffeld bei Skoda.
Die Traktionsausrüstung bestehend aus 1.700 kW Asynchron Fahrmotoren sowie Stromrichterblöcken mit Leittechnik wird von Skoda Elektrik, Pilsen geliefert. Die Prüfung erfolgt im Frühjahr 2007 vor der Inbetriebsetzung der ersten beiden 109E Prototypen. Das Augenmerk wird dabei vor allem auf die Antriebsleittechnik gerichtet.
Zurzeit laufen die Vorbereitungen für die Montage der elektrischen Ausrüstung im Maschinenraum und Führerständen. Die Hauptkomponenten für die ersten beiden Lokomotiven werden jetzt geliefert und von Februar bis Mai in die Lokomotiven eingebaut. Gleichzeitig werden die Drehgestelle gebaut. Im dritten Quartal dieses Jahres werden die beiden Lokomotiven in Betrieb genommen und zum Testring in Velim überführt. Dieser Termin kann sich noch Verschieben abhängig davon, wie viele unvorhersehbare Probleme bei der Inbetriebnahme auftreten.
Ende des Jahres könnte die erste 109 E auf dem Testring in Cerhenicích fahren
Update 22-08-2007
Die Tests in Velim sollen im November beginnen. Die ersten beiden Loks sollen im November 2008 an den Kunden übergeben werden.
Die 109 E wurde an der Innotrans vorgestellt. (Railway Gazette)
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Skoda 109 E
Mittwoch, September 06, 2006
FLIRT für Helsinki
Stadler verkauft 32 FLIRT-Züge nach Helsiniki. Die 4-teiligen Fahrzeuge mit ca. 250 Sitzplätzen werden auf russischer Breitspur unter 25 kV fahren. Die Breitspurvariante des FLIRTs würde auch Geschäfte in Russland ermöglichen. Stadler hat nun bereits 295 FLIRT Züge verkauft, darunter einige Aufträge für das internationale Geschäft.
Sonntag, August 27, 2006
Deutschland
Am 2. September wird die ÖBB 1216 den Geschwindigkeitsrekord für Elektrolokomotiven brechen. Es ist eine Fahrt auf der NBS Nürnberg - Ingolstadt mit 350 km/h geplant.
Den bisherige Geschwindigkeitsrekord halten die Franzosen mit der BB 9004. Die Lok erreichte 331 km/h und danach musste die Strecke vollständig saniert werden ...
Den bisherige Geschwindigkeitsrekord halten die Franzosen mit der BB 9004. Die Lok erreichte 331 km/h und danach musste die Strecke vollständig saniert werden ...
Dienstag, August 22, 2006
Montag, August 21, 2006
Brand im Transrapid
Laut Spiegel ist ein Brand im Transrapid in China ausgebrochen. Als Ursache wird die Batterie vermutet.
Meine Erfahrung sagt: Wenn eine Batterie überhitzt, ist nicht die Batterie defekt, sondern das Batterieladegerät funktioniert nicht richtig. Wenn z.B. die Leitungen zu den Temperaturfühlern an der Batterie unterbrochen sind, laden viele Batteriegeräte mit einem voreingestellten Wert weiter. Dies führt dazu, dass die Batterien mit einem zu hohen Strom geladen werden und überhitzen.
Meine Erfahrung sagt: Wenn eine Batterie überhitzt, ist nicht die Batterie defekt, sondern das Batterieladegerät funktioniert nicht richtig. Wenn z.B. die Leitungen zu den Temperaturfühlern an der Batterie unterbrochen sind, laden viele Batteriegeräte mit einem voreingestellten Wert weiter. Dies führt dazu, dass die Batterien mit einem zu hohen Strom geladen werden und überhitzen.
Montag, Juli 24, 2006
Zürcher Tiefbahnhof Löwenstrasse
Die Finazierung ist nicht gesichert, weil der Kanton mehr Geld für Strassen ausgegeben will. (NZZ)
Sonntag, Juni 18, 2006
Freitag, Juni 16, 2006
Genf: Tram entgleist
In Genf ist einer der neuen Bombardier-Strassenbahnzüge in einer Kurve entlgeist. Der Strassenbahnzug ist ca. zwnazig Meter über den Asphalt gefahren, bevor er auf dem Bürgersteig vor einem Schaufenster stehen geblieben ist. Drei Fahrgäste wurden leicht verletzt. Der Unfall ereignete sich wahrscheinlich weil eine Weiche nicht in die vom Wagenführer angenommene Richtung gestellt war. Der Wagenführer nahm an, dass der Fahrweg gerade aus gestellt war und befuhr die auf Ablenkung stehende Weiche mit voller Geschwindigkeit.(NZZ, Tribune de Geneve)
Der Strassenbahnzug ist ein 7-teiliges Fahrzeug aus der Bombardier Flexity Outlook Serie. Ähnliche Fahrzeuge sind in Mailand, Strassburg, Lodz (Polen), Eskisehir (Türkei), Linz und Porto in Betrieb. (Wikipedia, Bombardier)
Montag, Juni 12, 2006
Donnerstag, Juni 01, 2006
Spanien - Hochgeschwindigkeitsstrecke mit ETCS Level 1 in Betrieb
Seit 19. Mai fahren die Züge auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke Madrid-Llerida(-Barcelona) mit 250 km/h unter ETCS Level 1 im kommerziellen Betrieb. Dies ist somit die längste Strecke, die heute mit dem neuen europäischen Zugsicherungssystem in Betrieb ist. Es ist geplant, später die Höchstgeschwindigkeit auf 300 km/h anzuheben. (Cinco Dias)
Freitag, Mai 26, 2006
Berlin: Eröffnung des neuen Hauptbahnhofs
Nach der Wiedervereinigung erhält nun Berlin endlich wieder einen grossen richtigen Hauptbahnhof. (Handelsblatt)
Mittwoch, Mai 17, 2006
Schweiz: Unfall mit entlaufenem Bauzug
Kurze Zeit nach dem Unfall mit dem ICE bei Thun ereignet sich schon wieder ein schwerer Unfall in der Region:
Ein Bauzug entläuft an der Lötschberg Nordrampe und rollt 31 km ins Tal. Die Stellwerkbeamten haben nur kurze Zeit um eine Entscheidung zu fällen. Sie beschliessen den Zug in eine Baustelle in der nähe des Bahnhofs Thun zu leiten. Die Fahrzeuge schlagen mit hoher Geschwindigkeit auf stehende Baudienstfahrzeuge auf. Dabei wird die Dreiköpfige-Besatzung des entlaufenen Zuges getötet.
(az)
Update 18. Mai 2006
Offenbar war am Rangiertraktor der Lufthahn der Hautpleitung geschlossen. Der Fehler wurde wahrscheinlich in Frutigen begangen als der Zug das letzte Mal vor der fatalen Fahrt rangiert wurde. Wahrscheinlich wurde vor Abfahrt die Bremsprobe nicht nach Vorschrift ausgeführt. Die kleine Diesellokomotive war nicht in der Lage den 300t-Bauzug zu Bremsen. Handbremsen nützen bei den hohen Geschwindigkeiten (über 100 km/h) nichts mehr, da die zu vernichtende Energie zu gross ist.
(news.ch)
Der Unglückzug dürfte wie folgt ausgesehen haben:

Die Lok war 38 t schwer, die Anhängelast etwa 300t. Es ist unmöglich einen solchen Zug alleine mit der Lok zu bremsen. Auf der 15 o/oo Rampe von Frutigen nach Spiez hätte mit dieser Anhängelast höchstens 20 km/h gefahren werden dürfen.
DerUnfalluntersuchungsbericht ist hier.
Ein Bauzug entläuft an der Lötschberg Nordrampe und rollt 31 km ins Tal. Die Stellwerkbeamten haben nur kurze Zeit um eine Entscheidung zu fällen. Sie beschliessen den Zug in eine Baustelle in der nähe des Bahnhofs Thun zu leiten. Die Fahrzeuge schlagen mit hoher Geschwindigkeit auf stehende Baudienstfahrzeuge auf. Dabei wird die Dreiköpfige-Besatzung des entlaufenen Zuges getötet.
(az)
Update 18. Mai 2006
Offenbar war am Rangiertraktor der Lufthahn der Hautpleitung geschlossen. Der Fehler wurde wahrscheinlich in Frutigen begangen als der Zug das letzte Mal vor der fatalen Fahrt rangiert wurde. Wahrscheinlich wurde vor Abfahrt die Bremsprobe nicht nach Vorschrift ausgeführt. Die kleine Diesellokomotive war nicht in der Lage den 300t-Bauzug zu Bremsen. Handbremsen nützen bei den hohen Geschwindigkeiten (über 100 km/h) nichts mehr, da die zu vernichtende Energie zu gross ist.
(news.ch)
Der Unglückzug dürfte wie folgt ausgesehen haben:

Die Lok war 38 t schwer, die Anhängelast etwa 300t. Es ist unmöglich einen solchen Zug alleine mit der Lok zu bremsen. Auf der 15 o/oo Rampe von Frutigen nach Spiez hätte mit dieser Anhängelast höchstens 20 km/h gefahren werden dürfen.
DerUnfalluntersuchungsbericht ist hier.
Freitag, April 28, 2006
Schweiz: ICE kolidiert mit Lokzug
Am Morgen kolidiert ein ICE bei der Einfahrt Thun mit einem Lokzug. Es gibt acht Leichtverletzt, darunter auch der Schweizer Lokführer des ICE. Die Strecke Thun - Spiez ist bis am Samstag unterbroche.
Beteiligte Fahrzeuge:
ICE-Triebkopf 401 573-1
BLS 465 017 und 014
Der Sachschaden dürfte etwa 11 Mio CHF betragen.


Beteiligte Fahrzeuge:
ICE-Triebkopf 401 573-1
BLS 465 017 und 014
Der Sachschaden dürfte etwa 11 Mio CHF betragen.


Montag, April 17, 2006
Indien: Huckepack Verkehr auf der Konkan Railway
In Indien gibt es seit 1998 einen bescheidenen Huckepackverkehr auf der Konkan Railway. Das Zugspaar verkehrt einmal am Tag und kann jeweils 28 LKWs transportieren, welche meistens mit Baumaterial beladen sind. Das Angebot wurde primär eingeführt um die Bahnlinie besser auszulasten. Die LKWs nützen die Verbindung, weil die Fahrt nur 8 Stunden dauert, statt mehr als 12 Stunden auf der Strasse.Nach meinem Erachten dürfte diese Angebot ein Einzelfall in Indien bleiben. Die Konkan Railway wurde erst 1998 eröffnet und ist nicht ausgelastet. Auf dem restlichen Schienennetz gibt es kaum freie Kapazitäten für Huckepack-Züge.
(The Hindustan, Konkan Railway, Konkan Rail Fan )
Frankreich: Freier Güterverkehr
Seit dem 1. April gibt es nun auch in Frankreich einen freien Netzzugang. Die franzöische Netzbetreiberin heisst RFF. Bis jetzt sind folgende EVUs in Besitz der nötigen Papiere:
- SNCF Fret
- Veolia Cargo (ehemals Connex)
- Europorte 2 (Tochtergesellschaft von Eurotunnel, geplant sind 5 Züge pro Woche Calais-Schweiz)
- Rail4Chem (Gesellschaft mit Beteiligung von BASF, Bertschi, hoyer und VTG)
- B-Cargo (Tochter der SNCB)
- Euro Cargo Rail (English Welsh Scottish Railways International, Tochter von EWS)
- CFL Cargo (Tochter der Luxemburgischen Staatsbahn CFL und des Stahlgiganten Arcelor)
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Eurotunnel
Donnerstag, April 13, 2006
Griechenland
Die griechische Bahn gilt nicht als besonders Sicher. Es ereignen sich beinahe sechs Mal mehr Unfälle als in Deutschland. Von den 1998 bis 2004 abgelieferten 36 Lokomotiven vom Typ DE2000 sind bereits 5 nicht mehr brauchbar:
A 482: 19. Mai 2005, Flankenfahrt mit anschliessendem Brand in Rodopoli
A472: 1. August 2005, Unfall mit LKW an Bahnübergang
A492: 23. November 2005, Unfall mit LKW an Bahnübergang
A477: 6. Dezember 2005, Flankenfahrt in Afidnes
220 034: 8. März 2006, Auffahrunfall in Menidi

Die griechische Bahn verwendet keine Zugsicherung. Der Verkehr wird nur über den Funk der Lokführer abgewickelt. Vorhandene Signalanlagen und Stellwerke sind oft defekt oder seit längerer Zeit aussser Betrieb. Die Flankenfahrten ereignen sich meistens, weil der bereits in der Station stehende Zug beschleunigt bevor der einfahrende zug vollständig im Ausweichgleis ist.
Nichtsdestotrotz wird die Geschwindigkeit der Züge auf 170 km/h erhöht. Die OSE wäre somit die erste Bahn, welche Geschwindigkeiten über 160 km/h fährt ohne eine Führerstandsignalisation zu verwenden.
A 482: 19. Mai 2005, Flankenfahrt mit anschliessendem Brand in Rodopoli
A472: 1. August 2005, Unfall mit LKW an Bahnübergang
A492: 23. November 2005, Unfall mit LKW an Bahnübergang
A477: 6. Dezember 2005, Flankenfahrt in Afidnes
220 034: 8. März 2006, Auffahrunfall in Menidi

Die griechische Bahn verwendet keine Zugsicherung. Der Verkehr wird nur über den Funk der Lokführer abgewickelt. Vorhandene Signalanlagen und Stellwerke sind oft defekt oder seit längerer Zeit aussser Betrieb. Die Flankenfahrten ereignen sich meistens, weil der bereits in der Station stehende Zug beschleunigt bevor der einfahrende zug vollständig im Ausweichgleis ist.
Nichtsdestotrotz wird die Geschwindigkeit der Züge auf 170 km/h erhöht. Die OSE wäre somit die erste Bahn, welche Geschwindigkeiten über 160 km/h fährt ohne eine Führerstandsignalisation zu verwenden.
Nürnberg: Automatische U-Bahn verzögert
Die automatische U-Bahn für Nürnberg kommt später als geplant. Grund ist die Unterschätzung des Testaufwandes für das System. Als Novum wird diese automatische U-Bahn teilweise zusammen mit manuel geführten Zügen auf dem gleichen Streckenabschnitt verkehren.
Das Projekt RUBIN
Merkur
Das Projekt RUBIN
Merkur
Cisalpino: Brand im Zimmerbergtunnel
Am Dienstag Abend kommt es zu einem Brand an einem Cisalpino-Zug im 10 km langen Zimmerbergtunnel. Der Brand ist im Kasten mit dem Systemwechsleschalter 15kV/3kV ausgebrochen. Es mussten 120 Reisende evakuiert werden. (NZZ, SF DRS)
Die Züge der Baureihe ETR 470 sind weder bei den Passagiern noch beim Personal besonders beliebt. Oft sind die WCs ausser Betrieb und vielen Leuten wird es im Zug schlecht, was mit der Software der Neigetechnik zusammenhängt. Die Lokführer klagen über die sehr lange Vorbereitungszeit des Zuges und immer wieder auftretende Störungen. Oft falle auf der Fahrt über den Gotthard eine der drei Antriebseinheiten aus.
Nichtsdestotrotz sind die Nachfolgemodelle dieser Züge beim gleichen Hersteller geordert worden. Es sind dies die Pendolino Due, welche ab 2007 in Betrieb gehen sollen. Es ist allerdings fraglich, ob diese Züge termingerecht zur Eröffnung des Lötschbergbasistunnels zur Verfügung stehen werden.
Die Züge der Baureihe ETR 470 sind weder bei den Passagiern noch beim Personal besonders beliebt. Oft sind die WCs ausser Betrieb und vielen Leuten wird es im Zug schlecht, was mit der Software der Neigetechnik zusammenhängt. Die Lokführer klagen über die sehr lange Vorbereitungszeit des Zuges und immer wieder auftretende Störungen. Oft falle auf der Fahrt über den Gotthard eine der drei Antriebseinheiten aus.
Nichtsdestotrotz sind die Nachfolgemodelle dieser Züge beim gleichen Hersteller geordert worden. Es sind dies die Pendolino Due, welche ab 2007 in Betrieb gehen sollen. Es ist allerdings fraglich, ob diese Züge termingerecht zur Eröffnung des Lötschbergbasistunnels zur Verfügung stehen werden.
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