Dienstag, November 18, 2008

Bahnübergänge

Nicht in aller Welt geht es so zivilisiert zu und her wie in Europa. Hier ein Filmchen von einem Nearmiss in Südamerika:



In Indien ist es nicht viel besser. Es ist selbstverständlich, dass man unter den Schranken durchsteigen kann, bis ein Zug naht:



Bei den Bahnhöfen ist es nicht viel besser. Die Hauptaufgabe des Hilfslokführers ist es deshalb das Horn zu betätigen und zwar von der ersten Weiche bis zur letzten im Dauerton, hoch und tief gleichzeitig. Trotzdem kommt es immer wieder zu solchen Situationen:

WAP-5 mit Bophal-Shatabdi-Express, Vmax 150 km/h am Bahnsteig! Die Lokomotive wurde in der Schweiz gebaut.

Noch ein Bild aus Indien:
Auf diesem Bahnübergang in Bombey sind zu sehen:
  • Ein Elefant, heute weniger öV aber bei Festen und Hochzeiten weiterhin benutzt
  • Diverse Rikshas, dreirädrig mit Vespavorderteil, ein sehr häufig anzutreffendes Verkehrsmittel
  • Hinten ist noch ein Premier Padmini Taxi auszumachen, ein Fiat Lizenzbau, der vorallem in Bombay anzutreffen ist

Samstag, November 15, 2008

Renfe S112


S112 Matapozuelos
Ursprünglich hochgeladen von **MoN**
Das erste Wagenset der zweiten Generation Hochgeschwindigkeitszüge scheint fertig zu sein. Die Wagen werden auf Vevey-Rollböcken nach Madrid überführt.

Mittwoch, November 12, 2008

Autotransporte, die vorzeitig Enden

Paradoxerweise ist die Autoindustrie eine der besten Kunden der Bahn. Nicht nur werden die in ganz Europa hergestellten Teile zu den verschiedenen Montagewerke mit der Bahn angeliefert, sondern auch die Neuwagen treten oft als erstes eine Bahnreise an. 



Nicht alle Neuwagen erreichen aber ihre Besitzer. In den letzten Tagen wurden gleich zweimal  junges Autoleben bereits auf der Bahnreise ausgelöscht:

  • Am Freitag 7.11 versuchte in Kaiserlautern ein 23-Jähriger einen Audi A5 von einem Autozug zu klauen. Der Wagen überlebte den Sturz vom Bahnwagen ins Gleisbett nicht und war Totalschaden. Der Täter konnte überführt werden, denn er trug bei einer Polizeikontrolle noch den Schlüssel des Schrottwagens auf sich ...
    (Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern



  • Diese Porsches fielen am 5.11 in Dillenburg von einem Autozu als auf diesen ein Kesselwagenzug aufgefahren ist. (blaulichtreporter)




Mittwoch, November 05, 2008

ICE Radsatzwellen Gedanken

Ich habe schon lange nichts mehr zu den Radsatzwellen geschrieben. Nachdem am 9. Juli bei einem ICE3 in Köln eine Radsatzwelle gebrochen war, wurden am 16. Oktober auch Risse bei den ICE-T Zügen entdeckt und am 2. November wurden auch die Berliner S-Bahnen zu häufigeren Wartungen einberufen. Es fragt sich, welche Fahrzeuge als nächstes dran sind. 

Gebrochene Radsatzwelle des ICE3 in Köln

Mittlerweile sind diverse Ungereimtheiten an den Tag gekommen: Zuerst streitet man sich darum, wer denn die Notbremse im ICE in Köln gezogen hätte, dann heisst es "kein Materialfehler", aber bald melden Experten Zweifel an der Auslegung der Radsatzwellen und deren Festigkeit an. Dass Problem beginnt grössere Dimensionen anzunehmen, doch das wird von der Bahn vertuscht aus Angst vor negativen Folgen auf den geplanten Börsengang. Die Industrie soll verklagt werden, wegen mangelhaft gelieferten Fahrzeugen. Dies dürfte aber schwierig sein, da Leute der Deutschen Bahn bei der Ausarbeitung der geltenden technischen Normen über die Auslegung von Radsatzwellen dabei waren. 

Vielleicht liegt das Problem auch daran, dass noch zu wenig Erfahrung mit dem Zusammenspiel Hochgeschwindigkeitszüge /Feste Fahrbahn besteht (FAZ). Der feste Oberbau ist verlockend weil er weniger Unterhaltskosten verspricht. Schotter hat auf Hochgeschwindigkeitsstrecken eine kurze Standzeit. Die Steine zerbröckeln unter den hohen impulsartigen Belastungen der Züge schneller, so dass das Schotterbett seine dämpfenden Eigenschaften verliert und ausgetauscht werden muss. 

Ich denke es ist schwierig über die Lösung von Problemen in einem technisch komplexes System zu diskutieren, wenn man nur Wirtschaft und Rechtssprechung im Kopf hat. Die Probleme lassen sich nämlich meist nicht eindeutig einer einzigen Komponente zuordnen, so dass sich Verantwortung und Kostenübernahme nicht klar aufteilen lassen. 

Die Weiterentwicklung der Bahn in Europa wird dadurch immer schwieriger. Man scheut sich vor neuen technischen Lösungen, weil man sich vor den juristischen und wirtschaftlichen Folgen fürchtet. 

Die Bahngesellschaften lehnen in den letzten Jahren jede technische Systemverantwortung ab und wollen nur noch Züge fahren sehen. Die Lieferanten der Einzelteile des Systems, sei es die Fahrbahn oder die Fahrzeuge, werden für die technische Funktion des Gesamtsystems verantworltich gemacht. Hilflos wird versucht, die Technik in Normen zu pressen, die meist schon vor ihrer Ausgabe überholt sind. Die Industrie konzentriert sich darauf nachzuweisen, dass ihre Fahrzeuge den Normen entsprechen und hat dadurch keine Zeit mehr, sich um die echten technischen Probleme und um die Weiterentwicklung des Systems zu kümmern.

Wir sind auf dem besten Weg dazu, die Eisenbahn ähnlich wie in den USA technisch verarmen zu lassen. Viele Dinge wurden seit Jahren nicht mehr angetastet. Die Folgen technischer Entwicklungsfehler sind nicht mehr kalkulierbar. 

Juristen und Behörden, bitte gebt die Bahn den Ingenieuren zurück. Nur so können die technischen Probleme gelöst werden, nur so kann sich das System weiterentwickeln.

Link zum Untersuchunsbericht des Radsatzwellenbruches:
Schadenanalyse Radsatzwelle ICE-3 (Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung) 
zur Verfügung gestellt von Bahn für Alle

Montag, November 03, 2008

BNSF Power

Ein BNSF Zug mit 12 Dieselloks an der Spitze! Der Zug selber ist mit UPS Fracht beladen.



Was soll die ganze Huperei?
Am Anfang ist ein Teil des Grade Crossing Singals zu hören.
Lang-lang-kurz-lang, wobei man beim letzten "lang" den Bahnübergang treffen sollte. Der erste lange Ton hat der Filmer nicht erwischt, dafür wurde er bei der Vorbeifahrt von zwei Hupern gegrüsst.

Das ganze wird mit dem Modulating Valve kontrolliert. Das ist das grosse Ding auf dem Bild von einem ALP-46 Führerraum. Das Foto stammt von eine Präsentation in Hoboken. Deshalb hat es auch jemand für nötig gefunden, den Führertisch mit Absperrband vor unerlaubter Bedienung zu schützen.

Freitag, Oktober 31, 2008

Die letzten F9

Bei einer Erzbahn am Nordufer der Erie Sees waren immer noch einige F9 unterwegs. Es dürften die letzten Loks dieses Typs gewesen sein, die im täglichen Einsatz standen, denn der Betrieb der Bahn wurde in diesem Herbst eingestellt und die Strecke soll Anfangs Frühjahr 2009 abgebaut werden.

Von der F-Serie baute EMD über 7000 Lokomotiven. Die F9 war die höchstentwickelte Variante. Das Design dürfte auch vielen Nichteisenbahnern bekannt sein und gilt oft als amerikanische Lok schlechthin.

China: HXD3B von Dalian Locomotive Works und Bombardier

In China entstehen 500 neue Drehstromlokomotiven in Zusammenarbeit von Dalian Locomotive Works und Bombardier. Auf einer chinesischen Internetseite sind die ersten Zeichnungen aufgetaucht.

Die Lok ähnelt der IORE von Kiruna, soll aber 9'600 kW Leistung und eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h haben. Zugkraft: 570 kN. Im Maschinenraum sind drei Stromrichter in IGBT Technik, zwei Hilfsbetriebestromrichter und zwei Kompressoren auszumachen.




Sonntag, Oktober 26, 2008

Eurostar Verspätung

Ein Zug erlitt vier Stunden Verspätung weil eine Zigarettenkippe im Mülleimer eines WCs den  Rauchmelder ansprechen liess.  (AFP)

Freitag, Oktober 24, 2008

SNCF bestellt 30 Dieselloks

Nach den Angaben von les echos bestellt die SNCF 30 Diesellok bei Bombardier, weitere 50 sind Option. 

Mittwoch, Oktober 22, 2008

Glatttalbahn in neum Design

(Tagesanzeiger)

Vorortsverkehr New York

Dieser Videolink zeigt eindrückliche Bilder vom Pendlerverkehr von New York.

Dienstag, Oktober 21, 2008

SBB: Federtausch an den Siemens S-Bahnen

An den 49 im Jahr 2005 abgelieferten Zügen müssen die Federn getauscht werden, weil sie sich zu schnell abnutzen und einen schlechten Fahrkomfort verursachen. Es dürfte sich dabei um die Skundärfeder handeln. (Tagesanzeiger, 20Minuten)

Montag, Oktober 20, 2008

Berlin - Barcelona

Ab Fahrplanwechsel schafft man es in 16 Stunden von Berlin nach Barcelona zu fahren. Die Verbindung wird durch ein ICE Berlin - Bern und den Talgo Nachtzug Pau Casals geschaffen. Dieser wird vom Bahnpersonal oft als Gartenschlauch bezeichnet, was von den Wagen mit fast quadratischen Querschnitt und dem Streifen auf der Seite herrühren dürfte.




Sonntag, Oktober 19, 2008

Nachschiebenloks auf offener Strecke abkuppeln

Es gibt heute nicht mehr viele Bahnen, welche Nachschiebeloks auf der Strecke abkuppeln. Ich habe dieses Beispiel aus Brasilien gefunden. Die Sache funktioniert natürlich nur mit automatischen Kupplungen. Bei normalen Schraubenkupplungen wird es schwieriger: entweder müssen die Schiebefahrzeuge über spezielle Vorrichtungen zum öffnen der Kupplung verfügen oder aber es wird ohne Kuppeln nachgeschoben. Letzteres ist besonders gefährlich weil die Schiebelok dauernd auf den Zug drücken muss, um den Kontakt zum Zug nicht zu verlieren.



In Brasilien spielen heute die Eisenbahnen eine untergeordnete Rolle. Das Video stammt von der Estrada de Ferro Carajás - einer der wenigen Betriebe, die auch Personenzüge führen.

Werbung für die Metro Madrid

Die Werbung für die Madrider Metro ist immer besonders phantasievoll. Die Freiheitsstatue dürfte besonders neidisch auf die sauberen Stationen sein. Bezüglich der Grösse des Metronetzes ist New York immer noch führend obwohl Madrider Metro in den letzten Jahren stark gewachsen ist.

Eine weitere gute Werbung ist dieser Film:


Im Film sind einige Sehenswürdigkeiten von Madrid zu sehen:

 Plaza Castilla mit den Kio Towers

 Museo Nacional del Prado

Parque del Buen Retiro

Plaza del Callao

News

  • Fahrzeugtechnik Dessau geht an einen rumänischen Investor. (mdr)

  • DB Fernverkehr least bei ATC 186er Lokomotiven für den Berlin - Warschau -Express.

  • Bombardier liefert über Railpool 45 Doppelstockwagen nach Dänemark.

  • Bei einer Flankenfahrt im niederländischen Gouda (wo der Käse herkommt) bekämpften sich am 11. Oktober ein Thalys und ein Kopfläufer. Der Thalys war nur ausnahmsweise auf dieser Strecke unterwegs weil Den Haad - Delft an diesem Wochenende für Wartungsarbeiten gesperrt war.


Freitag, Oktober 17, 2008

Sex in der Metro

In Madrid macht eine höchst eigenartige Geschichte die Runde: Ein Metro-Wagenführer wurde verklagt, weil er im August während einer Fahrt von Sol nach Moncloa oralen Sex mit einem Transvestiten im Führerstand hatte. Die Sache flog auf weil sich die beiden bezüglich der Bezahlung der Dienstleistung nicht einig wurden und der Transvestit den Wagenführer aus dem Führerstand zerrte. Der Streit auf dem Bahnsteig konnte nur von Sicherheitskräften der Metro geschlichtet werden. (El Mundo)

Der Wagenführer wurde nicht etwa wegen der Tätigkeiten im Führerraum verklagt, sondern weil er einer fremden Person den Zutritt zum Führerraum erlaubte. Weiter betonte die Betreiberin, dass während keiner Zeit eine Gefahr für die Fahrgäste bestanden hätte weil die Züge automatisch fahren würden. 

Donnerstag, Oktober 16, 2008

ICE Achsen

Neben den ICE3 Zügen müssen nun auch die ICET (Neigezüge) häufiger zur Kontrolle der Achsen. (Welt). Es gibt in den nächsten Tagen Zugsausfälle.

Montag, Oktober 13, 2008

SBB: Kein Platz für Arbeitslosenzeitung in Bahnhöfen

In einem allgemeinen vereinheitlichungs Wahn will die SBB die Verkäufer der Arbeitslosenzeitung Surprise aus den Bahnhöfen verbannen. Hiermit macht sie wenig Eigenwerbung beim Publikum und zeigt sich nicht als besonders wohltätig. (BAZ)

Freitag, Oktober 10, 2008

Cisalpino für Fahrplanwechsel nicht bereit

Die neuen ETR 610 Züge von Alstom stehen für den Fahrplanwechsel doch nicht zur Verfügung. Alstom muss eine Konfentionalstrafe bezahlen. Ab Fahrplanwechsel wird es von der Schweiz aus keine Verbindungen mehr geben, die über Mailand hinaus nach Italien verkehren. (swissinfo)

Montag, Oktober 06, 2008

Alstom will sich an Transmasholding beteiligen

Nachdem Bombardier kein Interesse an Transmashholding zeigte, will sich Alstom mit 25% an dem Russischen Eisenbahnfahrzeugkonzern beteiligen. Die Aktien von Alstom rutschten 9% ab. (swissinfo.ch)

Indien: Neue Lokomotiven für 8 Mia USD

Indian Railways will einen Vertrag über die Lieferung von 660 Elektrolokomotiven abschliessen, der einen Wert von ca. 8 Mia USD haben wird. In die engere Wahl sind Bombardier, Siemens und Alstom gekommen. Für den Bau der Lokomotiven soll in Indien im Bundesstaat Bihar ein neues Werk errichtet werden, an dem der Lieferant zu 84% beteiligt ist.

Weiter sollen entweder GE oder EMD etwa 1000 Diesellokomotiven liefern, die ebenfalls in Bihar in einem neuen Werk gebaut werden sollen.

livemint

Sonntag, Oktober 05, 2008

Syphonie für einen Eisenerzzug

Freitag, Oktober 03, 2008

Spurwechselfähiges Rollmaterial für die Montreux-Berner-Oberlandbahn ?

Wiedereinmal wird dieses Thema durchgearbeitet (NZZ).

Die Favorisierung wechselt regelmässig zwischen geeignetem Rollmaterial und dritter Schiene im Simmental. Welches neue System verwendet werden soll, wird nicht genannt. Im Fall es dasjenige ist, dass seinerzeit von Vevey entwickelt wurde, ist es eben doch nicht richtig neu, weil in Spanien von CAF bei den S-120 Zügen eingesetzt.

Donnerstag, Oktober 02, 2008

AnsaldoBreda V250

Ich habe erst heute bemerkt, dass an der Innotrans auch ein V250 Zug von AnsaldoBreda ausgestellt war, wie er zukünftig auf der HZL Süd Strecke in den Niederlanden verkehren soll.

Angesichts, dass der Zug erst im Mai mit Probefahrten in Velim (Tschechien) begonnen hatte, dürfte noch eine Weile lang die TRAXX Güterzugloks auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Amsterdam und Brüssel anzutreffen sein. Die Züge gehen frühestens mitte 2009 in Betrieb. (Railway Gazette)



Update 15.5.2009:
Es befinden sich zurzeit 2 solche Züge in Amsterdam.

Lötschbergbasistunnel erhält Brunel Award

(Bieler Tagblatt)

Mittwoch, Oktober 01, 2008

Entlgeisung SBB

In Herrliberg-Feldmeilen ist ein Schotterwagen auf Abwege gekommen (Tagi)

Interessant sind die Komentare unter dem Artikel, wo sich die Leute einer der besten Wohnlagen im Kanton Zürich über die Verspätungen aufregen. Andere Leute wären froh, es würde überhaupt ein Zug fahren.

Dienstag, September 30, 2008

Gleisbauzug und andere Gleisbaumaschinen

Wie funktioniert ein Gleisbauzug? Das lässt sich am besten in diesem Film von Walter Kirppes beobachten. Es ist eigentlich eine rollende Fabrik, wo vorne altes Gleis rein geht und hinten neues Gleis rauskommt:


Gleisbauzug Bahnbaumaschinen - MyVideo

Wenn Schienen und Schwellen nicht erneuert werden sollen, genügt es den Schotter zu reinigen. Hier kommt eine Schotterreinigungsmaschine zum Einsatz, welche den Schotter unter den Schwellen wegfräst, reinigt und wieder einbaut - alles in einem Arbeitsgang.

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Erstaunt hat mich die Arbeitgeschwindigkeit von dieser amerikanischen Schotterreinigungsmaschine - allerdings scheint sie nur den Vorkopfbereich der Schwellen zu bearbeiten. Ausserdem kann sie das grössere amerikanische Profil nutzen und baut dementsprechend höher.



Wenn das Gleis nur gerichtet und der Schotter unter die Schwellen geschoben und verdichtet werden muss, genügt das Bearbeiten des Gleises mit der Stopfmaschine. Die Maschine befährt in Arbeitsgeschwindigkeit das Gleis, während ein Werkzeugschlitten mit Stopfagregaten den Schotter unter die Schwellen schiebt und verdichtet. Dabei wird das Gleis mit Hilfe der GPS Navigation ausgerichtet und auch der Schotter seitlich der Schwellen verdichtet



Ich habe grossen Respekt vor den Gleisbauern, welche diese hochkomplexen Maschinen bei jedem Wetter in einer dreckigen und gefährlichen Umgebung bedienen müssen. Gleichzeitig sitzt immer der Zeitdruck im Nacken die Strecke wieder rechtzeitig für den Betrieb freigeben zu können.

Sonntag, September 28, 2008

Donnerstag, September 25, 2008

Transmashholding

Der Zusammenschluss aller grossen Bahnfirmen der ehemaligen Sowjetunion heisst TransMashHolding. Offenbar ist das Konglomerat, das bis jetzt hauptsächlich im Besitz der russischen Staatsbahn RZD ist auf intensiver Partnersuche im Westen. Bombardier begann Verhandlungen im November 2007, wollte aber offenbar den hohen Preis nicht bezahlen. Nun wird eine Partnerschaft mit Siemens oder Alstom gesucht. (Reuters)

Siemens baut zur Zeit Hochgeschwindigkeitszüge für die Strecke Moskau - St. Petersburg, die sich aber erst noch im russischen Eisenbahnbetrieb bewähren müssen.

Bombardier baute eine schwere Reisezuglok, die seit längerem in Betrieb ist. Eine gemeinsame Stromrichterproduktion mit TransMashHolding ist in Novocherkassk im Aufbau.

Alstom liefert Neigezüge für die Verbindung Helsinki - St. Petersburg.

Denkbar wäre auch eine Aufteilung der TransMashHolding, da der Konzern selbst für einen grossen Bahnhersteller bei einer Übernahme zu grosse Risiken bergen dürfte. Allerdings ist der grosse Russische Markt, der in den nächsten Jahren einen riesigen Bedarf an neuen Fahrzeugen haben könnte, äusserst lukrativ.

Dienstag, September 23, 2008

Spanien: Kind in HGV Zug geboren

Auf der Strecke Malaga - Madrid brachte eine 27 jährige senegalesische Frau im Bistrowagen eines AVE Zuges ein Kind zur Welt. (20 Minuten)

58 TRAXX Lokomotiven für Railpool

Bombardier

Donnerstag, September 18, 2008

Lausanne: die automatische Metro geht in Betrieb

In Lausanne wird heute die führerlose Metro m2 in Betrieb genommen. Die Bahn von Alstom überwindet mit Wagen auf Pneufahrwerken Steigungen bis zu 120 o/oo. 

Österreich: Railjet - der neue Paradezug



Ich hatte die Gelegenheit den neuen österreichischen Zug Railjet zu besichtigen. Der Zug besteht aus konventionellen Reisezugwagen, die über eine feste Kupplung miteinander verbunden sind. Dies ermöglicht Übergänge ohne Türen zwischen den Wagen, wie das beim ICE der Fall ist.

Der Zug bietet drei Klassen an: Primium - eine Luxusklasse, 1. Klasse und 2. Klasse. Gut sind die in allen Klassen bei den sitzen verfügbaren 220 V Steckdosen, schlecht sind die verklebten Fenster und das grüne Licht in der 2. Klasse. 

Railjet

Railjet
1. Klasse

Railjet
Steckdosen neben den Sitzen

Railjet
2. Klasse. Das grüne Licht ist in Realität schlimmer als auf dieser Foto.

Railjet
Verklebte Scheiben.

Railjet
Geschlossener Fahrgastübergang.
Der Übergang ist Druckdicht gegen aussen, so 
dass kein Lutzug aufkommt. Dadurch können die Türen zwischen
den Wagen weggelassen werden.

Railjet
Am ende des Steuerwagens befindet diese seltsame Antenne.
Was hat sie für eine Funktion? GPS? Mobiles Internet?


Mittwoch, September 17, 2008

Schweden im 300 km/h Club

Der modifizierter Regina Zug von Bombardier erreichte am Wochenende bei Versuchsfahrten 303 km/h.  (Grön Toget via Zwicki)

Sonntag, September 14, 2008

Flugzeug auf Transsibirische Eisenbahn abgestürzt

Am Sonntag ist eine Boeing 737 der russischen Fluggesellschaft Aeroflot bei Perm auf die Gleise der Transsibirischen Eisenbahn gestürzt. Die Strecke ist vorläufig unterbrochen. (Kurier)

Samstag, September 13, 2008

Neue Dampflokomotiven

  • In England wurde eine Dampflokomotive nach den Plänen der LNER Class A1 neu gebaut. Sie fuhr das erste Mal im Juli 2008 aus eigener Kraft. (Wikipedia)

  • Class 5AT ist eine nach neusten technischen Erkenntnissen geplante Dampflok. Sie soll zeigen dass Dampftraktion auch heute durchaus eine attraktive Methoder der Zugförderung sein kann. 

    Die ohne Tender 80t schwere Maschine soll 160 km/h schnell sein. Das ZV-Diagram lässt sich mit einer modernen Diesellok vergleichen:



    Die Lokomotive würde sich vor allem für den Einsatz in Entwicklungsländern eignen. Es ist aber fragwürdig, ob die als rückständisch geltende Dampftraktion dort eine Chance hat. Es wird dabei nicht daran gedacht, dass wir heute auch nicht mehr mit diesen Elektroloks fahren. Genau so hat auch die Dampftraktion in den letzten achzig Jahre Fortschritte gemacht. Trotzdem lässt sich das Image der altmodischeDampflok nicht ausrotten.



Unfall in LA

Im Westen von LA ist ein Vorortszug der Metrolink mit einem Güterzug der UP frontal zusammengestossen.  Mindestens 15 Tote und 135 Verletzte. (Kölnische Rundschau, el mundo, LA Times)

Update 16.09.2008
Mögliche Unfallursache: Der Metrolink Lokführer könnte das Halt zeigendes Signal überfahren weil er durch SMS schreiben abgelenkt war. Er komunizierte mit jungeldichen Eisenbahnfreunden, die sich als Passagiere in seinem Zug befanden. (Reuters)

Update 16.08.2008
Der Unfall führt dazu dass der Rail Safety Improvement Act of 2008  in Kraft gesetzt wird. 

Alle grossen Eisenbahnen müssen bis 2015 ein Positive Train Control eingeführt haben. Das System ist ungefähr wie folgt aufgebaut: Jedes Fahrzeug ist mit einem GPS Empfänger ausgestattet. Die Fahrzeuge melden über Funksignale ihren akutellen Standort an eine Zentrale. Diese erteilt wiederum den Fahrzeugen die Fahrerlaubnis für eine bestimmte Strecke mit einer bestimmten Geschwindigkeit. Das System ähnelt ETCS Level 2, benötigt aber keine festen Installationen. 

Freitag, September 12, 2008

Air France mit eigenen AGV Zügen?

Laut Le Parisien plant Air France eigene Hochgeschwindigkeitszüge zwischen Paris und Amsterdam bzw. London einzusetzen. Die Züge sollen von Veolia betieben werden. Die beiden Partner werden am 15. September eine gemeinsame Betreibergesellschaft gegründet werden, welche bei Alstom eigene AGV Züge beschaffen soll. 

Stadler baut neue Drehgestellfabrik in Winterthur

In Oberwinterthur wird eine neue Drehgestellfabrik gebaut. Sie soll 2009 fertig sein und pro Jahr bis zu 1200 Drehgestelle herstellen. Auf eine Investition in Billiglphnländern wird bewusst verzichtet, weil dort das Knowhow nicht verfügbar ist. (NZZ)

Brand im Eurotunnel

Der Eurotunnel ist nach einem Brand gesperrt. Das Feuer brach bei  einem mit Phenol beladenen LKW aus. Dieser Stoff dürfte gar nicht durch den Tunnel transportiert werden. (Netzzeitung

12.09.2008 13:25
Der Zugsverkehr soll in einer Röhre des Eurotunnels heute wieder aufgenommen werden (reuters)

Dienstag, September 09, 2008

S-Bahn Störungen in Zürich

Gestern Mittag wunderte ich mich über die seltsamen Fahrzeiten der Züge. Der Grund war eine Fahrleitungsstörung zwischen Hardbrücke und Museumsbahnhof. (Tagi)
Ein Blick auf den SBB Netzzustand von heute morgen zeigt mir eine ausgefallene Lok im Bhf Tiefenbrunnen. 

Sonntag, September 07, 2008

Cisalpino fähr mit Ersatzzügen

Weil die ETR 470 Komopositionen umgebaut werden, verkehren teilweise Ersatzzüge auf den Cisalpino Mailand - verbindungen. (DMM)

Die Reise dauert zwar länger, aber mancheiner dürfte sich freuen, wenn das komfortablere konfentionelle Rollmaterial auftaucht, in dem es einem obendrein erst noch nicht übel wird.

Donnerstag, September 04, 2008

Bombardier Dieselloks für Frankreich

update 5.12.2008
Der Auftrag wurde nun von Bombardier und SNCF öffentlich gemeldet. Vorerst werden 45 Loks gebaut, der Rest ist Option. Auftragsvolumen ist 160 Mio EUR. Die ersten Loks werden 2010 geliefert. (Bombardier)


Nach einer APF Meldung könnte Bombardier schon bald die Bestellung von 80 Diesellokomotiven durch die französische Staatsbahn bekanntgeben. Der Auftrag, der an der SNCF Vorstandsitzung vom 24 September verhandelt wird, hätte ein Volumen von 280 Mio EUR. Die Loks sollen vor Güterzügen eingesetzt werden und dürften in etwa den 285er entsprechen, die durch CB Rail bestellt worden sind.

Sonntag, August 31, 2008

Deutsche Bahn verlangt Servicegebühr am Schalter

Die Deutsche Bahn plant die Einführung von 2.50 EUR Serviceebühr für Fahrkarten, die am Bahnschalter verkauft werden. Die Gewerkschaft Transnet ärgert sich. taz.de

Anders als die Fluggesellschaften haben die Bahnen noch nie so richtig den Weg zum Kunden gefunden. In der Schweiz bezahlt man z.B. eine happige Gesprächsgebühren bei Bestellungen übers Telefon. In Deutschland, wo die Leute jeden Pfennig genau anschauen, bevor sie ihn ausgeben, wird wohl mancheiner in Zukunft mit dem Auto reisen, auch wenn das am Schluss ihn teurer zu stehen kommt.

13.09.2008
Mehdorn hat den Unsinn dieser Idee erkannt und hat die Servicegebühr zurückgezogen. (Süddeutsche Zeitung)

Freitag, August 29, 2008

Berlin - London per Bahn

Die Zeit berichtet über eine Bahnreise Berlin - London. Vorläufig ist die Bahn weder zeitlich, noch qualitativ oder preislich eine Konkurenz zum Luftverkehr. Zumindest die Dienstleistungsqualität könnte verbessert werden. Bekanntlich steht bei der Deutschen Bahn der Kunde meist nur auf dem Papier im Vordergrund. In der Realität sieht es dann meist anders aus.

Das Wichtigste:
  • Bahnreise kostet 300 EUR, Flug kostet 70 EUR
  • Der neue Berliner Hauptbahnhof ist in erster Linie ein Einkaufszentrum. Die Infrastruktur für den Bahnreisenden ist schlecht. Absolut meine Meinung!
  • unplanmässiges Umsteigen in Saarbrücken (technischer Defekt)
  • mühsames Umsteigen in Paris
  • mühsame Sicherheitskontrolle in Paris
  • schlechter Komfort in den engen, schmutzigen Eurostarzügen
  • schöner neuer Bahnhof in London

Mittwoch, August 20, 2008

Dual Mode Lokomotiven für den nordamerikanischen Nahverkehr

Für den Vorortsverkehr in New York und Montreal hat Bombardier einen Auftrag über die Lieferung von 46 Lokomotiven erhalten. Das Autragsvolumen beträgt 485 Mio USD. Die Lokomotiven werden im Bombardier Werk Kassel gebaut. Die technische Entwicklung erfolgte zu einem grossen Teil in der Schweiz.

Die Lokomotiven basieren auf den NJT ALP-46 und können sowohl mit Energiezufuhr aus der Oberleitung, wie auch mit Dieselantrieb verkehren. Die 130 t schweren Lokomotiven werden für eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h ausgelegt und dürften somit zu den schwersten Fahrzeugen in dieser Geschwindigkeitsklasse zählen.





Bombardier

Montag, August 18, 2008

Cisalpino bleibt in Wassen stehen

... oder ist in China ein Sack Reis umgefallen? Die Züge sind bekannt für ihre Störungsanfälligkeit - auch zehn Jahre nach ihrer Ablieferung.
20minuten.ch

Mittwoch, August 13, 2008

Mit T-Shirt gratis Tram fahren

Im Bernmobilladen kann gratis ein "Luftverbesserer" T-Shirt geholt werden. Wer dieses trägt fährt gratis mit dem öV in Bern vom 11. August bis am 12. September. Bernmobil


Donnerstag, Juli 24, 2008

Urbana Bridge Collapse

2-20-04 Car Teeters on collapsed bridge
Selten fällt eine Brücke zusammen, wenn gerade ein Zug drüber fährt. So geschehen in Urbana, Texas am 25. Februar 2004. Für die Bergung des Zuges musste zuerst der Schüttgutwagen hinter der Lok entleert werden, der nur noch von den in der Luft hängenden Schienensträngen getragen wurde.

Die Brücke schien bereits vor dem Einsturz ein ziemliches Bastelwerk gewesen zu sein. Nicht weniger als fünf verschiedene Brückenträger wurden für die Flussquerung verwendet.

Bild von RailPicutres.net

Mittwoch, Juli 23, 2008

Hoher Benizpreis läss die Amerikaner öV fahren

stern.de

Fotostellen in der Schweiz

Unter diesem Google Maps Link hat bahnfoto.ch Karten von Fotostellen auf dem Schweizer Streckennetz abgegelt.

Dienstag, Juli 22, 2008

AGV wird in Tschechien geprüft

Auf der Versuchsanlage in Veliim wird der AGV geprüft. Der Zug soll ist von Juli bis September auf dem Versuchsring, der Geschwindigkeiten bis 220 km/h zulässt. Aus meiner Sicht ist die erzielbare Höchstgeschwindigkeit allerdings nicht das Kriterium für die Auswahl des Testrings. Versuche wie Stromabnehmerprüfung oder Lauftechnik müssen auf jedenfall bei 110 % der maximale Betriebsgeschwindigkeit durchgeführt werden.

FAZ.NET




Werbevideo Alstom

Montag, Juli 21, 2008

Portland Aerial Tram

In Portland (Oregon) wurde eine Schwebebahn zwischen zwei Campusteilen der Medizinischen Universität gebaut. Bemerkenswert ist die Ausgestaltung der Anlage mit architektonischen Elementen, die auch schon einige Preise erhalten hat. Besonders gefällt mir die futuristisch eingekleidete Stütze in der Mitte.



Die Wahl einer Schwebebahn als innerstädtische Verbindung überrascht vielleicht für den ersten Augenblick, aber es galt eine grosse Höhendifferen zu überwinden ohne dass der Boden darunter bebaut werden konnte.

Das Konzept einer Schwebebahn ist für die Amerikaner nicht ganz geläufig, beschreibt doch der Wikipediaartikel ausführlich, wie eine Pendelbahn funktioniert:
Zwei Bahnwagen fahren auf parallelen Führungsseilen. Sie werden gemeinsam von einem Zugseil bewegt, das von einer Maschine in der Talstation angetrieben wird. Wenn ein Wagen in der Bergstation ist, dann ist der andere in der Talstation und umgekehrt.

Portland gilt als eine der nachhaltigsten Städte in Amerika. Im Stadtzentrum dürfen im Fareless Square alle öffentlichen Verkehrsmittel gratis benutzt werden. Die Einrichtung ist aber nicht ganz unumstritten.


Links
Tec21 - Schweben über Portland
Wikipedia
ETH Life - Ritterschlag für Portland Aerial Tram

ICE3: Radsatzwelle von aussen beschädigt

Die Radsatzwelle ist nach Angaben der Bahn von aussen beschädigt gewesen - dürfte nach meiner Meinung bei einem Bruch immer der Fall sein. (afp)

Bei einer Radsatzwelle beginnt der Riss meistens bei einer Beschädigung an der Aussenseite und wächst nach Innen. Allfällige Lunker würden das Risswachstum fördern, deshalb sind sie auch so gefährlich. Ich denke aber, dass diese bereits bei der Herstellung entdeckt worden wären und in diesem Fall die betroffene Welle gar nie zum Einsatz gekommen wäre.

Beschädigungen durch fliegende Fremdkörper im Besonderen Schottersteine sind typische Ansatzpunkte für die Rissbildung. In Schweden wurde an den X2000 Zügen spezielle Kunstoffbeschichtungen aufgetragen. Zumindest bei den ersten Versionen führten Beschädigungen der Beschichtung dazu, dass Wasser zwischen Beschichtung und Radsatzwelle gelangte und dort Korrosionsschäden verursachte, welche wiederum Ausgangspunkte für Risse waren.

Schottersteinen beginnen bei Geschwindigkeiten über 300 km/h zu fliegen. Die Steine werden nicht durch den Luftzug der vorbeifahrenden Züge hochgehoben, sondern durch die bei hohen Geschwindigkeiten nur sehr kurze Einfederung des Oberbaus. Dieser sehr steile Impuls bewirkt, dass die Schottersteine hochgehoben werden.

Der Effekt lässt sich am ehesten mit Biergläsern auf einem Gartentisch veranschaulichen: drückt man langsam auf den Gartentisch und lässt langsam wieder los, passiert nichts; schlägt man auf den Gartentisch, fliegen die Biergläser in die Luft.

Die ICE3, welche nach Frankreich fahren, sind zum Schutz gegen die fliegenden Schottersteine auf der Unterseite verkleidet, so dass die Steine nicht an die Radsatzwelle gelangen können. Dies war nötig weil in Frankreich die Hochgeschwindigkeitsstrecken bis zur Schwellenoberkante eingeschottert sind. Zumindest am Anfang verkehrten die Züge ohne dieser Verkleidung auf den deutschen Hochgeschwindigkeitsstrecken in der Annahme, dass keine Schottersteine die Radsatzwellen beschädigen können, wenn der Schotter nur bis maximal 4 cm unter der Schwellenoberfläche liegt.

Im Spiegel ist ein Artikel mit den Äusserungen von Vatroslav Grubisic erschienen,der ein Versagen schon lange befürchtet hat - allerdings nicht wegen Materialfehlern, sondern wegen ungenügender Dimensionierung. (SPON)

Die Normenlage bezüglich Radsatzwellen ist übrigens wie folgt:
EN13103 (Ausgabe 2001) beschreibt die Berechnung der Radsatzwelle von Laufradsätzen
EN13104 (Ausgabe 2001) beschreibt die Berechnung der Radsatzwelle von Triebradsätzen
EN13260 (Ausgabe 2006) beschreibt die Toleranzen und Prüfung von Radsätzen
EN13261 (Ausgabe 2006) beschreibt die Toleranzen und Prüfung von Radsatzwellen

Aus meiner Sicht ist wichtig, dass der Unfall in Köln richtig untersucht wird und daraus die richtigen Lehren gezogen werden. Bei jeder technischen Entwicklung muss kann es vorkommen, dass frühere Schritte nochmals überdacht werden müssen.

SBB Bahnhöfe in Beton von Max Vogt


Bahnhof Lottstetten
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Der Bahnhof rechts wurde von der Nordostbahn 1997 gebaut, ist mustergültig renoviert und heute noch in Betrieb. Heute ist die SBB Architektur aber von weit mehr Beton geprägt. Das Erscheinungsbild der Bauwerke ab den 60er Jahren wurde stark durch Max Vogt geprägt, der während dieser Zeit für SBB Architekt war.

Von ihm stammen zum Beispiel der Bahnhof Zürich Altstetten oder das Stellwerk im Zürcher HB. Viele kleinere Bahnhöfe sind aber auch von ihm, z.B. an den beiden Linien entlang des Zürichsees oder im Limmattal.


SBB Bahnhof Zürich Altstetten


SBB Stellwerk Zürich HB

Links zu Max Vogt:
Wikipedia
Tec21

Sonntag, Juli 20, 2008

TGV Anschluss Genf

Ab Ende 2009 wird der TGV zwanzig Minuten schneller in Genf sein. Es wird ehemalige Nebenstrecke für den Hochgeschwindigkeitszug ausgebaut, die 47 km kürzer ist als die heute benutzte Strecke über Ambérieu und Culoz.

Moskau: Schwarzfahren in der Elektrischka

Bericht über eine Elektrischkafahrt in Moskau. (Krusenstern)
Tver liegt auf halbem Weg nach Sankt Petersburg.

Italien: NTV stellt Betriebskonzept vor

Der erste private Betreiber von Hochgeschwindigkeitszügen hat sein Betriebskonzept vorgestellt.
Bereits ab 2011 werden 4 Züge im Einsatz sein. (Railway Gazette)

Doppelstöcker von Stadler Rail

Stadler Rail dürfte einige Erfahrung beim Bau der Doppelstöcker für die Zürcher S-Bahn mitbringen. Das Konstruktionsteam für Kasten von Schinenenfahrzeugen wechselte nämlich mit der Übernahme von Alusuisse durch Alcan zu Stadler Rail. Diese ehemaligen Alusuisse Ingenieure haben schon einige Doppelstöcker gerechnet - zum Beispiel die hier:


S-Bahn-Züge für Prag, Tschechien


Doppelstöcker für Fernverkehr in Finnland