Montag, November 30, 2009

Elektrische Feldbahn

Habe dieses Bild einer elektrischen Feldbahn in einer Zellstofffabrik auf Wikipedia gefunden:



Leider weiss ich nicht genau, wo diese Bahn gefahren ist. Interessant ist die von Orenstein & Koppel, Berlin gebaute Lokomotive, welche auch noch Nutzlast mitführen kann.

Polen: Traxx im Regionalverkehr

Das Regionalverkehrgeschäft von PKP firmiert neu unter dem Namen Przewozy Regionalne. (Railway Gazette). Im Vorortsverkehr von Warschau werden neu auch Traxx Lokomotiven eingesetzt.

Sonntag, November 29, 2009

HGV Madrid - Paris - London ?

Renfe und SNCF beschließen die Gründung einer gemeinsame Tochtergesellschaft, welche bis 2012 eine HGV Verbindung Madrid - Paris einrichten soll. Es sollen 10 Züge HGV Züge beschafft werden. Später sollen auch direkte Verbindungen nach London angeboten werden. Times


(Das Video ist zwar nicht wirklich Added-Value, kann aber wenigstens noch als Auflockerung und Spanischtraining dienen ;-)

Samstag, November 28, 2009

Russische Lokomotiven

Für alle, die sich für russische Lokomotiven interessieren, habe ich hier einige Links:

Russland: Nevski Express entgleist

Wie bereits 2007 wurde wahrscheinlich wieder ein Anschlag auf den Nevski Express verübt. Die letzten drei Wagen entgleisten nahe der Ortschaft Bologoye. Das Unglück forderte 25 Tote und 95 Verletzte. RIA

Auf den selben Zug wurde bereits am 13. August 2007 ein Anschlag verübt. Siehe hier.

Der mit 200 km/h verkehrende Nachtzug besteht aus einer TschS200 mit 14 Reisezugwagen, die in der Wagonfabrik Twer hergestellt wurden. Er legt die Strecke St. Peterburg - Moskau in 4 Stunden zurück.







Bilder des Unfalls gibt es hier.



Karte der Unglücksstellen:

Moskau - St. Petersburg auf einer größeren Karte anzeigen

Signalstabapparat



Nochmals zwei Signalstabkasten - diesmal aus einem Museum in Russland.


Freitag, November 27, 2009

Polen: E6ATC fertig gestellt

Am 28. Oktober wurde die erste in Polen gebaute Elektrolokomotive mit Asynchronfahrmotoren vorgestellt. Die E6ATC wurde von ZNLE, einem Ausbesserungswerk in Gleiwitz, in Zusammenarbeit mit Elektrotechnischen Institut Warschau und EC Ingeniering, Krakau in 3 Jahren entwickelt. Die 6-achsige Lok hat das Laufwerk der ET22 und ist ausgelegt für den schweren Güterzugverkehr.



Die Lokomotive wurde für den polnischen Markt entwickelt, wo sie vor 4'000 t schweren Schüttgutzügen eingesetzt werden soll. Weiter hätten auch Algerien und Marokko interesse an der Lok gezeigt. Marokko hatte bereits früher polnische Lokomotiven im Einsatz.

Wikipedia (polnisch)
Gazeta Gliwice (polnisch)
ZNLE (polnisch / englisch)








Mittwoch, November 25, 2009

HGV Italien: Eröffnung Florenz - Bologna auf den Fahrplanwechsel

Auf den Fahrplanwechsel wird die HGV Florenz - Bologna in Betrieb genommen. Sie verkürzt die Reisezeit zwischen den beiden Städten von einer Stunde auf 37 Minuten.


Das Fahrplanangebot mit den ETR 500 Zügen sieht wie folgt aus:
  • 72 Züge Milano - Rom, davon 34 ohne Halt mit einer Reisezeit unter 3 Stunden
  • 36 Züge Milano - Neapel, davon 6 ohne Halt mit einer Reisezeit von gut 4 Stunden
  • 12 Züge Turin - Rom
  • 70 Züge Bologna - Florenz



Dienstag, November 24, 2009

Moderne Chinesische Lokomotiven

China startete 2006 das Harmonie-Programm zur übernahme von ausländischen Technologien im Lokomotivbau. Es wurden bis heute 3500 Lokomotiven bestellt, wobei als Partner die Firmen Siemens, Alstom, Toshiba, Bombardier, EMD und GE beteiligt sind.

Hier eine kleine Zusammenstellung der Lokomotiven, die zur Zeit in Ablieferung sind oder erst kürzlich geliefert wurden:
HXD1, Doppellok, 8-achsig, Siemens / Zhuzhou, 9,6 MW,
Fertigung 2006 - 2008, 180 Stk
Diese ursprünglich DJ4 genannten Lokomotiven werden
vor 20'000 t Kohlenzügen eingesetzt.


HXD1B, Siemens / Zhuzhou, 9,6 MW,
Fertigung ab 2009, 500 Stk bestellt


HXD1C, Zhuzhou, 7,2 MW, Zhuzhou,
Fertigung ab 2009, 400 Stk bestellt



HXD2, Doppellok, 8-achsig, Alstom/ Datong, 10 MW,
Fertigung 2006 - 2008, 180 Stk


HXD2B, Alstom / Datong, 9,6 MW
Fertigung ab 2009, 500 Stk bestellt
(Bild von Probefahrten in Frankreich)


HXD3, Toshiba/ Dalian, 7,2 MW
Fertigung 2006 - 2009, 640 Stk
Diese ursprünglich SSJ3 genannten Lokomotiven werden
vor 5'000 t Güterzügen eingesetzt.


HXD3B, Bombardier/ Dalian, 9,6 MW
Fertigung ab 2008, 500 Stk



HXN3, EMD/ Dalian, 4,7 MW
Fertigung ab 2008, 300 Stk
Diese Lokomotive basiert auf der SD90MAC


HXN5, GE/ Qishuyan, 4,7 MW
Fertigung ab 2008, 300 Stk
Diese Lokomotive basiert auf der AC6000CW


Führerstände

Führertisch HXD1B

Führertisch HXD3


Montag, November 23, 2009

Doppelstockwagen

Da wahrscheinlich einige Leser über den Jumbo-IC2000-Post von leumund.ch hier her gefunden haben, möchte ich euch noch etwas Mehrwert zum Thema der Doppelstockwagen und der Bewältigung grosser Passagierströme bieten.

Zugegeben, eine so enge Bestuhlung wie in der Swiss dürfte in den meisten Doppelstockwagen keinen Sinn machen. Sie ist auf jeden Fall nur an Orten geeignet, wo Leute kein Gepäck mitnehmen und selten ein Fahrgastwechsel stattfinden.

Die engsten mir bekannten Doppelstockwagen sind die C-1 von Long Island Railroad, welche im Vorortsverkehr von New York eingesetzt sind. Zwei 26 m lange Wagen verkehren immer zu zweit als festgekuppelte Einheit, die 371 Plätze bietet.

C-1 Wagen der Long Island Railroad

In Deutschland gab es 1963 Entwürfe für Doppelstockwagen, wo in der 2. Klasse 176 Sitze angeordnet waren, allerdings sind die Treppen an den Enden fast unmöglich steil.
Entwurf Doppelstockwagen der DB, 1963

In Europa haben Doppelstockwagen in der 2. Klasse üblicherweise etwas 140 Sitzplätze, denn je mehr Sitzplätze drin sind, umso aufwendiger ist der Fahrgastwechsel.

Hierzu eine Grafik aus Dubbel, Taschenbuch für den Maschinenbau:



Es wird die Fahrgastwechselzeit in Abhängigkeit der Fahrgastwechselquote aufgezeigt. Eien Quolte von 100% bedeutet, dass alle die drin sind raus wollen und alle Plätze wieder neu belegt werden. Die doppelstöckige S-Bahn Zürich schneidet hier schlecht ab, am besten sind ein uralter Wagen der ehemaligen sächsischen Staatsbahn oder die Züge der Münchner S-Bahn, hauptsache viele Türen und einstöckig.


C4 Sa 13 der ehemaligen sächsichen Staatsbahn


DB BR 420 - Triebwagen der Münchner S-Bahn


Bei der SBB ist das Problem beinahe unlösbar, da die selben Fahrzeuge, die zwischen Zürich und Bern im Pendlerverkehr unterwegs sind am Wochenende die Skifahrer ins Bündnerland bringen, was bereits bei der jetzigen Konfiguration zu einem unmöglichen Gepäckchaos führt. Spezielle Züge für die Strecke Zürich - Bern würden sich sicher nicht wirklich lohnen, da wahrscheinlich viele auf die Züge mit dem komfortableren Rollmaterial ausweichen würden. Den EW IV mit der Flugzeugbestuhlung war ja auch nicht wirklich ein Erfolg beschieden.

Aus meiner Sicht muss besser dafür gesorgt werden, dass die Leute am richtigen Ort in den Zug einstiegen und wissen, wo die freien Plätze sind. Die meisten "vollen" Züge haben nämlich leere Abteile, auch wenn das die Leute im vollen Teil nie glauben...

Wahrscheinlich kommen wir auch nicht darum herum, dass der öV in der Schweiz in Zukunft unbequemer wird. Die SBB macht ja schon bei der Zürcher S-Bahn langsam Abkehr vom Komfort. Hat es bei der Eröffnung noch geheissen, man wolle allen Reisenden einen Sitzplatz anbieten, äusserte Andreas Meyer bei der Vorstellung des Stadler Zuges «Wir sind der Ansicht, dass man den Reisenden in den Hauptverkehrszeiten 10- bis 20-minütiges Stehen zumuten kann».

Sonntag, November 22, 2009

Nationales Eisenbahntestzentrum China

Auch China verfügt über ein Eisenbahnversuchsgelände, das sich im Nordosten von Peking befindet. Auf dem 150 ha grossen Gelände befindet sich ein 9 km langer Testring, der mit 180 km/h befahren werden kann. Die Anlage wurde 1958 erbaut.


Größere Kartenansicht

Freitag, November 20, 2009

EBA findet Mängel an Güterwagen

Nach dem Unfall mit einem Flüssiggastankwagen in Viareggio hat das EBA im letzten Sommer 4'500 Wagen überprüft und dabei an ca. 900 Mängel an den Achsen festgestellt. Das EBA schweigt sich darüber aus, wie viele Wagen sofort aus dem Verkehr gezogen werden mussten, ebenso weis bei DB Schenker Rail niemand, wie viele Wagen vom eigenen Unternehmen betroffen waren. (web.de)

Aus meiner Sicht ist die automatische Überwachung von Güterwagen in Europa immer noch sehr stiefmütterlich. Hier würde sich ein Blick über den grossen Teich lohnen. In Amerika feiert man zur Zeit gerade den millionsten Anmeldung eines Fahrzeuges an das System InteRRIS zur Überwachung seines Laufwerkzustandes. An 170 Überwachungsstellen in Nordamerika werden die Wagen gemessen. Die gewonnen Daten werden ausgewertet und den Besitzer, Betreibern, Herstellern und Unterhaltsfirmen zur Verfügung gestellt. (TTCI)

Ähnliche Systeme gibt es in Europa auch - die Österreichische Bundesbahn ist hier ziemlich führend, es fehlt aber die starke Vernetzung aller Beteiligten und die einfache Bedienung übers Internet.

Einheitsführerstand wird weiter getestet

Zur Zeit wird in Wegberg-Wildenrath auf einer Prima II die Gebrauchstauglichkeitsprüfung für den European Driver's Desk (EUDD) durchgeführt. Das Projekt heisst neu EUDDplus und wird auf dieser Webseite vorgestellt.


Nach wie vor gibt es Leute, die Versuchen den Bahnfahrzeugen einen Einheitsführerstand zu verpassen. Die Idee ist aus meiner Sicht so sinnvoll, wie ein Ferrari mit einem LKW Cockpit ausstatten zu wollen. Leider ist nun auch die Normung soweit fortgeschritten, dass die Industrie gar keine neuen innovativen Lösungen mehr anbieten kann und die Entwicklung gewissermassen stehen bleibt.


Donnerstag, November 19, 2009

Unbeliebte Bahnhöfe in der Schweiz

Die Geschichte ist schnell erzählt:

1. Rang: Bahnhof Aarau (zur Zeit eine Baustelle)
2. Rang: Bahnhof Zürich-Hardbrücke (überfordert, zu schmale Bahnsteige)
3. Rang: Bahnhof Landquart (saisonal überfordert, Durchzug)
4. Rang: Winterthur (dunkel nach Überdeckung mit Parkdeck, schlechte Zusatznutzung)
5. Rang: Basel (die neue Passerelle ist kein Gewinn, auf den Bahnsteigen ist es viel zu eng)


Endlich teilt jemand die Meinung, dass die Passerelle kein Gewinn, sondern eher eine Verschlechterung ist. Besonders mühsam ist der wenige Platz, der zwischen den Aufgängen und den Zügen übrig geblieben ist. Stellt euch vor, was das für ein Gedränge los geht, wenn die Durchsage kommt: Dieser Zug verkehrt heute in umgekehrter Formation.

Mit den steigenden Benutzerzahlen im öffentlichen Verkehr müssen die Planer unbedingt die Grösse der Passagierströme besser berücksichtigen. Oft sind die Aufgänge zu schmal und die Reisenden stauen sich an den Treppen - übrigens auch in New York oft das limitierende Element im öffentlichen Verkehr.

Aus meine Sicht ist auch die Propagierung von Links-gehen-rechts-stehen auf den Rolltreppen einen Unsinn in der Schweiz. Die gehfaulen aber doch korrekten Schweizer stellen sich lieber unten auf der Steh-Seite der Rolltreppe an, als dass sie links gehen würden. Dies führt dazu, dass a) die Rolltreppe nur die Hälfte der Kapazität hat, weil es links leer ist
b) die Rolltreppe einseitig abgenutzt wird und mehr Wartungsaufwand benötigt, wirklich, kein Witz, hat mir ein Rolltreppenmonteur gesagt.

Mit der U-Bahn ins Krankenhaus

In Dortmund erleidet ein 70-jähriger Fahrgast der U-Bahn einen Kreislaufzusammenbruch. Die Krankenwagenbesatzung beschliesst den Fahrgast per Bahn bis zur Klinik zu bringen, damit die Reanimation nicht unterbrochen werden musste. Der Westen

Mittwoch, November 18, 2009

Lokomotiven unterwegs


Freightliner, die zweit grösste Güterverkehrsgesellschaft in England, hat 2007 bei General Electric 30 PowerHaul-Diesellokomotiven bestellt. Die sechsachsigen Lokomotiven werden in Grossbritanien als Class 70 bezeichnet. Sie sind mit Einzelachsantrieb in Drehstromtechnik ausgeführt und erfüllen die europäische Abgasnorm IIIa. Die ersten beiden Exemplare werden seit November in Großbritannien getestet.

Auf dem Bild sind vier weitere Lokomotiven zu sehen, die im Dezember abgeliefert werden sollen. Sie sind gerade auf dem Weg von Erie, PA nach Norfolk, wo sie aufs Schiff nach England verladen werden. Die Lokomotiven können in Amerika nicht geschleppt werden obwohl die Spurweite passen würde. Das europäische Radprofil unterscheidet sich deutlich vom amerikanischen, im Besonderen sind die Spurkränze in Europa dünner und das Radrückenmass grösser als in Amerika. Die Fahrzeuge würden beim Befahren von Weichen entgleisen. Der Transport der Lokomotiven auf achtachsigen Flachwagen stellt hingegen bei dem grossen amerikanischen Ladeprofil kein Problem dar, solange sie nach den von FRA erlassenen Vorschriften zum Verladen von Lokomotiven auf Flachwagen gesichert sind.


Sonntag, November 15, 2009

Signalstabkasten



In Argentinien ist auf einer Nebenlinie noch dieser Signalstabkasten in Betrieb. Der Lokführer ist nur berechtigt, die Strecke zu befahren, wenn er in Besitz eines Signalstabes ist. Die elektrisch miteinander verbundenen Apparate an den beiden Streckenende werden gesperrt. sobald ein Stab an einem der Apparat entnommen worden ist. Die Sperre wird erst aufgehoben, wenn der Stab wieder in einen der Apparate zurück gesteckt wird. In den Geräten befinden sich genügend Stäbe, so dass die Strecke auch von mehreren aufeinander folgenden Zügen in der gleiche Richtung befahren werden kann.

Samstag, November 14, 2009

Hohe Eisenbahnbrücken

Ich habe es nun auch einmal geschafft, der höchsten Eisenbahnbrücke Deutschlands einen Besuch abzustatten:
Müngstener Brücke
Es ist die 1897 eröffnete Müngstener Brücke an der Strecke Remscheid-Solingen im Bergischen Land. Die im freien Vorbau, das heisst ohne Lehrgerüst, erstellte Bogenbrücke ist 480 m lang und 107 m hoch - etwa zwei Drittel des Kölner Doms. Die Brücke wurde von MAN erbaut, die Firma die heute vorallem mit LKWs in Verbindung gebracht wird.


In der Schweiz ist die höchste Eisenbahnbrücke das heute von der SOB befahrene 99 m hohe Sitterviadukt bei St. Gallen. Die Brücke wurde von der Bell Maschinenfabrik erbaut, wobei für den mittleren Stahlträger ein Lehrgerüst aus Holz errichtet werden musste. (Bild von gali376)

Der Mala-Rijeka-Viadukt ist die höchste Eisenbahnbrücke Europas. Sie steht in Montenegro und wird von der Strecke Belgrad - Bar benutzt.

Die Chenab Brücke in Kashmir, Indien ist die höchste Eisenbahnbrücke der Welt. Sie ist derzeit noch im Bau. Der Eröffnungstermin Dezember 2009 ist ungewiss, da während dem Bau technische Probleme auftraten, weil die Fundierung des Bogens an den Hängen abzurutschen droht. Nachdem die Bauarbeiten für 9 Monaten gänzlich eingestellt war, wird seit dem Sommer dieses Jahres wieder gebaut. Zur Zeit sind nur Bilder einiger Pfeiler im Netz zu finden.

Die Brücke wird in 360 m Höhe den gleichnamigen Fluss überqueren, was sie vielleicht zur höchsten Brücke der Welt machen wird. Zur Zeit sind aber auch sehr hohe Brücken in China (2 Stück) und in Mexico in Bau, welche die Chenab Brücke übertrumpfen werden.

Wenn ich diese Zeilen schreibe ist die höchste Brücken der Welt immer noch die Royal Gorge Bridge in Colorado, USA - eine Hängebrücke, die nur als Touristenattraktion über eine tiefe Schlucht gebaut wurde. Die höchste sinnvoll genutzte Brücke ist der Viaduc de Millau in Südfrankreich.

(Quelle: List of tallest bridges, Wikipedia)

Freitag, November 13, 2009

Kreditwürdigkeit der Hersteller von Bahnfahrzeugen

Hersteller mit einem besseren Rating müssen in der Regel weniger Zinsen für aufgenommene Kredite bezahlen. Finmeccanica ist die Muttergesellschaft von AnsaldoBreda.

Die Daten stammen von den Seiten der Hersteller direkt und sind dort unter den Abschnitten
Unternehmen / Finanzen oder so ähnlich zu finden. Die Kreditwürdigkeit reiner Bahnhersteller ist im Gegensatz zu den grossen Konzernen meistens schlechter, weil das Gesamtvolumen kleiner ist.

Rating von Standard & Poors:

GE AA+
Siemens A+
Alstom BBB+
Hitachi BBB+
Finmeccanica BBB
Toshiba BBB
Bombardier BB+


Bombardier: Neue E-Lok für NJT vorgestellt

Gestern wurde die erste NJT ALP-46A in Kassel vorgestellt. Die Serie umfasst 36 Stück, die im Vorortsverkehr von New York eingesetzt werden. DMM

Mittwoch, November 11, 2009

Betrunkene Frau hat Glück



In Boston ist eine betrunkene Frau in die Metrogleise gefallen. Die Wagenführerin schafft es gerade noch rechtzeitig den Zug anzuhalten, weil sie von den wartenden Leuten auf dem Bahnsteig gewarnt worden ist. Die Warnenden haben sich dabei aber unbewusst auch in den Gefahrenbereich begeben und kaum auf ihre eigene Sicherheit geachtet.

Sonntag, November 08, 2009

Traktion am Gotthard

Wie ist das mit den Anhängelasten am Gotthard und mit den Stromabnehmern bei Mehrfachtratkion? Auf der Seite
Die Gotthard Nordrampe
von Giorgio Hoenig gibt es übersichtliche Darstellungen zu den Anhängelasten und den Stromabnehmern. (Stand Juni 2009)

Freitag, November 06, 2009

Spanien: 253er von Comsa


253s en Reus, ursprünglich hochgeladen von javier-lopez

Auf dem Internet sind die ersten Bilder der für Comsa gelieferten 253er erschienen. Die Lokomotiven sind technisch gleich wie diejenigen von Renfe Mercancias, tragen aber eine andere Farbgebung.

Donnerstag, November 05, 2009

Los Angeles MTA ohne Ansaldo Breda in die Zukunft

Nicht nur in Europa sondern auch in Amerika hat Ansaldo Breda Mühe die Kunden zufrieden zu stellen: Los Angeles MTA verzichtet auf eine Anschlussbestellung über 300 Mio $ für weitere 100 LRV Fahrzeuge nachdem die laufende Lieferung 3 Jahre hinter dem Plan ist und die Fahrzeuge 2,7 t zu schwer sind. Railway Gazette

Mittwoch, November 04, 2009

Probleme mit Baureihe 440

Die bei Alstom bestellten Coradia Continental Triebzüge der Baureihe 440 können nicht wie vorgesehen auf den Fahrplanwechsel in den Betrieb gehen, weil die vollständige Zulassung durch das EBA fehlt. Angeblich gibt es Probleme mit Bremse und Gleitschutz. (Nürnberger Nachrichten, DB Pressemeldung)

Dienstag, November 03, 2009

Gotthard Basistunnel: 3,5 km fehlen noch

In der Oströhre fehlen noch 3,5 km bis zum Durchschlag, der für 2011 geplant ist. Eröffnung soll Ende 2017 sein.

Montag, November 02, 2009

Zukünftiger ICE

Es sieht so aus, wie wenn die zukünftigen ICE-Züge für die Deutsche Bahn doch wieder von einem Konsortium erstellt werden. Laut einem Beitrag im Handelsblatt scheint Siemens wieder mit Bombardier als Unterlieferant anzubieten. Der freie Markt spielt nicht mehr, nachdem die Anzahl der Anbieter durch ihn selbst reduziert wurde. Als französischer Konzern dürfte Alstom den Auftrag aus politischen Gründen nicht kriegen, verbleiben also nur noch Siemens und Bombardier, wobei Bombardier keine eigene Offerte für den 4 Mia EUR Auftrag über 300 Züge eingereicht hat, sondern nur als Unterlieferant von Siemens auftritt. In einer solchen Situation dürfte klar sein, dass der Preis vom Lieferanten festgesetzt wird und nicht vom Kunden. Die Aussage der Deutschen Bahn, den Auftrag ev. an die japanische Hitachi zu vergeben, dürfte eine leere Drohung sein, weil die Vergabe politisch nicht durchsetzbar ist. Handelsblatt

Narvik: Neues Erzlager eingeweiht



Die schwedische LKAB Minengesellschaft, welche die Eisenerzminen in Kiruna und Gällivare betreibt, hat in Narvik ein neues Erzlager in Betrieb genommen. Die 12 Silos für die Lagerung des Erzes wurden direkt in den Berg gesprengt. Sie haben einen Durchmesser von 38 m und sind ca. 60 m tief. (LNS)

Aus für die Swissmetro ?

An einer außerordentlichen Generalversammlung vom 20. November soll die Swissmetro AG aufgelöst werden und die Rechte am Projekt wieder zurück auf die Technische Hochschule Lausanne übertragen werden. Dies dürfte wahrscheinlich das Aus für das zu aufwändige Projekt eines unterirdischen Fernverkehrssystems in der Schweiz sein. bahnonline

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