Diese Bahn hat sich bei diesem Avax News Artikel versehentlich zu den Monorail Systemen geschlichen, weil bereits bei der Getty Image Library das Bild fälschlicherweise unter dem Stichwort "Monorial" eingeordnet war. Die Fahrzeuge laufen aber wie normale Eisenbahnwagen auf Achsen mit zwei Rädern und haben nicht mit einer Monorail zu tun.
Das System hiess Never-Stop Railway und wurde für die British Empire Exhibition in Wembley gebaut. Es dürfte eines der ersten People Mover Systeme gewesen sein, das den Leuten eine unbeschwerliche Fahrt zwischen den Ausstellungshallen erlaubte. Während zwei Jahren war die Bahn ohne grössere Störungen in Betrieb. Die 88 unbemannten Wagen verkehrten auf einer doppelspurigen Strecke mit Wendeschleifen an den Enden. Die Fahrbahn bestand aus Betonbalken, auf welchen die Wagen rollten und an deren Innenseite die Führungsrollen der Wagen anlagen.
Der Antrieb erfolgte indem die Wagen in das Gewinde von grossen Schrauben eingriffen, welche in einer Grube zwischen den Fahrbahnbalken längs angeordnet waren. Durch die Steigung des Gewindes konnte die Fahrgeschwindigkeit der Wagen bestimmt werden. In den Stationsbereichen bewegten sich die Fahrzeuge so langsam dass die Fahrgäste trotz der Bewegung ein- und aussteigen konnten.
Der Betrieb der Bahn ist in diesem Pathe-Film ab ca. 1:12 zu sehen. Obwohl die Bahn als solches fahrerlos war, gab es in kurzen Abständen Streckenposten, welche den Betrieb der Bahn überwachten.
Dieses Bild zeigt ein während dem Bau der Bahn eingesetzter Traktor, welcher mit dem Führungssystem der Wagen ausgerüstet ist. Noch fehlen die Schrauben für den Antrieb der Bahn in der Grube zwischen den Fahrbahnbalken.
Samstag, März 31, 2012
Mittwoch, März 28, 2012
Brennan Monorail
Bei Avax News habe ich diesen Beitrag mit Bilder von Monorail Systeme gesehen. Habe gedacht es könnte interessant sein etwas mehr über die Bilder zu erzählen:
Brennan Monorail
Dieses Einschienenbahn benutzt Fahrzeuge, die mit zwei gegenläufigen Kreiseln stabilisiert sind und dadurch auf einer Schiene fahren können ohne umzufallen. Die Spurführung erfolgt durch die Eisenbahnräder mit doppelten Spurkränzen. Ähnliche Systeme wurden auch von anderen Ingenieuren vorgeschlagen, konnten sich aber nicht durchsetzen. Das Militär war zwar fasziniert, wie schnell sich die Gleise für eine solche Bahn verlegen lassen, konnte sich aber nicht wirklich für das System begeistern. Ein Problem dürfte sein, dass die Kreisel aller Fahrzeuge dauernd angetrieben sein müssen, damit diese nicht umfallen, und bei Ausfall des Kreisels eben doch umfallen.
Brennan Monorail
Dieses Einschienenbahn benutzt Fahrzeuge, die mit zwei gegenläufigen Kreiseln stabilisiert sind und dadurch auf einer Schiene fahren können ohne umzufallen. Die Spurführung erfolgt durch die Eisenbahnräder mit doppelten Spurkränzen. Ähnliche Systeme wurden auch von anderen Ingenieuren vorgeschlagen, konnten sich aber nicht durchsetzen. Das Militär war zwar fasziniert, wie schnell sich die Gleise für eine solche Bahn verlegen lassen, konnte sich aber nicht wirklich für das System begeistern. Ein Problem dürfte sein, dass die Kreisel aller Fahrzeuge dauernd angetrieben sein müssen, damit diese nicht umfallen, und bei Ausfall des Kreisels eben doch umfallen.
Die ersten drei Bilder des Avax News Beitrag zeigen die Versuchsanlage mit den Modellfahrzeugen, welche der irisch-australische Ingenieur Louis Brennan bei seinem Haus in Gillingham, Kent UK aufgebaut hatte. Die Schienen waren auf Holzschwellen verlegte Gasrohre, die Brücke war ein 15 Meter langes Drahtseil. Das im Eisenbahnmuseum York erhaltene batteriebetriebene Fahrzeug wurde von zwei Kreisel mit 12,7 cm Durchmesser stabilisiert. Ein Bild des Museumsstückes ist auf dieser Seite ganz unten zu sehen.

Die weiteren Bilder der Brennan Monorail zeigen das Versuchsfahrzeug, wie es 1910 an der Englisch-Japanischen Ausstellung in London zu sehen war. Das Fahrzeug wurde von einem 20 PS Benzinmotor mit elektrischer Kraftübertragung angetrieben und konnte bis zu 50 Besucher befördern - einer davon soll auch Churchill gewesen sein.
Sonntag, März 04, 2012
Zugunglück in Polen
Ein Frontalzusammenstoss zweier Schnellzügen bei der Station Szczekociny forderte nach ersten Meldungen mindestens 16 Tote und 56 Verletzte. Der Umfall ereignete sich während Bauarbeiten. Die Strecke konnte nur einspurig befahren werden. Die Züge prallten um ca. 21:15 frontal aufeinander. Sie waren mit 100 resp. 150 km/h (!) unterwegs. Mehrere Wagen kletterten aufeinander auf und keilten sich ineinander. Ein Zug war von Przemyśl an der Ukrainischen Grenz in Richtung Norden unterwegs, der andere von Warschau nach Krakau. Zugmaschinen waren ET22 und ET09. Vermutung gehen dahin, dass ev. die Lokführer übermüded waren. Die Sicherungsanlagen dürften nicht auf dem letzten Stand der Technik gewesen sein.





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Unfall Polen
Sonntag, Februar 19, 2012
Weniger bekannte Bombardier Loks
Bombardier baut nicht erst seit dem Kauf von Adtranz Lokomotiven, es gab sie schon früher. Sie stammten aus den Montreal Locomotive Works (MLW), die ursprünglich die kanadische Fertigung von Alco waren. Bombardier kaufte die Werke mit dem Ziel an das Know-how des Lokomotivbaus zu gelangen und damit in den amerikanischen Markt für Hochgeschwindigkeitszüge einzusteigen.
Einige dieser kanadischen Alco Loks fanden auch den Weg nach Europa:
13 Lokomotiven wurden 1979 nach Portugal als Baureihe 1960 abgeliefert. Die 6-achsigen Streckenlokomotiven haben 2350 PS und sind mit Zugheizung ausgerüstet. Der Dieselmotor ist aus der Alco 251 Serie und die Fahrmotoren sind von GE Kanada.
Weitere ähnliche Bombardier Loks gingen auch in den Irak, nach Australien und Tunesien, wie diese Aufstellung zeigt.
Einige dieser kanadischen Alco Loks fanden auch den Weg nach Europa:
13 Lokomotiven wurden 1979 nach Portugal als Baureihe 1960 abgeliefert. Die 6-achsigen Streckenlokomotiven haben 2350 PS und sind mit Zugheizung ausgerüstet. Der Dieselmotor ist aus der Alco 251 Serie und die Fahrmotoren sind von GE Kanada.
Weitere ähnliche Bombardier Loks gingen auch in den Irak, nach Australien und Tunesien, wie diese Aufstellung zeigt.
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Sonntag, Februar 12, 2012
Das Ende von vier Orientexpresswagen
Nördlich von Menton bei Sospel an der Tendalinie scheinen 2007 noch vier alte Orientexpress-Wagen gestanden zu haben. Sie hätten einem Engländer gehört, welcher die Wagen später an den Betreiber eines Restaurantes weitergegeben hat. Die Wagen scheinen nicht mehr dort zu stehen, da mindestens #4229 & #3998 im Mai 2011 in Richtung französischem Jura abtransportiert wurden, #3950 wurde wahrscheinlich abgebrochen.
Es handelt sich um folgende Wagen:
Es handelt sich um folgende Wagen:
- CIWL 4229, Italienischer Speisewagen
- CIWL 3898, Belgischer Schlafwagen
- CIWL 3950, Französischer Schlafwagen
- (ein vierter mir unbekannter Wagen)
- The International Railway Preservation Society
Diese Seite enthält ein Archiv mit den Wagennummern, Bilder von verrotteten Holzkasten und interessante Texte über die CIWL und das Orient-Express-System.
- Menton Daily Photo: Gare de Sospel
- Menton Daily Photo: Orient-Express
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Orient-Express
Mittwoch, Dezember 28, 2011
HGV in China: Testzug, neue Strecke und Unfall Wenhou
Testzug für 500 km/h vorgestellt
Chinas staatliche Eisenbahnfabrik CSR stellte pünktlich auf das Jahresende den neuen Testzug CIT500 vor. Der Zug basiert auf der Baureihe CRH380AL, wurde aber für die Versuche auf 6 Wagen gekürzt indem alle antriebslosen Zwischenwagen weggelassen wurden. Zusätzlichen aerodynamischen Verkleidungen im Frontbereich vermindern den Luftwiderstand. Die installierte Leistung beträgt 22.8 MW (30'600 PS). China Daily
Mehr Bilder hier und hier.
Mit dm Zug sind Versuchsfahrten über 500 km/h geplant, so dass der von einem CRH380BL (16-teiligen Siemens Velaro) am 9. Januar 2011 in China aufgestellte Rekord von 487.3 km/h gebrochen werden kann. Ich denke aber nicht, dass der in Frankreich mit einem TGV-Versuchszug gefahrene Weltrekord von 574.8 km/h durch diesen Zug in Gefahr ist.
Die Meldung wurde sowohl von DMM, wie auch von Bild falsch interpretiert. Der neue Zug ist den Rekord noch nicht gefahren und ist auch kein CRH380AL. Bei DMM wird die diesjährige Meldung mit einer Meldung vom letzten Jahr vermischt. (Stand 28.12.2011 08:30 MEZ)
Unfall Wenhou
Der chinesische Hochgeschwindigkeitsverkehr erlitt dieses Jahr einen jähen Rückschlag durch den Auffahrunfall zweier Hochgeschwindigkeitszüge bei Wenzhou. Der Unfall ereignete sich wahrscheinlich durch einen Auslegungsfehler in der Signalanlage, welcher dazu führte, dass nach einem Blitzschlag ein Signal nicht mehr auf Halt ging, was vom Personal unbemerkt blieb. Ein offizielles Statement zur Unfallursache ist nie erschienen. Die Behörden versuchten den Unfall zu vertuschen in dem Baumaschinen aufgefahren wurden, welche den Auftrag hatten, die zertrümmerten Züge an Ort und Stelle zu vergraben. Erst Proteste der Bevölkerung führten zu einer Untersuchung. (Tagesschau)
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| CIT500, der am 22. Dezember vorgestellt wurde |
Mehr Bilder hier und hier.
Mit dm Zug sind Versuchsfahrten über 500 km/h geplant, so dass der von einem CRH380BL (16-teiligen Siemens Velaro) am 9. Januar 2011 in China aufgestellte Rekord von 487.3 km/h gebrochen werden kann. Ich denke aber nicht, dass der in Frankreich mit einem TGV-Versuchszug gefahrene Weltrekord von 574.8 km/h durch diesen Zug in Gefahr ist.
Die Meldung wurde sowohl von DMM, wie auch von Bild falsch interpretiert. Der neue Zug ist den Rekord noch nicht gefahren und ist auch kein CRH380AL. Bei DMM wird die diesjährige Meldung mit einer Meldung vom letzten Jahr vermischt. (Stand 28.12.2011 08:30 MEZ)
Strecke Guangzhou - Shenzhen eröffnet
Seit dem 26. Dezember fahren die Hochgeschwindigkeitszüge auch auf der Linie von Guangzhou nach Shenzhen. Die Fortsetzung nach Hongkong soll 2015 fertig sein. NTD
Unfall Wenhou
Der chinesische Hochgeschwindigkeitsverkehr erlitt dieses Jahr einen jähen Rückschlag durch den Auffahrunfall zweier Hochgeschwindigkeitszüge bei Wenzhou. Der Unfall ereignete sich wahrscheinlich durch einen Auslegungsfehler in der Signalanlage, welcher dazu führte, dass nach einem Blitzschlag ein Signal nicht mehr auf Halt ging, was vom Personal unbemerkt blieb. Ein offizielles Statement zur Unfallursache ist nie erschienen. Die Behörden versuchten den Unfall zu vertuschen in dem Baumaschinen aufgefahren wurden, welche den Auftrag hatten, die zertrümmerten Züge an Ort und Stelle zu vergraben. Erst Proteste der Bevölkerung führten zu einer Untersuchung. (Tagesschau)
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Hochgeschwindigkeitszug
Montag, Dezember 19, 2011
Vert-A-Pac: eine innovative Transportidee der 70er
In den 70er Jahren wurden in den USA unter dem Namen Vert-A-Pac eine spezielle Variante von Autotransportern gebaut, welche nur für die Chevrolet Vega Modelle verwendet werden konnten. Die Autos wurden mit dem Kühler nach unten in senkrechter Lage befördert, wodurch pro Eisenbahnwagen 30 Autos geladen werden konnten statt nur deren 18 wie auf den herkömmlichen Wagen.
Im gesamten wurden 410 Wagen dieser Bauart eingesetzt, wobei oft nur das Oberteil, das sogenannte Car Rack (dt. "Autogestell") der Eisenbahngesellschaft während der Flachwagen vom Vermieter TTX stammte.
Die Beladung erfolgte in dem die zu befördernden Autos auf die heruntergeklappten Seitenwände des Bahnwagens gefahren wurden und die Seitenwände danach von einem Grossstappler wieder geschlossen wurden. Während dem Transport hingen die Autos in senkrechter Lage an vier im Untergestell angebrachten Haken .
Damit die Chevy Vega trotz ihrer senkrechten Lage unbeschadet das Ziel erreichten, mussten einige konstruktive Vorkehrungen für den Transport getroffen werden:
Quellen:
Im gesamten wurden 410 Wagen dieser Bauart eingesetzt, wobei oft nur das Oberteil, das sogenannte Car Rack (dt. "Autogestell") der Eisenbahngesellschaft während der Flachwagen vom Vermieter TTX stammte.
Die Beladung erfolgte in dem die zu befördernden Autos auf die heruntergeklappten Seitenwände des Bahnwagens gefahren wurden und die Seitenwände danach von einem Grossstappler wieder geschlossen wurden. Während dem Transport hingen die Autos in senkrechter Lage an vier im Untergestell angebrachten Haken .
Damit die Chevy Vega trotz ihrer senkrechten Lage unbeschadet das Ziel erreichten, mussten einige konstruktive Vorkehrungen für den Transport getroffen werden:
- eine zusätzliche Rückstauklappe in der Umlaufschmierung des Motors verhindert, dass während dem Transport das Öl in den Verbrennungsraum des ersten Zylinders gelangte
- die Verschlusskappen der Batterie mussten am hinteren Rand angeordnet werden, so dass keine Batteriesäure auslaufen konnte
- eine zusätzliche Leitung entleerte in der senkrechten Lage die Schwimmerkammer des Vergases in die Tankentlüftung
- die Flasche für die Scheibenwaschanlage musste 45° schräg angeordnet werden
- temporär angebrachte Kunstoffkeile entlasteten während dem Transport die Aufhängung von Motor und Getriebe
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| Vert-A-Pac Wagen der Southern Pacific |
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| Beladen eines Vert-A-Pac Wagens |
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| Innenleben eines Vert-A-Pac Wagens mehr Bilder vom Beladen der Vert-A-Pac Wagen |
Quellen:
- Railgoat: Vert-A-Pac Flat Cars
- Wikipedia: Autorack
- Wikipedia: Chevy Vega
Samstag, November 19, 2011
CEVA Spatenstich
Selten werden hundert Jahre alte Eisenbahnprojekte realisiert, aber die Bahnverbindung Cornavin–Eaux-Vives–Annemasse ist eines davon. Der Bau der Strecke vom Schweizerischen Genf-Cornavin zum französischen Anneemasse wurde bereits 1912 in einem Staatsvertrag zwischen der Eidgenossenschaft und dem französischen Staat festgelegt, konnte aber nicht realisiert werden weil kurz danach der Erste Weltkrieg ausbrach.
2002 wurde das Projekt wieder neu aufgegleist und am 15. November fand der offizielle Spatenstich statt, bei dem symbolisch ein Prellbock im Rangierbahnhof La Praille zertrümmert wurde. Das Vorhaben wurde in den letzten Jahren noch durch Einsprachen blockiert, die aber nun endlich beseitigt sind. Die grenzüberschreitende Vorortsstrecke bindet ein Wohngebiete von einer Million Einwohnern an die Stadt Genf an, soll 2017 betriebsbereit sein und kostet 1,6 Mia CHF. Die Bahnhöfe werden vom französischen Stararchitekten Jean Nouvelle, der in der Schweiz mit dem KKL in Luzern bekannt wurde.
2002 wurde das Projekt wieder neu aufgegleist und am 15. November fand der offizielle Spatenstich statt, bei dem symbolisch ein Prellbock im Rangierbahnhof La Praille zertrümmert wurde. Das Vorhaben wurde in den letzten Jahren noch durch Einsprachen blockiert, die aber nun endlich beseitigt sind. Die grenzüberschreitende Vorortsstrecke bindet ein Wohngebiete von einer Million Einwohnern an die Stadt Genf an, soll 2017 betriebsbereit sein und kostet 1,6 Mia CHF. Die Bahnhöfe werden vom französischen Stararchitekten Jean Nouvelle, der in der Schweiz mit dem KKL in Luzern bekannt wurde.
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| Bhf von Jean Nouvelle |
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| Streckenführung CEVA |
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Genf
Dienstag, November 15, 2011
Die Huckepack-Lokomotiven
Dieses Bild zeigt einen seltsamen Eisenbahnunfall aus dem Jahre 1885:
Der Unfall ereignete sich am 17 Februar wenige Meilen östlich von Batavia NY auf der New York Central & Hudson River Railroad. Ein Zug mit drei Lokomotiven (#295, #296 und #336), sowie zwei Gepäckwagen versuchte sich während eines Blizzards von Le Roy NY nach Batavia NY durch zu schlagen, blieb aber in einer Schneeverwehung kurz vor dem Ziel stecken.
Es blieb nichts anderes übrig, als ein Bote aus den Reihen des Zugpersonals loszusenden um in Batavia NY Hilfe anzufordern. Es wurde ein Schneepflug ausgesandt, welcher von der Lokomotive #470 geschoben wurde. Weil die Stelle des steckengebliebenen Zuges falsch beschrieb wurde, raste der Schneepflug mit etwa 40 mph in den Havaristen. Der Schneepflug schob sich unter die erste Lokomotive (#295), so dass diese angehoben und über den Schneepflug auf die schiebenden #470 geworfen wurde, die zweite Lokomotive (#296) blieb auf dem Schneepflug aufkletternd liegen und während die dritte Lokomotive (#336) auch schon beinahe vom Pflug angehoben wurde. Wie durch ein Wunder gab es nur zwei leicht Verletzte unter dem Personal, da dieses sich bereits nicht mehr auf den Maschinen befand oder sich in letzter Sekunde noch in Sicherheit bringen konnte.
Beim Aufräumen der Unfallstelle wurde die #470 auf eigenen Rädern mit der auf ihr liegenden #295 in den Bahnhof Batavia überführt, wo die Siamesischen Zwillinge einige Tage in einem Abstellgleis standen bis die Pläne für das weitere Vorgehen gemacht waren: Zur Befreiung der #295 aus ihrer misslichen Lage wurde eine tiefe Grube ausgehoben, die #470 hinein gefahren und mit Erde zugeschüttet, darauf wurden Schienen verlegt und die #295 auf eigenen Rädern von der #470 gerollt. Beide Loks wurden wieder aufgebaut und kehrten in den Dienst zurück.
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| Foto: P.B. Hausenknecht |
Der Unfall ereignete sich am 17 Februar wenige Meilen östlich von Batavia NY auf der New York Central & Hudson River Railroad. Ein Zug mit drei Lokomotiven (#295, #296 und #336), sowie zwei Gepäckwagen versuchte sich während eines Blizzards von Le Roy NY nach Batavia NY durch zu schlagen, blieb aber in einer Schneeverwehung kurz vor dem Ziel stecken.
Es blieb nichts anderes übrig, als ein Bote aus den Reihen des Zugpersonals loszusenden um in Batavia NY Hilfe anzufordern. Es wurde ein Schneepflug ausgesandt, welcher von der Lokomotive #470 geschoben wurde. Weil die Stelle des steckengebliebenen Zuges falsch beschrieb wurde, raste der Schneepflug mit etwa 40 mph in den Havaristen. Der Schneepflug schob sich unter die erste Lokomotive (#295), so dass diese angehoben und über den Schneepflug auf die schiebenden #470 geworfen wurde, die zweite Lokomotive (#296) blieb auf dem Schneepflug aufkletternd liegen und während die dritte Lokomotive (#336) auch schon beinahe vom Pflug angehoben wurde. Wie durch ein Wunder gab es nur zwei leicht Verletzte unter dem Personal, da dieses sich bereits nicht mehr auf den Maschinen befand oder sich in letzter Sekunde noch in Sicherheit bringen konnte.
Beim Aufräumen der Unfallstelle wurde die #470 auf eigenen Rädern mit der auf ihr liegenden #295 in den Bahnhof Batavia überführt, wo die Siamesischen Zwillinge einige Tage in einem Abstellgleis standen bis die Pläne für das weitere Vorgehen gemacht waren: Zur Befreiung der #295 aus ihrer misslichen Lage wurde eine tiefe Grube ausgehoben, die #470 hinein gefahren und mit Erde zugeschüttet, darauf wurden Schienen verlegt und die #295 auf eigenen Rädern von der #470 gerollt. Beide Loks wurden wieder aufgebaut und kehrten in den Dienst zurück.
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Unfall
Montag, November 14, 2011
Crashtaugliche Züge - bringt das etwas ?
Seht selbst diese Beispiele aus Amerika. Beide sind im Transport Technology Center in Pueblo CO aufgenommen worden, das ziemlich viel Erfahrung mit solchen Versuchen hat.
Beispiel 1
Beim ersten Versuch ist zu sehen, wie der Wagen auf die Lok aufklettert und der ganze Wagenboden aufgeschlitzt wird - kaum Überlebenschancen in einem solchen Wagen.
Im zweiten Versuch geschieht das nicht mehr, weil die Wagen mit einem Aufkletterschutz ausgerüstet sind. Das Bild unten zeigt einen solchen Aufkletterschutz an einem Desiro Triebwagen für England. Die gerippen Flächen verkrallen sich in das Nachbarfahrzeug, so dass sich die beiden Wagenkasten nicht gegeneinander verschieben können.
Beispiel 2
Dieses Beispiel zeigt den Aufprall eines Steuerwagens auf eine Blechrolle, wie sie z.B. auf einen LKW geladen sein könnte, der auf einem Bahnübergang stecken geblieben ist. Ein Betonmischer hat seine grösste Masse auch auf der simulierten Höhe. Dies ist der schwierigste Kollision-Fall in den neuen Standards für Crashtüchtigkeit. Er kann in der Regel nur durch massive Verstärkung der A-Säulen beherrscht werden.
Beispiel 3
Bei diesem Versuch fährt eine schwere Diesellok auf einen Güterzug auf. Auch sie ist nicht mit dem heute in der USA vorgeschriebenen Aufkletterschutz ausgerüstet.
Beispiel 4
Dies ist einer der ältesten in Pueblo CO durchgeführten Crashversuche, wo ein Wagen auf eine Betonwand aufprallt.
Beispiel 1
Beim ersten Versuch ist zu sehen, wie der Wagen auf die Lok aufklettert und der ganze Wagenboden aufgeschlitzt wird - kaum Überlebenschancen in einem solchen Wagen.
Im zweiten Versuch geschieht das nicht mehr, weil die Wagen mit einem Aufkletterschutz ausgerüstet sind. Das Bild unten zeigt einen solchen Aufkletterschutz an einem Desiro Triebwagen für England. Die gerippen Flächen verkrallen sich in das Nachbarfahrzeug, so dass sich die beiden Wagenkasten nicht gegeneinander verschieben können.
Beispiel 2
Dieses Beispiel zeigt den Aufprall eines Steuerwagens auf eine Blechrolle, wie sie z.B. auf einen LKW geladen sein könnte, der auf einem Bahnübergang stecken geblieben ist. Ein Betonmischer hat seine grösste Masse auch auf der simulierten Höhe. Dies ist der schwierigste Kollision-Fall in den neuen Standards für Crashtüchtigkeit. Er kann in der Regel nur durch massive Verstärkung der A-Säulen beherrscht werden.
Beispiel 3
Bei diesem Versuch fährt eine schwere Diesellok auf einen Güterzug auf. Auch sie ist nicht mit dem heute in der USA vorgeschriebenen Aufkletterschutz ausgerüstet.
Beispiel 4
Dies ist einer der ältesten in Pueblo CO durchgeführten Crashversuche, wo ein Wagen auf eine Betonwand aufprallt.
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Samstag, November 12, 2011
Skoda löst beschlagnahmte Lok wieder aus
In Österreich wurde von Skoda durch Hinterlegung einer Kaution die Lokomotive 380 004 wieder ausgelöst. Die Lok wurde im Mai 2011 von den Behörden beschlagnahmt als Sicherheit für eine Patentklage von Bombardier gegen Skoda. Wahrscheinlich geht es im Streit um die widerrechtliche Nutzung der Doppelstern-Motoren-Schaltung in der CD 380 Baureihe von Skoda.
Die Doppelstern-Schaltung wurde von Adtranz entwickelt, welche später von Bombardier übernommen wurde. Die Schaltung wird unter anderem in den italienischen Loks E405 und E412 verwendet. Skoda ist neben Bombardier die einzige Firma, welche diese Technik verwendet, welche vor allem bei Mehrsystem-Loks gewisse Vorteile bringen kann. Ursprünglich plante Skoda eine Zusammenarbeit mit Bombardier, weshalb die tschechische Firma gute Kenntnisse über die Schaltung haben dürfte, aber wahrscheinlich nicht willig ist, die dafür anfallenden Lizenzgebühren an Bombardier zu entrichten..
Trotzdem die 380 004 nun wieder ausgelöst ist, dürfte sie nicht so schnell nach Tschechien zurückkehren. Nach ÖBB liegt nämlich keine Lauffähigkeitsbescheinigung vor.
Quelle: eurailpress
Die Doppelstern-Schaltung wurde von Adtranz entwickelt, welche später von Bombardier übernommen wurde. Die Schaltung wird unter anderem in den italienischen Loks E405 und E412 verwendet. Skoda ist neben Bombardier die einzige Firma, welche diese Technik verwendet, welche vor allem bei Mehrsystem-Loks gewisse Vorteile bringen kann. Ursprünglich plante Skoda eine Zusammenarbeit mit Bombardier, weshalb die tschechische Firma gute Kenntnisse über die Schaltung haben dürfte, aber wahrscheinlich nicht willig ist, die dafür anfallenden Lizenzgebühren an Bombardier zu entrichten..
Trotzdem die 380 004 nun wieder ausgelöst ist, dürfte sie nicht so schnell nach Tschechien zurückkehren. Nach ÖBB liegt nämlich keine Lauffähigkeitsbescheinigung vor.
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| CD 380 004 |
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| Trenitalia E412, ebenfalls mit Doppelstern-Schaltung |
Quelle: eurailpress
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Bombardier,
Skoda 109 E
Basel erhält Flexity-Trams von Bombarder
Erstaunlicherweise wählt Basel Flexity Strassenbahnen von Bombardier, obwohl Jahre lang bei Siemens gekauft wurde. Das BLT Tango-Tram von Stadler konnte die BVB nicht überzeugen - wahrscheinlich vor allem wegen der ungünstigen Innenraumaufteilung mit Stufen. Insgesamt sollen 60 Strassenbahnen beschafft werden.
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Samstag, Oktober 22, 2011
Österreich: Zuckerrübenzug verliert Ladung
Ein Zuckerrübenzug verliert Ladung im Bahnhof Himberg. Wartende Fahrgäste auf dem Bahnsteig werden verletzt. (Kurier)
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Österreich
Mittwoch, Oktober 19, 2011
Little Joe
Dieses Bild habe ich bei RailPictures gefunden. Es zeigt zwei Little Joes vor einer abgerüsteten Box Cab Lok im letzten elektrischen Betriebsjahr der Milwaukee Road. Die Little Joes waren ursprünglich für den Export in die UdSSR vorgesehen gewesen, blieben aber nach der Abkühlung der Beziehungen zwischen den US und den UdSSR in Amerika. Sie hatten in den letzten Jahren nur noch einen bedienbaren Führerstand und wurden jeweils auf den Endstationen auf einer Drehscheibe in die neue Fahrrichtung gewendet. Der elektrische Betrieb wurde 1974 eingestellt. Die unsinnige Entscheidung wurde von Management nur deshalb gefällt weil man sich erhoffte ohne diese in Amerika nicht wirklich gebräuchliche Betriebsart attraktiver für eine Übernahme zu sein.
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Zugfinder
zugfinder.de
Diese Seite sammelt Verspätungen der Deutschen Bahn und zeigt die Position der Fernzüge.
Diese Seite sammelt Verspätungen der Deutschen Bahn und zeigt die Position der Fernzüge.
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Flankenfahrt bei Bremen
Beim Bahnhof Grolland in der Nähe von Bremsen stossen fährt ein Güterzug in die Flanke eines anderen Güterzuges. Die beiden Güterzüge würden nach Pressetext einer Privatbahn gehören - wahrscheinlich Eisenbahn- un Verkehrsbetriebe Elbe-Weser, genannt EVB. Pressemeldung
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Unfall
Bleicherode, Thüringen: Auffahrunfall mit zwei Güterzügen
Am 21. September verunfallen zwei Güterzüge in Bleicherode. Der zweite Güterzug war der mit der MRCE 189-204 bespannte HUPAC Zug 91117. Die Lok kollidierte mit Wagen, die Aceton geladen hatten und teilweise in Brand gerieten, weshalb die Lok ebenfalls ausbrannte und Totalschaden erlitten hatte. Der vordere Zug war mit der Captrain 185 550 bespannt.
- Bilder ausgebrannte 189er (Railcolor)
- Unfallbericht (Thüringer Allgemeine)
- Bilder ausgebrannte 189er (Railcolor)
- Unfallbericht (Thüringer Allgemeine)
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Unfall
Braunschweig: Wagen in Geisterfahrt kollidiert mit Güterzug
Am Donnerstag, den 13. Oktober macht sich in Braunschweig ein Güterwagen selbständig, der als Flankenfahrt mit einem Güterzug kollidiert. NDR (Bilder, Video)
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Unfall
Entgleisung in Tiskilwa IL
Am frühe Morgen vom Freitag, 7. Oktober entgleist beim Dorf Tiskilwa in Illinois ein Güterzug mit Ethanol-Tankwagen, die in Flammen aufgehen. AP (mit Bilder)
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Unfall
Zugkollision in Colton CA
In Colton CA stiess am Dienstag Abend ein Zug der BNSF mit einem Zug der Union Pacific zusammen. Güterwagen entgleisten darunter Tankwagen mit Eisen(II)-chlorid. Der Interstate 10 und zwei Schulen wurden aus Sicherheitsgründen geschlossen. Press-Enterprise (mit Bildern und Video)
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